Die Erdäpfel sind trocken

und farblich sortiert, um die einzelnen Sorten zu genießen.

Das ergibt einige Schüsseln herrlich dampfender Schölfeler mit Almbutter!

Und das sind einige meiner Lieblingssorten: Blauer Hermann(!!!!!!),rosa Emma (!!)

und die “Roten”.

Von den restlichen Blüten der Ringelblume habe ich ein Öl angesetzt. Das mag ich lieber als die Creme. Es ist weniger aufwändig und hat dieselbe Wirkkraft. Außerdem zieht es leichter ein, als diese “schweren” Cremen.

Jetzt habe ich bald keinen Platz mehr, um all die Ansätze und Öle an einen warmen, hellen Ort zu stellen. Aber die Sommeröle können ja auch schon abgefüllt werden.

Erntezeit bedeutet ein Festmahl

für die Hennen. Jedes Würzelchen wird noch zerlegt und genau untersucht.

Rho, Jota ( die Kleinste), Sigma und Tau

Haiderl mit Hilde, Vroni,, Mizzi, Kappa, Rosa und Erna. Wenn man nur mehr die Hintern oben sieht, weiß man, es schmeckt so gut.

Unsere Feinschmeckerin Poldi mit Hederl und Hannerl.

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Rosa hat den abgeernteten Kamin entdeckt und will dabei nicht gestört werden.

Während Gundel den Schubkarren leer pickt und sehr stolz auf ihr Eldorado ist.

Die guten ins Töpfchen

Der letzte Schritt der Verarbeitung der Kapuzinerkresse war heute dran.

In den letzten Jahren habe ich die grünen Samenkugelen der Kapuzinerkresse immer in Essig eingelegt, um sogenannte falsche Kapern zu erhalten. Heuer habe ich im Sommer eine Proberation mit Salzlake ausprobiert und gekostet. DAS SIND KAPERN!!!!!

Also ab mit den Pollelen ins Glas, feines österreichisches Ursalz drüber, Wasser drauf und einige Wochen stehen lassen.
Und dann, während dem “Kekslbacken” immer wieder von diesen, inzwischen pfeffrig/salzigen Gutelen zu kosten.VORFREUDE !!!

An trüben Tagen,wie diesen

ist es herrlich, heimzukommen und ein Feuer im Kamin zu machen. Das Lodern und Knistern vermittelt immer wieder das” Heimelige”.

Dazu passend, sind inzwischen alle unsere Stühle mit jeweils einer schnurrenden Katze belegt. Auch sie wissen, wo es fein ist. Und verstärken den Eindruck der Wohligkeit.

Die ganz kleinen Krallelen haben wir gestern verkostet- mit Salbeibutter. Prädikat empfehlenswert!

Aus dem Rest der Partie hat Hermann dann “GRUMPELTE” ausprobiert.

Auch die haben wir nicht das letzte Mal gemacht. Mei, so frische Kartoffeln aus der Erde schmecken noch so danach!!!!!

Ich bin immer wieder erfreut und erstaunt über die Vielfalt und Fülle der Ernte. Wir kommen im Moment mit dem Kochen und Ausprobieren nicht nach. Viel Vorfreude auf alle die Köstlichkeiten begleitet mich.

Am Rasttag herzhaftes Genießen

Am heutigen Rasttag ist’s windig und kühl. Gina (wie auch Haiderl und Ida) hat ihre Küken immer noch bei sich und Kuscheln ist bei dem Wetter da immer noch das beste. Farbenprächtig genießen das hier die Mischungen von Seidi und Cochin, vielleicht Welsumer? mit der Gartenzwergin Gina.

Wir drinnen genießen am Abend die Früchte unseres gestrigen Sammelns am Berg (Schwarzbeeren), ergänzt durch die Ernte unserer Brombeerstauden.

Die Pfanne scheint zu ahnen, was hier (oder: in welcher Stimmung) gebrutzelt werden soll: ein rechter Schmarrn! (1/2 l Milch, 4 Eier, glattes Mehl in Butter anbraten, die Beeren drauflegen und wenden: die Beeren werden dann knusprig und der Beerensaft karamellisiert ein bisschen!).

Herrlich ist er geworden!

Heute waren wir den

Walsern auf der Spur. Von Oberlech, einem autofreien Dorf am Arlberg über Bürstegg zur Bodenalpe.

Herrliche Mäder mit wildem Schnittlauch und Moosbeeren.

Emma und Vega haben Bürstegg, eine ehemals ganzjährig bewohnte Walsersiedlung schon entdeckt.

Hermann vor dem höchstgelegenen Kirchlein Vorarlbergs (1700m)

Nach einer guaten Marend ging es durch Herbstfarben, Wärme und gepflegte Wiesen Richtung Bodenalpe.

Die Geschichte der Walser

wird von 57 dieser Holzbänke, die im Tannberggebiet aufgestellt sind, erzählt.

Die ist beim Torfstich aufgestellt.

Die beschreibt den wilden Schnittlauch, der intensiv nach Knoblauch schmeckt.

Vor dem Kirchlein

oberhalb von Bürstegg, nahe dem Kreuz

am Wohnhaus.

Eine herrliche Wanderung mit natur- und kulturhistorischem Geschmack!!

Aus Ernte wird Ver-Gut-etes

Unsere Dirndln wachsen gut, sind aber noch klein. So sind wir ausgezogen, Dirndl zu finden und waren überaus glücklich: nur die Ausdauer hatte ein Ende, nicht die Früchte. Unglaublich voll und reif hängen die Früchte an den Sträuchern. Marmelade und “Oliven” (in Salzwasser eingelegt) wurden daraus zubereitet. Aus den Oliven soll demnächst ein Dirndlbrot gebacken werden…
Unsere Kapuzinerkresse wuchs rasend, wurde riesig. Nachdem wir einen guten Teil zu Pesto verarbeitet, einen weiteren als geschnittenes Blatt eingefroren haben, bleibt noch die letzte feine Zubereitung: in (Alm-)Butter eingerührte Kapuzinerkresse, mit unserem Zirbenholzmodel geformt.

Die ersten Bilder sind gerahmt

Nun ist ein Monat verstrichen, der Schulanfang hat uns alle beschäftigt und die Fotoentwickler sind dauerbeschäftigt, aber endlich halten wir die ersten Abzüge unserer Bilder in Händen und haben auch die Zeit gefunden, sie zu rahmen. Diese Bilder werden uns nun Tag für Tag begrüßen und verabschieden, ein Platz an der Treppe ist schon gefunden.
Dieses erste zeigt uns alle lachend, so war uns und so wird uns beiden, wenn wir uns die Bilder wieder anschauen.
Gerade getraut, auf dem Weg ins Gasthaus: Orvietos herrliche Gassen im Hintergrund!

Ein Blick in Nähe und zwei Blicke aus der Ferne.

Wer klopfet an? (mit Nase oder Tatze)

Zwei gar aaaarme Hund!
Was wollt ihr denn?
O gebt uns Guuuutis heut! Und ein Bett wär auch nicht zu verachten, sollen wir denn in dieser Kälte schmachten? ….

Emma und Vega stehen so vor unserer Terrassentür und warten auf Einlass, da sind sie sich einig und vertragen sich auch, wenn sie vorher gestritten haben. Dabei versuchen sie besonders brav auszuschauen, was ihnen hier besonders gut gelingt!

Augenblicke, die den Alltag bereichern

Wenn die Tage, wie jetzt in der Erntezeit, besonders dicht sind, werden die Pausen gerne mit Musik gefüllt. Dann sind sie meist ein wenig länger, aber ergiebiger, gehaltvoller und beruhigend!

Unser Hannerl, frisch gemausert!
Jetzt schaut sie wieder prächtig und gesund aus. Nach der Mauser der Hennen habe ich oft das Gefühl, dass sie sehr froh darüber sind, Altes gelassen und Neues erhalten zu haben. Sie wirken dann immer sehr glücklich und zufrieden. Ich glaube, sie wissen auch, dass sie gerade sehr schön sind!

Klauben und brocken

ist gerade angesagt. Soviele Köstlichkeiten sind jetzt reif, dass ich mir schon überlege, ob man nicht Ernteferien einführen sollte.

Meine heißgeliebte Kapuzinerkresse haben wir gepflückt, kleingeschnitten und für die Wintermonate tiefgekühlt. So habe ich mein Elixier auch in den unwirtlichen Monaten.

Erdäpfelklauben bedeutet schwarze Hände haben, ein herrlich erdiger Duft steigt dir in die Nase und die Vorfreude auf Schölfeler und Püree.

Die Dirndlmarmelade ist fertig, die Dirndloliven auch. Heuer gibt es sehr viele Früchte, die Stauen sind prall gefüllt. Wenn es Zeit zulässt, werden wir alle möglichen Varianten ausprobieren.

Und bei der Hagebutte versuche ich den Tipp einer älteren Frau. Alles zu einem Brei kochen, passieren und mit Zucker verfeinern. Hoffentlich funktioniert das, ich freue mich schon sehr auf einer meiner Lieblingsmarmeladen!!

Die müssen jetzt noch 3 Monate reifen, dann sind sie die besten”Oliven”, die man im Vorbeigehen naschen kann.

Sie tragen viel zu Ruhe und Frieden bei

Und kommen in diesem Blog immer ein wenig zu kurz:

Unsere “Tiger”!

Es war Cipollino, der uns vor Jahren gezeigt hat, wo er denn gerne essen würde.

Für einen Kater ja ganz in Ordnung, aber wenn alle drei gleichzeitig essen, kann es schon eng werden.Selbst beim Essen kennen sie keine Eile und keine Hektik, unsere Muinzen.

Bagheera lässt sich für sein Leben gerne verwöhnen. Er kann das auch wie kein Zweiter.

Hier erfreut er sich daran, von Maxi gesäubert zu werden.

Alle Plätze müssen ausprobiert werden. Vom Blumentopf bis um Korb. Von frisch gebügelter Wäsche bis zum Schaukelstuhl.

Über welcher Lektüre Maxi da eingeschlafen ist, können wir nur raten.Es war wohl eher die Wärme der Sonne, denn bei diesen Büchern schläft man eigentlich nicht ein. Und bei der SERVUS erst recht nicht.

Der Stall ist fertig

Viele Geschichten kann er schon erzählen- unser Stall. Jetzt ist er wieder sauber und von den Ereignissen des letzten Jahres entrümpelt und gereinigt.

Sehr vorsichtig und neugierig wird er von der Schar inspiziert und ausprobiert.

Er scheint ihnen sehr zu gefallen, auch wenn die schönen Tage im Freien verbracht werden. Aber am Abend sitzen sie recht stolz und zufrieden auf ihren Plätzen.

Emma ist läufig

Sie riecht ihn schon von weitem, aber wenn sie ihn sieht (zwischen den Zaunlatten),

dann ertönen die reinsten Minnelieder durch den Garten und die umliegenden Felder.

Nettes Detail am Rande:Sowohl der Besitzer, als auch der Hund sind uns nicht ganz unbekannt.Sie spazieren jeden Sonntag vorbei. Der Hund ist seeeeehr brav, doch in letzter Zeit haut er des öfteren Richtung Klockerei ab.Dort kann schon vorkommen, dass er mit einem Satz hinterm Zaun ist. Am Sonntag war er eine ganze Weile ums Haus herum. Der Besitzer hat ihn wohl gesucht, denn nach einiger Zeit hat er zum letzten Mittel gegriffen, um den Hund heimzuholen. Er ist mit seinem Traktor eine Runde gefahren(da will er immer mit). Siehe da, auf dem Heimweg saß er recht konsterniert neben seinem Herrchen.

ABER NOCH IST NICHT ALLER TAGE ABEND