Eggenberg

Das Schloss Eggenberg (bei Vorchdorf) ist nur etwa 20 km von Wels entfernt, also für ambitionierte Radler kein Problem. Wenn man dort diese Herrlichkeiten kosten will, geht vielleicht eh nur noch Fahrrad. Diese Flascherln haben uns über den Weg: Besuch in Wels, wieder daheim, Glückwunschkarte und Geschenk aus Wels, in Reutte besorgt, gesehen – ah da waren wir ja fast! – erreicht. Mehrere kleine Flascherln aus der Brauerei Eggenberg.

Vorgestern haben wir dann mit der „Silver Bottle“ begonnen, kaum glauben könnend, dass das eine Aluflasche ist. Denn das Design mit den Wörtern in schöner Schrift ist das eigentlich reizvolle und das Bier selbst ist so, wie wir es so oft auf unserer ganzen Osterreise im Osten kennen gelernt haben: weich und rund, gemütlich und gschmackig, richtig zum Zurücklehnen (Immer weniger versteh ich, warum bei uns so viele saure, „harte“ Biere gemacht werden). Na gut, ganz gut. Da wusste ich noch nicht, was uns mit dem „Samichlaus” erwartet.

Schon beim Öffnen der Flasche strömen Aromen entgegen, die warm und süß sind, Hopfen als Würze fein eingebunden. Im Glas (wir verwenden dafür jetzt das Degustationsglas, das wir in Trum im Kiesbye’s erstanden haben) dann feines Perlen (fast wie bei Champagner), sehr komplexe Aromen bis hin zum Honig und cremig im Abgang. 28° Stammwürze und 14% sind kaum zu glauben aber auch nicht zu spüren (während des Trinkens). Bald aber wird’s dann sehr gemütlich.

Damit konnten wir dem Urbock (23°, fast 10%), einen Tag später, kaum mehr gerecht werden. Zu stark war die Erinnerung an den (viel größeren) Bruder. Aber natürlich ebenfalls herrlich, etwas kantiger und handfester. Da wusste ich dann schon, dass ich Eggenberg etwas genauer anschauen wollte.

Höchste Empfehlung und Preis-/Leistung sensationell!

Abgefüllt

Nach köcheln und PFLUTELEN ( ein Ausdruck, den ich von meiner Mutter für leichtes Wallen kenne) habe ich den Löwenzahnhonig abgefüllt. Jetzt kann er bis zum Herbst REIFEN. Dann stärken wir damit unser Immunsystem.

Wohlverdientes Frühstück

Nach derartigen Aufregungen und Tätigkeiten hat Hermann uns heute mit einem herrlichen Frühstück aus der Klockerei verwöhnt. Mei, die ersten Radieschen sind immer die besten. Und dann noch die frische Kresse und der Ruccola. Mein 4.!!!!!! Brot war dann noch eines unserer Goggelen auf Almbutter und eigenem Brot. Guter Energienachschub!!!!!!

Vega

ist ein sehr eigenwillige Hündin. Sie gibt nur ungern ihre Selbstbestimmung auf. Das reicht hin bis zu paradoxen Reaktionen bei einer Narkose. Da wird die Vega munter.

Vor zwei Tagen ist sie uns sehr krank geworden, mit hohem Fieber und Schüttelfrost. Sogar das Wasser hat sie erbrochen. Neben den Behandlungen habe ich die dann immer mit meinem warmen Wolltuch zugedeckt. Das gibt sie nicht mehr her. Pferde haben auch so eine Decke – hat sie gemeint.

Jetzt hoffen wir sehr, dass sie sich erholt und ihr der Rest erspart bleibt.

Logistik in der Klockerei

Es gilt immer sich nach den Wetterbedingungen zu richten. Welche Arbeiten sollen erledigt werden, um alles an seinem Platz und alles in guter Ordnung zu haben. Da für die nächsten Tage Regen und Kälte angesagt ist, war gestern Logistik angesagt. Stall ausräumen, um für ein paar Tage, wo sie nicht rauskönnen ein gutes Klima zu schaffen. Das ist dann zugleich der Nachschub für den leeren Misthaufen. Dieses Wümerparadies (HUNDERTE REGENWÜRMER) ist die erste Schicht für die Rupfensäcke dann Grasschnitt und dann Erde. Für ein nährstoffhaltiges Wachstum der Pflanzen ist gesorgt.

Bei der Aussaat sind alle Pflanzen aufgegangen. Die habe ich in den Beeten und in den Hochbeeten nicht mehr alle Platz. Aja, ich habe noch die Rupfensäcke, die ich mir im Abverkauf zugelegt habe. Die sind perfekt für Kürbis und Zucchini! Diese Hauswand bietet genug Wärme und guten Windschutz. Jetzt warte ich noch diese Kälte ab- ich hoffe das sind schon die Eismänner und Frauen und dann kommen alle Pflanzen raus und das grünen, blühen und Knospen ansetzen kann erfolgen.

Der Abendspaziergang

zeigt vieles noch einmal in einem anderen Licht. Das Grün der mutigen Pflänzchen ist noch intensiver als tagsüber und schaut recht frech aus dem neuen Hochbeet.

Wer ist schneller Salat oder Bohnen??

Jedes Jahr schreibe ich die selben Sätze bezüglich der Quitte- aber es ist so: So schön und voller Blütenpracht war sie noch nie!!!! Ich glaube, sie weiß, dass ich sie und vorallem ihre Früchte sehr mag.

Auf dem Rückweg, die Hunde haben sich da schon ausgetobt, winkt das schöne Wetter noch einmal herein.

Löwenzahn

Ein Meister der Reinigung und Entschlackung. Dafür verwendet man die Wurzeln und die Blätter. Als Salat oder Spinat zubereitet bietet er zahlreiche Nährstoffe.

Für heute habe ich meine 100 Blüten für den Löwenzahnhonig gesammelt. Jetzt köchelt er gerade vor sich hin, um morgen in die Gläser gefüllt zu werden.

Es grünt so grün

Bisher habe ich neue Beete immer mit Erdäpfel bepflanzt, um dann im Jahr darauf Gemüse zu setzen. Heuer probiere ich das erste Mal Gründüngung aus. Einmal mit Senf- der schaut schon ganz neugierig hervor. Im zweiten Beet habe ich heute  Buchweizen gesäet. Der braucht wärmere Temperaturen um zu keimen.
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Bei all den Blumentöpfen, in denen unsere verstorbenen Hennen und Hähne liegen habe ich im Herbst Tulpenknollen zwischen die ausgesuchten Pflanzen gesetzt. Für jedes Wesen haben wir uns dem Charakter entsprechend Pflanzen überlegt.
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Es ist tröstlich und berührend jetzt die Erinnerung zu erleben.
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Es erfreut das Herz und die Seele all die kräftigen, bunten und ausgefallenen Blüten zu sehen.

So bleiben wir in Verbindung!

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7.Mai 2011 – 7.Mai 2014

Donatello war unser zweites Küken. Juliane, das Erste, wurde nur drei Tage alt.

Seine Eltern waren Berta und Salvatore

Ausgebrütet von Fräulein Agathe

Donatello hat sich an seinem dritten Geburtstag für immer von uns verabschiedet.

Er hat seinem Namen Gottesgeschenk alle Ehre gemacht.

Wer ist die schönste im ganzen Land?

Alma, Rho und Tau waren sich nach langer Beratung einig:

Diese gefällt ihnen heute am besten!

Tonträger

Nein, nicht jene, von denen Musik gehört wird. Dieser Ton trägt die Namen der jeweiligen Pflanzungen in unserem Bauerngartl, das immer mehr nach meinem Geschmack wird.

Erstanden habe ich die Rohlinge in Petras Schauraum. Ich mag Tonsachen und weiß inzwischen auch, was sie alles aushalten. Als ich diese Tontäfelchen oder Tonknöpfe gesehen habe, war mir klar: Die sollen Träger der Pflanznamen werden- eben Tonträger!!!

Schwemmholz vom Heiterwangersee bot sich dann als stimmiger Bestandteil an, um die einzelnen Beete gebührend zu beschildern.

Es wächst und gedeiht

Ich freue mich jeden Tag über das Wachsen der Kräuter und dem Gedeihen vom Gemüse.

So gute Erträge in der Aufzucht hatte ich schon Jahre nicht mehr.

Bis zum ersten Salat brauchen wir nicht mehr lange warten.

Sonnenstunden auskosten

war heute angesagt.

Poldi, Hederl, Haiderl und Trude beim ReiskornSkat.

Sigma ist von Gretl sehr angetan.

Vega und Marilyn beim gemeinsamen Sonnenbad!

Bunte Punkte

Diesen Sommer werden wir die Fliegen mit dem Charme dieser Restlverwertung von unserem Wohnraum fernhalten.

Die Idee und das Material ist von GEA.

Am Wochenende haben wir die Lederreste auf Schuachlitzen gefädelt und vors Fenster gehängt.

Gefällt uns sehr und passt gut zur Fassade.

Austreiben

Jetzt sind die Tage, an denen ich mit dem Schauen im Garten und in der Anzucht, gar nicht mehr nachkomme. Quitte und Kirsche treibt es zur Blüte. Die Stachelbeeren sind schon recht gut zu erkennen und die Hosbohnen rufen schon nach der Rankhilfe.

Große Freude bereitet uns, dass die Mattseer Weide austreibt. Sie wird unserem Hennenstall eine gute Wächterin sein. Danke Johanna!!!!