EngerlingErnte

Heute waren die Hochbeete dran. Gut abgelegener Hennenmist bildet die Grundlage für diese Spezialerde. Dabei landen alle Engerlinge, die ich finde, bei den Hennen, die mir bei dieser Tätigkeit nicht von den Beinen weichen. Manche können es nicht mehr erwarten und fliegen zu mir ins Beet. Andere werden zur Nachlese hochgehoben. FESTTAGSESSEN in der Klockerei.

Vorfreude

Ich habe lange gewartet, bis ich mir dieses Werk bestellt habe. Aber jetzt war die Zeit reif.

Bin schon sehr gespannt!!

Schritt für Schritt

wächst auch unser neues Hochbeet. Diesmal in runder Form. Die über den Winter getrockneten Stängel der Sonnenblumen haben Eva und ich zu einzelnen Felder geflochten. Hermann und ich haben die ersten Teile heute eingearbeitet. Ich sehe schon die Bohnen ranken!!

Es ist herrlich, wenn der Winter so kurz ist, dass wir für den Garten Zeit haben, um alles Schritt für Schritt sehr gemütlich zu tun.

Die guten alten Bügelflaschen

mag ich zur Lagerung von Saft, Likör, Heilmittel und Bier am liebsten.

Deshalb gönnt uns der Hermann ab und zu auch ein ganz spezielles Bier. Mit schönen Bügelflaschen in ebensolchen Holzkisten.

Bevor die Gartensaison anfängt, werden alle Behältnisse hergerichtet, sodass dann alles zur Hand ist. Flaschen einweichen, Etiketten lösen, Flaschen und Kisten reinigen- so das Prozedere!

Jetzt haben wir einen guten Vorrat und das Bier brauen, ansetzen und entsaften kann kommen.

Samstag ist Badetag

Unsere beiden Eminenzen Luise und Donatello genießen die letzten Sonnenstrahlen des Tages, während Sigma und Matteo ein Fußbad ( zum Schutz gegen Parasiten) mit anschließender Gefiederpflege erhalten. Maxi ist sich noch nicht sicher, ob er diese spezielle Form der Pflege auch haben möchte. Aber für den Fall der Fälle ist er einmal mittendrin.

Auch wenn die Schüssel

leergeputzt ist, vom Kuchen im Glas- Schoko und Apfel- ist Gott sei Dank noch nicht alles samt Rump und Stump aufgegessen!! Aber probiert haben wir diese Köstlichkeiten ausgiebig! Glas auf- nur kosten- Glas leer!!!!!

[Kuchen, Eva, Äpfel]

Zamt Rump und Stump

Manchmal sind die Ergebnisse der Koch- und Backkünste von Hermann und Eva so gut, dass wir erst wenn alles aufgegessen ist daran denken, die Ergebnisse auch für den blog festzuhalten.

Diesmal waren es Nudeln a la CARLO PETRINI, dem Erfinder der SLOW FOOD Idee. So schlicht, so simpel und so geschmackvoll! Nackete Nudeln mit Parmesan und kaltem Olivenöl. Für solch ein Mahl kann es natürlich nur das Vitoöl aus Casanova sein. Der Olivenhain von Papa Sciaudone bringt immer noch 400l Öl pro Jahr hervor. Wir haben das große Glück bei unseren Besuchen immer ein paar Flaschen zu bekommen. Wenn so der Geschmack des Öls die Lebensfreude Italiens mitbringt, ist das ein Hochgenuss.

Trost

An Tagen wie diesen haben die Mahlzeiten ihren ganz besonderen Geschmack und Gehalt. Für mich wird spürbar, wie sie Leib und Seele zusammenhalten.
Und an Tagen wie diesen brauche ich immer ein “handgreifliches” Zeichen des Lebens.
Ich habe einen Teil des Saatguts gekauft: Zwiebel und Schalotten. Und für die Gründüngung Buchweizen( in Memoriam Berta) und Gelbsenf.

Gina und Sophia

haben die Namen der beiden italienischen Vollblutschauspielerinnen erhalten:

SOPHIA LOREN und GINA LOLLOBRIGIDA!!
Ich weiß es noch wie gestern, wie wir sie gekauft haben. Sie waren die erste andere Rasse, die wir zu unseren Seidenhühnern dazugenommen haben.

Scheu und verängstigt waren sie in den ersten Wochen.

Wenn der Hermann am Morgen in den Stall gegangen ist, haben sie immer gewartet, bis er sie auf den Boden hebt. Es war ihr Morgenritual, begleitet von ihrem bezauberndem Flöten.

Gina wurde dann Mama zweier herausragender Küken: Gundel und Chaira.

Liebevollst hat sie sie großgezogen, um dann zu erleben, dass beide vor ihr gehen.

Sophia haben wir an einem der ersten Ferientage im letzten Sommer nicht mehr gefunden. Wir haben gehofft, dass sie vielleicht irgendwo brütet. Solche Geschichten hört man ja immer wieder. Wir haben gehofft und gewartet. Irgendwann mussten wir dann die Tatsache, dass sie wohl nicht mehr kommt, akzeptieren.

Gina und ihre Küken haben uns große Freude bereitet. Ihr Sterben war uns ein großer Verlust.

Sehr tapfer und mutig hat sich Gina trotz allem dem Leben gestellt und ist zu einer wunderschönen, zutraulichen Henne geworden. Wann immer wir auf der Terrasse waren, hat sie uns Gesellschaft geleistet. So wie gestern, auf einem Stuhl, in der Sonne badend. Sie war einfach da! Dafür und für noch viel mehr bin ich ihr unendlich dankbar.

Unendlich dankbar bin ich ich dafür, dass sie heute auf mich gewartet hat. Obwohl ich mir Zeit gelassen habe, von der Schule heimzukommen.

Doch dann ging alles sehr schnell. Innerhalb von Minuten war der Todeskampf vorbei.

Jetzt sitze ich da und es rinnt viel salziges Wasser über meine Wangen.

Tränen der Rührung, der Dankbarkeit und der Trauer.

Danke Gina! Jetzt seids alle wieder beinand- und wir bleiben in Verbindung!

Trotzmacht des Lebens

Ein humpelnder und hinkender Hahn erfreut sich einfach am Leben und straft alle Verhaltensforscher, Tierpsychologen und ähnliche Berufssparten Lügen. Er ist einer meiner Freuden und im doppelten Sinne LEBENSELIXIER. Marilyn- immer noch mein Held!!

Gartenvorbereitungen

Das gehört für mich immer noch zu den Höhepunkten des Jahres. Ob Namensschilder für die Pflanzen gestalten oder Neuankömmlinge zu bestellen, ich mag die Vorbereitungen der Gartengestaltung. Mit dieser Lieferung sind wir ein Stück reicher in der Herstellung von Heilmitteln, Köstlichkeiten und Kostbarkeiten.
Die Dirndl blühen schon, der HOULER und die SCHLEACHEN sind schon in Bereitschaft. Die neugierige Vorfreude auf Wachsen und Gedeihen ist groß!

Ob das für mich ist?

Ja, auch unsere Vega wurde zu ihrem 5.!!!!! Geburtstag verwöhnt.

Einmal Extrawurst für alle hat sich die Prinzessin gewünscht und diesen Wunsch haben wir ihr erfüllt. Mit Begleitgesängen. Also SHE IS A JOLLY GOOOOOOOOD BELLO!!!!!!!

Frühjahr und Firn, fröhlich und fein

Das sind die passenden Attribute für unsere heutige Unternehmung!

Es war herrlich!

Und Emma und ich haben mit Hermann und Vega immer die beste Unterhaltung.

Gedeckter Apfelkuchen

nach einem weiteren Tante Gerti Rezept. Was soll ich noch sagen: EVA WAR DA!!!!

Ansetzen, einlegen und verkosten

Was wäre der Winter ohne getrocknete Tomaten. Bei unserer Höhenlage und dem rauhen Klima müßte man 9 Monate auf diesen herrlichen Geschmack der Paradeisfrucht verzichten. So aber habe ich die nächste Ration wieder eingelegt und hoffe darauf, wenn diese Gläser leer sind, die reifen Tomaten aus dem Garten zu holen.

Und weil ich schon dabei war, habe ich die Heilungsansäätze abgefüllt und verkostet. Mit der Wurzelbeerenmischung und dem Dirndlansatz bin ich hochzufrieden. Die beiden anderen haben zuviel Süße. Aber inzwischen weiß ich ja, dass das alles auch ohne Zucker sehr schmackhaft sein kann. Auf einen neuen Versuch im kommenden Gartenjahr freue ich mich schon.