Rückbau

So langsam ist wieder jedes Teller, jeder Löffel, jedes Glas und jede Liegerstatt an seinem Platz. Und im Waschen und Aufhängen und Bügeln und Verräumen gebe ich den Erinnerungen nach und bin zutiefst dankbar über die letzten Tage.

Aja,und bald haben wir auch alle Geschenke ausgepackt! Soviele liebevolle, guate und gschmackige Herzlichkeiten sind bei uns gelandet. Damit könnten wir gleich wieder ein Fest ausstatten!!

Amalia und die Lärche

Es war der Pfingstsonntag. Viele Menschen sind da und wir freuen uns an all den Beziehungen und der bunten Vielfalt. Da beschliesst Amalia zu gehen. Sehr schnell und sehr leise.

Und da ist dieses junge Lärchenbäumchen, das Björn, Niklas und Pia am Hahntennjoch ausgegraben und uns geschenkt haben. Und da stehen auch noch die Blumen der Tischdekoration.
Ja, und so ergibt eines das andere. Amalia ist jetzt auf den Blüten, die bei der Feier dabei waren gebettet und ruht unter der Lärche. Für uns war es ein würdiger Abschluss dieser Festtage und ein würdiger Abschied von Amalia.

Der Segen

In unserem Garten, Wärme und Ruhe liegt in der Luft. Die Hennen sitzen unter den Büschen und kühlen sich ihren Bauch, die Kater liegen faul auf den Sesseln, die jetzt wieder ihnen gehören. Emma und Vega rennen im Traum über die Weiden, über die sie gestern schon gelaufen sind. Noch sind alle Tische weiß gedeckt, die leeren Teller und Gläser erzählen die Geschichten der Menschen, denen sie in den letzten Tagen begegnet sind. Sie haben unseren Seelen und unseren Herzen viel Nahrung gegeben. Das Lachen und die Freude schwirren noch um die Blüten. FESTTAGE liegen hinter uns.
Tage, in denen die Ruach(die Geistin Gottes) gezeigt hat, was sie kann und wie sie weht. Im Verkosten der Begegnungen mit all den Menschen, die Teil dieser Festtage waren, lande ich bei den Schöpfungssätzen der Genesis. UND ER SAH, DASS ES GUT WAR!!
UND ER SEGNETE SIE!!!!
Gesegnet waren diese Tage mit all ihren Momenten.Dankbarkeit, Ruhe und Frieden liegt in unseren Herzen und über all dem Lebendigen, das uns umgibt!!
Rückblickend, Schritt für Schritt werde ich einige Momente der letzten Tage nachliefern.
Wir freuen uns aufs Sichten von ungefähr 1000 Fotos – von 1000 Momenten des Lebens!!!!

Besonderheiten

haben uns Reini und Tini am Sonntag vorbeigebracht. Tomaten von gelb bis schokobraun, einen Kugelzucchini, Chilis mit dem Schärfegrad 5 und 7(= Feuer), Kräuter der unüblichen Art, wie Schokominze und buntlaubiger Salbei. Da Blumen nie fehlen dürfen, eine Jakobsleiter, die beim Grabl vom Donatello die Brücke in den Himmel schlagen wird und einen Lauch der Sternenblüten treibt. Jetzt weiß ich in der Früh gar nicht mehr, wo ich mit dem Schauen anfangen und wo aufhören soll.Eine herrliche Vielfalt haben wir jetzt, gut über die Zeiten verteilt. Langsam sind jene Temperaturen da, die alles zum aufblühen und zum wachsen anregen. Eine Pracht ist er heuer, unser Garten und eine ergiebige Kraftquelle!! Die Freude bekommt gerade recht viel Nahrung!!

Der Wildgarten

im Garten war heute bei der morgendlichen Runde in meinem Blickfeld. Manche der Blumen kenne ich gar nicht, aber ihre Farben erinnern mich an die Ohrscheiben der Seidenhühner.

Die Taubnessel, die Schafgarbe( Madame Hundert kleine Blüten)und der Beinwell,alle drei sind eingeflogen,sind heuer ganz besonders schön. Da bekommt man einfach Heilkraft in den Garten geschenkt. Augenweide und Wohlergehen in einem!

Ein neues Bad

Beim Durchputzen von oben nach unten und von hinten nach vorne, hat es sich ergeben, dass das Bad einen neuen Charakter erhalten hat. Die alte Bauleiter, die ich vor einiger Zeit sandgestrahlt habe, ist jetzt Handtuch- oder Kleiderhalter. Wenn viele Leute da sind, ist das sehr praktisch. Ein Stück Schremser Granit, ja den haben wir auch noch mitgenommen auf unserer Reise, verhindert, dass die Leiter ins Rutschen kommt. Und mich erinnert er ans Waldviertel. Außerdem passt er gut zur Blütenlampe, die Teil des Gesellenstückes von Adela war.

Knöidelen

Die Schwammerln vom letzten Jahr, der würzige Käse von der Petersberger Alm und die Handsemmmeln, die dem Hermann neulich “verkemmen” sind, wurden heute zu Knödel verarbeitet. Für unsere Gäste am nächsten Wochenende. Ich habe dann immer das große Glück VORKOSTERIN zu sein. Sehr raffiniert gemacht und herrlich im Geschmack!!!!

Aber jetzt

ist es endlich soweit. Wir haben uns entschieden, wie die fünf Welsumerzwerge heißen sollen.

Wir wollen einige unserer Hähne, die nicht mehr bei uns sind, würdigen und haben die weibliche Form ihrer Namen gewählt. Und so gibt es jetzt eine Ada, eine Coco, eine Mathea, eine Thea und eine Antonia. Damit das Leben weitergeht!!!

Der Eingang zum Stall

leidet im Winter und bei andauernden Regenfällen sehr. Eine Mischung aus Gatsch und Morast erschwert das Rein- und Rausgehen. Also ist der Hermann zum Steinbruch gefahren und hat dort Reste, die andere wegwerfen geholt. Was ihm dann gelungen ist, kann sich sehen lassen. Jetzt können wir trockenen Fußes in den Stall.

Vega mag kühle Plätze und daher haben wir jetzt einen Stalleinganghütehund. Egal ob mit offener oder geschlossener Tür. Während die Hennen sofort erkannt haben: Das sind noch mehr Sandbadln für uns.

Inventur

im Weinkeller war heute wieder angesagt, insbesondere natürlich wegen der kommenden Ereignisse! Angelika sagt, ich sei den ganzen Nachmittag unterirdisch unterwegs gewesen, aber das ist übertrieben. Es muss ja jede Flasche gesehen werden…

Die letzte Inventur war vor genau einem Jahr, und es ist eher etwas dazugekommen als weg…
Also: ein eindeutiger Auftrag!

Heimisch werden

Es ist für uns immer eine berührende, erheiternde Zeit, wenn Neuzugänge den Stall und den Garten erkunden. Schritt für Schritt, immer näher zu den Menschen kommen, auf das PUT, PUT, PUT angerannt kommen, sich ganz flink den Brotkrümel stibitzen oder ganz frech in den Kindergarten abhauen, entlockt uns oft ein Lächeln und ein Staunen. Die Einordnung in die vorhandene Schar sind regelrechte Studien des Sozialverhaltens. Von “SCHAU NICHT SO BLÖD” über “ICH WAR SCHON VORHER DA” bis zu “SCHAU, DA IST EIN STÜCK FÜR DICH” ist alles dabei.

Die Niewelkblume

wurde die RINGELBLUME früher genannt und war deswegen auch die Blume der Frauen, der Liebe und des ewigen Liebeszaubers. So wie sie immer wieder neue Knospen und Blüten treibt, so auch die Liebe!!

Das beste Beispiel dafür sind die Ringelblumen vor unserem Eingang. Vor dem Winter haben sie ausgetrieben, Schneefälle, Frost und Schnee schaufeln überlebt. Jetzt blühen sie, als ob nichts gewesen wäre.

Sie ist eine große Wundheilerin, desinfiziert, zerteilt Geschwüre, ist granulationsfördernd und wirkt entzündungshemmend. Auch für empfindliche Körperstellen geeignet!

Der Regen,

den ich nicht immer mag, weil er halt bei uns so oft vorbeischaut, hat dennoch seine Qualitäten. Ganz abgesehen vom Lebenselixier Wasser zaubert er diese Wasserperlen auf Frucht und Blatt. Manch Ungeziefer wäscht er weg und er REINIGT. Zum Beispiel unsere Stanger, die erst jetzt die Schönheit ihres Holzes preisgeben. Und solange mich Emma bei unserer Gartenrunde so anschaut, braucht man wohl den Kopf ob des Regens nicht hängen lassen.

Das Eipäd

Unsere Jolanda war auf der Suche nach einem Legeplatz. Da sie immer wieder mal das Wort Eipäd hört, wird das wohl irgendwas mit Eiern zu tun haben. Ach so- nicht zum Legen ist dieses Teil da. Zum Schauen, Schreiben und Suchen… Na, dann sucht mal!!! Ihr habt immer noch keine Namen für die fünf Neuen. Ich weiß nicht, wie ich sie anreden soll- und ich finde sie sooooooo nett!!

Wenn ihr mir Reis- und Weizenkörner auf die Tastatur streut, tippe ich es für euch ein!! Schokoladennamen- ist das euer Ernst???????

Die Natur

produziert in einem Überfluss, dass ich manchmal gar nicht aus dem Schätzen( wieviele Blüten sind an einem Ast) und Staunen rauskomme. Millionen an Blütenfäden und tausende an Blüten.