Lechweg Formarinsee

Es war so schön,

so lebendig, so gmiatlich, herzerfrischend. Daher gibt es auch nur Bilder. Die erinnern uns an diese Tage mit Claudia, Robert und ihren drei Kindern.
Stuibenfälle- Gumpen springen und schwimmen- kraxeln- über den Ministersteig heim. Hundeeinfangaktion und Hundefamilierückbringaktion inklusive!

Und wenn es

im Wohnzimmer wieder einmal eine Kreativecke gibt, der FROSCH( OLPC) wieder einmal im Einsatz ist, die Hühner Sonderspezialfütterungen bekommen und unsere Hunde derart zufrieden sind, dann, ja dann ist der Besuch da.

Wenn alle Zimmer

für den Besuch bereit und alle Ordner für die Arbeit hergerichtet sind, dann geht es mir wie Cipollino: In aller Ruhe mein Lieblingsplatzl aufsuchen und ein Nickerchen machen.

Besuch in meiner Lieblingsecke

Die Ecke bei der Wärmepumpe, die tiefgrün von Efeu überzogen ist, ist eine der heimeligen Ecken im Garten. Dort haben mich heute Brombeeren, Trauben der Merlotrebe und Hopfen begrüßt. Eine Naschecke…

Das Brachfeld

In der Bibel gibt es Aufzeichnungen darüber, dass die Israeliten angehalten waren alle 7 Jahre ein Brachjahr zu halten, alle 7×7 Jahre, im sogenannten Jobeljahr waren sie dazu angehalten alle Felder brachliegen zu lassen, alle Schulden waren und wurden erlassen und Sklaven wurden in die Freiheit entlassen. Immer war dabei der Grundgedanke, Gott sorgt für uns und es bleibt genug für alle. Heute habe ich eine Runde auf meinem Brachfeld gemacht. Neben zahlreichen herrlichen Mohnblumen und Nachtkerzen, waren da auch Erdäpfel und Getreide zu finden.

Drei sind noch da

aus der Brut 2015. Ich knabbere immer noch daran, dass die anderen so oder so an anderen Orten sind. Sie fehlen mir so, diesmal war ich nicht gut genug darauf vorbereitet. Aber aus den Dreien werden gerade GSTÅNDENE WEIBERLEIT: Josefine, Morele und Vivienne. Hoffentlich bleiben wenigstens sie noch lange da!!!

Der Brennstoff

hat seinen Namen zu Recht. Nicht Brennmaterial, nein brennende Fragen und brennende Themen werden darin behandelt. Es gibt ihn auch digital als PDF. Für mich ist jeder Satz Gedankengut, zeitloses Gedanken-Gut. In den Ferien ein Hochgenuss, auch wenn die Themen keine leichten, keine seichten sind. Und es ist neben all den Weisheiten immer etwas zum Lachen und zum Weinen dabei.

Kohlrabi und Kürbis fermentieren

Den Kohlrabi haben wir ja schon letztes Jahr fermentiert (Rezept) und waren begeistert. Nun haben wir heuer viel weniger, also geht sich kein ganzer Gärtopf aus, aber wenn unsere Gäste aus Freising kommen, wollen wir zumindest ein Glaserl zum Herzeigen bzw. -kosten haben!

Die Patisson-Kürbisse (die UFOs), die heuer trotz der Hennen (die da drin legen wollen!) schön und viel wachsen, haben wir uns jetzt auch getraut, einen solchen einzulegen: in kleine Stücke geschnitten, nur mit Salbei aus dem Garten gewürzt (1 Esslöffel für einen Liter Eingelegtes). Dieselbe Salzlake wie bei den Kohlrabi. Nach einem Tag gärt das Zeug schon heftig und wir sind sehr gespannt… Ergebnisse werden berichtet!

Bei diesem Wetter

ist der Tag geprägt, von då a bisele und det a bisele. Urlaubspläne schmieden, in alte Bücher blättern, das Lebensregal sortieren und neu ordnen und immer wieder staunen, was sich denn so im Laufe eines Jahres, im Laufe vieler Jahre, im Laufe eines Lebens alles tut.
In den Regenpausen schnell in den Garten gehen und meine Rose mit dem Rosenkranzl bewundern.

Überraschungen

Seit heuer weiß ich, dass Wespen unter Naturschutz stehen und deswegen von der Feuerwehr nicht mehr entfernt werden dürfen. Wir haben ein Wespennest und manchmal vergreifen sie sich an den Melonen, die Durstlöscher für unsere Hennen sind. Bis jetzt leben wir fast alle recht friedlich miteinander. Hermann haben sie schon zwei Mal gestochen, einfach so.

Zwei Stauden waren schon trocken und ich habe nachgeschaut. So große und schöne Erdäpfel hatten wir im Beet nie. Da genug kleine Knollen für Saatgut dabei sind, werde ich im nächsten Jahr die Eräpfel im Hochbeet ansetzen. Mit der Kartoffelkistentechnik.

Das Wunderkraut für Hennen zeigt sich heuer in all seiner Pracht. Das gibt wieder eine gute Zugabe zum Heu.

Und so ganz nebenbei

hat Hermann noch den alten Stuhl, den er vor Jahren auf dem Flohmarkt erstanden hat, neu bezogen. Wieder ein Sitzplatz mehr im Haus.

Das Gruscht- oder Gruselkabinett

Jede Wohnung und jedes Haus hat eine- eine sogenannte Gruschtschublade. Das ist jene Lade, in der alles landet, was grad keinen Platz hat, oder noch einen sucht, oder gar nie einen finden wird. Bei uns hat sich heuer ein ganzer Raum, der sogenannte Technikraum zu so einem Ort entwickelt. Es war nie eine feine Zeit, ihn in Ordnung zu bringen. Als dann der Tag da war, an dem das ganze Haus gereinigt und mit frischer Sommerenergie gefüllt blitzblank war, ja da konnte ich mich durchringen, auch das Gruselkabinett in Ordnung zu bringen. Es war herrlich, weil alles, was da zum Waschen und zum Reinigen war,innerhalb kurzer Zeit trocken war. Nicht nur trocken, hochsommergetrocknet. Ich bin gespannt, ob ich das dann in der kalten Zeit merke, dass da noch Sommerluft drinnen ist. Und Wärme. Und ein paar Sternschnuppen, weil die letzte Maschine voll habe ich noch über Nacht,der Laurentiusnacht, hängen lassen.

Jetzt ist alles sauber, an seinem Ort, und bereit.

Plansee

Es gehört zu den ganz großen Freuden dieses Sommers mit dem Kanu den Plansee zu überfahren( sagt man da wohl). Die Brise Wind spüren, im 4/4 Takt paddeln, an recht einsame Orte gelangen, Wolken schauen, ein kühles Bier trinken und sich an der herrlichen Temperatur des Sees erfreuen. Und mehrmals am Tag unser Hochzeitsschiff vorbeifahren sehen. Sehr entspannend!

Küchenkräuter

Brotklee, Schwarzkümmel und Koriander reifen vor sich hin. Ich freue mich jetzt schon wieder darauf, wenn beim Flocken dieser Gewürze Duftwolken durchs Haus ziehen… und erst der Geschmack des Brotes….