Fensterlen

Was ist denn jetzt los in der Klockerei?
Wird da gar gefensterlet oder ist da jemand ausgesperrt worden? Oder EINGESPERRT?
Faktum ist, dass man nur mehr über die Leiter in den oberen Stock kommt!!!???

Und darauf freue ich mich schon sehr

Es macht so den Anschein als ob sich das Beerenjahr heuer fortsetzt. Die Brombeerstaude hüllt und füllt.

Die verschiedenen Erdäpfelsorten blühen und welken, je nach Beet, es deutet aber auf einen guten Ertrag hin.

Ein weiteres Hochzeitsgeschenk- die Artischocke wartet mit zwei Knospen auf uns. Grod it den Zeitpunkt versäumen.

Und der Buchweizen bildet wie der Senf Samenstände. Wenn es die Zeit erlaubt, werde ich sie auslösen. Ob es für eine Torte reicht wird sich weisen.

50 verschiedene

Heil- und Küchenkräuter wachsen auf unserem Grund. Von Alant, Beinwell, Brennnessel, Wegerich über Johanniskraut, echter Kamille, Vogelmiere, Borretsch, Lorbeer, Minze- und Thymianvarianten, Ysop bis hin zu Kräutern aus dem asiatischen Raum. Wir haben uns neulich die Mühe gemacht alle zu zählen. Bei 50 haben wir aufgehört und waren wieder einmal sehr erstaunt und verwundert über den Reichtum der Natur!!

Woher ?

Woher kommt wohl dieses nicht auszurottende Vor-Urteil, dass im Außerfern NICHTS wächst?

Bei uns gedeiht Mais, Getreide allerlei Art, Erdäpfel, Karotten und Zucchini- um nur diese Bilder zu benennen. Vom Heu können wir uns heuer kaum erwehren- wir mähen das 6.Mal!!

Und es ist nicht der beste Sommer von den Wetterbedingungen her.

Dennoch wird im Bezirk NICHT angebaut. Die Beziehung zum Boden und Erde scheint sich zu verlieren. SCHADE!!!! Sehr schade!

Das Lebendige nie aufgeben

Wir haben erzählt vom Nussbaum, den wir vom Ander bekommen haben: voller Freude haben wir ihn (nach langem Überlegen, wohin er denn sollte) eingepflanzt. Fünf Zweige hatte er, prächtig schon, als kleines Bäumchen.
An alles hatte Frieda gedacht, extra viel ursprüngliche Erde mitgegeben und die Empfehlung, wie er denn gepflanzt werden sollte.

Voller Enthusiasmus habe ich ihn gesetzt und jeden Tag hingeschaut (manchmal heimlich, damit er keinen Stress bekommt!). Das Stämmchen schien gut zu stehen, aber die Äste begannen ihre Blätter verwelken zu lassen, und dann begannen auch Äste abzufallen.

Und dann: ich konnte es kaum glauben – ein Seitenast war übriggeblieben, aber oben, an der Spitze, begann das Bäumchen auszutreiben!! Nur nicht zuviel hinschauen, in Ruhe lassen. Und dann fiel auch der letzte der ursprünglichen Äste einfach ab. Ganz von alleine. Aber…

… die Spitze treibt wie verrückt! Vier, fünf neue Mini-Äste mit Blättchen drauf und alles ist voller Saft und Kraft und reckt sich in die Sonne! Lebendiges, das Blätter, alle Äste lassen musste, bricht kraftvoller denn je hervor!

Beginn der Kräuterernte

Die Ringelblumen haben bei uns ein eigenes kleines Beet, das um diese Zeit ein gelb-oranges Blütenmeer ist. Ein paar Pflanzen, die sich über den Kompost auch in den Hochbeeten aussäen, lasse ich immer stehen. Aber jetzt haben die Tomaten und die Pfefferoni ihren Platz gefordert und so sind die ersten Heilkräuter zum Trocknen eingebracht. Heuer werde ich alle einzeln aufbewahren und die Teemischung nach Bedarf herstellen. Gläser sollte ich genug haben.

Säulenribisel

steht auf dem Etikett. Vor einigen Tagen, um genau zu sein vor 10 Tagen, haben wir einen nachträglichen Hochzeitsbesuch erhalten. Tante Paula, Onkel Karl und meine Cousine Karin konnten am Pfingsttermin nicht dabei sein und so haben sie uns jetzt besucht. Und seither sind zwei weitere Bewohner in unserem Garten: Zwei Säulenribisel. Heute hat sie Hermann gesetzt, nicht ohne, dass vorher genascht wurde. Und zwar im Flug!!

Was bleibt

sind die Erinnerungen an Spiel und Spaß, an gehen und Wasser, an tollen und toben und wie immer wurde auch das Wissen erweitert. Jetzt haben wir Hühnergötter in Haus und Hof.
Hühnergötter aus Rügen, Steine in denen ein natürliches, vom Wasser ausgeschwemmtes Loch zu finden ist! Im Volksglauben ein besonderer Schutz für das Federvieh!!
Jetzt ist einer im Stall und einer im Haus- Hund und Katz brauchen ja auch einen Schutz.

Levantisch und Bayrisch

Der Besuch in Freising, dessen Anlass das SOMMERSERENADENKONZERT von Claudia war, war geprägt von ausgezeichnetem Essen. Mit orientalischen Grüssen hat uns Claudia verwöhnt und ihre Kochbücher haben uns viele Ideen mit auf den Weg gegeben. Im Bräustüberl im Hofgarten haben wir uns dann durch die bayrische Küche gekostet. Leib und Seele juchezen!!!!

Freising

eine liebliche und ruhige Stadt, die an Kultur und Kulinarik Einiges zu bieten hat.

Heimat der ältesten Brauerei namens Weihenstephan, einem prachtvollen Dom mit einer Krypta, die ein guter Kraftort ist. Mit Biergärten und den Weiten der Isarauen.

Gesund und munter

Alle unsere Hühner haben uns gesund und munter wieder empfangen. Der Schabernack ist ihnen nicht abhanden gekommen. Christl hatte sich so ein gutes Versteck ausgesucht, aber Martha hat sie verraten. Die Struppis erklimmen ihre Sonnenplatzln auf den Stangern.

Die Italiener wollen nicht glauben, das die zweite Aussaat(!!!!!) vor ihren Schnäbeln geschützt wird und die paar Himbeeren dürfen wir uns ob der guten Ernte wohl holen??!! Ja, und Josefa hat sich auf die Reste vom Himbeerkuchen spezialisiert.

Es tut wohl soviel Lebensfreude um sich zu haben.

Mohnfeld

Wieder daheim hat uns das Wetter in den Folgetagen die Schönheit und Eigenart unseres Gartens gezeigt. Wenn es sich schon nicht ausgeht ins Mohndorf zu fahren, dann kommt der Mohn zu uns. Zwischen Buchweizen und Kartoffeln blüht der Mohn in seiner Farbenvielfalt um die Wette. So schön!!!!

Der Mohnzelten ist gesichert!

Mitbringsel

Und es wäre wohl nicht ich, wenn ich nicht Saatgut und Ableger von diesem Kleinod mitgenommen hätte!!! Der Thymianpolster verbreitet seinen Duft und erinnert an den wunderbaren Honig! Der Ohrwaschelkaktus übt sich im Anwachsen und die Samen warten das Frühjahr ab.

Jeder kostet von allem und jedem

Das war das Motto, wenn es um die kulinarischen Genüsse auf Karpathos ging. Geschmacksvielfalt und Gaumenwonnen waren die Tagesthemen!!!!!

Diese Bilder dienen nicht nur der Erinnerung, sondern auch der Anregung für unsere Küche. Wenn dann bei uns auch alles reif ist- im September hålt!!

Karpathos

Diese Luft

diese Farben

dieses Meer

dieser Wind

diese Wellen

Ursprünglichkeit und Ruhe, bizarre Schönheit und Gastfreundschaft. So hat sich diese griechische Insel uns präsentiert. Wir haben das große Glück, Freunde um uns zu haben, die um den richtigen Zeitpunkt und den richtigen Ort wissen. Mit ihnen haben wir eine Woche in diesem Paradies verbracht.

Es war ihr Hochzeitsgeschenk an uns.

Und UNSERE HOCHZEITSREISE !!!!!