Vorwitzig und frech

sind sie jetzt schon und leben sich Schritt für Schritt in dieser Welt ein.

Das Auenfeld

haben wir im Sommer schon einmal besucht. Auf die Spuren der Walser haben wir uns damals begeben. Dabei haben wir schon die ersten Stützen des Auenfeldjets gesehen. Jener berühmte Lift, der jetzt nach Jahrzehnten des Diskutierens die Skigebiete Lech und Warth miteinander verbindet. Und einmal im Winter zeigen wir Eva ein besonderes Skigebiet. Diesmal war Lech an der Reihe. Was ich an Lech ganz besonders mag, ist, dass man kilometerlange Runden fahren kann. Man umrundet den Ort auf traumhaft präparierten Pisten. Und beim Anblick der alten Gondel auf den Rüfikopf glaubt man in der Zeit eines Karl Schranz zu sein. Auch das mag ich an Lech. Warum Hermann hinter dem Kartenhaus den Blick ins Weite hat, ist eine andere Geschichte. Eine unglaubliche Geschichte, aber eine für die Ofenbank:

Beim Fischer am See im Frühjahr

Gestern, am Sonntag, wollten wir’s fein haben. Es hat uns hingezogen nach Heiterwang, da tuats immer a bissl hochzeitelen. Auf der Hotelterrasse beim Fischer am See wartete ein perfekter, windgeschützter Tisch auf uns und unsere Hunde, die freundliche Bedienung passte perfekt zur gelassenen Stimmung aller Gäste.

Wir kosteten die Gnocchi, den Saibling, den Hirschrücken und als Nachtisch einen Topfenknödel im Quittensüppchen. Wie man an den Bildern sieht, war alles ganz besonders fein: angerichtet, kombiniert und von außergewöhnlich raffiniert-einfach-ehrlich-perfekter Zubereitung. Wir werden wohl nicht mehr lange auf die Haube(n) warten…

Viele Varianten

und Rezepte gibt es von der Linzer Torte. Bisher war das von Pia mein Lieblingsrezept. Seit gestern muß ich gestehen, dass diese Variante, dessen Rezept es nur mit geheimnisvollen Versprechen und Schwüren gibt (Hermann hat den Eid geleistet), eine Königin unter den Rezepten zu dieser Torte ist. Ja genau, Eva, unsere MADAME PÂTISSIÈRE, war da. Ihr Werk! Unser Vergnügen.

Das Gefieder

Die ersten Federn erhalten die Küken an den Flügelspitzen, dann folgt der gesamte Flügel. Der Rest geht dann recht schnell, an allen Ecken und Enden bilden sich aus dem weichen Flaum die Federn. Besonders nett sind die ersten Schwanzfedern und die Zusatzflügelen am Rücken. Jetzt dauert es nicht mehr lange und am Kopf sind die ersten Federn sichtbar.

Katharina

Helene

Oskar

Morele

Josefine, Hildegard und Oskar

Eine gute Idee lebt weiter

Kiesbye’s setzt seine Serie WALDBIER fort. Über Lärche und Zirbe haben wir schon berichtet.

2014 war die Schwarzkiefer dran. Davon haben wir uns eine Kostprobe ins Haus geholt. Schließlich wollen wir unseren italienischen Freunden zeigen, dass inzwischen auch in Österreich spezielles Bier gebraut wird.

Als ob man seine Hände gerade an der harzigen Rinde(sonnenerwärmt) der Kiefer gerieben hätte, so riecht und so schmeckt es auch. Harzig in weicher, milder Form. Guat, ganz guat!!!!

Was machen wir uns denn heute?

Ja, diese Frage gibt es auch bei uns. Nicht jeden Tag wird großartig und einfallsreich aufgekocht. An manchen Tagen soll es schnell gehen, gibt es doch so viele andere Dinge, an denen wir uns auch erfreuen und erfreuen wollen.

Was haben wir denn noch da? Naja, diese Frage ist noch etwas schwieriger zu beantworten, denn DA HABEN wir Lebensmittel für einen Jahresbedarf.

Also einigen wir uns auf: Was sollte verkocht werden? Oder hat jemand spezielle Wünsche?

Das geht dann wesentlich einfacher in den Antworten. Ja, da haben wir doch noch den BLAUEN HERMANN( eine spezielle Kartoffelsorte der Artenvielfalt) aus dem Geschenkskorb. Davon ein Kartoffelpüree und Spiegeleier von unseren Mädels.

Voilà, ein herrliches Abendessen, das für jede Menge Gesprächsstoff sorgt, steht auf dem Tisch!

Modenschau

Nach der Zeit, in der sie alle flauschige Federbällchen sind, kommt diejenige, wo die ersten Federchen sprießen. Wie in Ballett-Röckchen schauen sie aus, die Federn haben sie unverkennbar alle vom Ander!

Und noch mehr Federlen

Miar geahts guat

und manchmal weiß ich gar nicht, wie ich dazu komme, oder, womit ich das verdient habe.

Da gerade Kükenzeit ist, und unsere Jüngsten ja unser spezielles Aufwachsfutter erhalten, habe ich zum gestrigen Frühstück auch eine Portion davon erhalten. Für die Oberglucke – zur Stärkung!

Guat wårs und ich bin recht beschwingt durch den Tag.

Um die Mittagszeit habe ich dann auf unserem Tisch einen selbstgestrickten Bolero und ein Nazar-Amulett (Schutz gegen den bösen Blick) vorgefunden. Das weiß anscheinend jemand genau, was ich brauche: Warme und geschützte Schultern und einen guten Schutz gegen Neid und böses Blut, so die Mythologie. Ich weiß nicht warum und wieso, aber ich freue mich sehr daran und darüber.

Zwergwelsumer

Kennengelernt haben wir diese Rasse in der großen Form, den Welsumern, die ihren Namen von der holländischen Stadt Welsum haben. Hermann und ich haben beim ersten Anblick dieser Hennen, die wir dann Trude und Traudl genannt haben, Gefallen an ihnen gefunden. Jahre später haben wir dann Zwergwelsumer zu unserer Schar dazu geholt. Eine robuste, unkomplizierte ,wetterharte Rasse sind sie. So werden sie im Rasseverzeichnis beschrieben. Und zu Recht. Bei Wind und Wetter sind sie gerne draußen, gackern und schreien nicht. Im Gegenteil, sie haben sehr leise Stimmen. Und beinahe hat man das Gefühl, als ob sie gerne Eier legen. Jedes davon hat eine hellbraune Farbe mit Schokopunkten drauf. Treue und verläßliche Seelen sind sie, unsere Mädels.

Die Viecherei

auf unserem Tisch hat Verstärkung erhalten. Kontaktil heißt die Manufaktur, die diese Untersetzer herstellt. Neben den Untersetzern mit Eulenmotiven hat auch mein i-Pad eine Hülle von dieser Firma. Jetzt sind einige Böcke, Schafe und Prachtstücke dazugekommen. Es macht immer wieder Spaß, den Tisch mit diesen dankbaren Teilen zu decken.

Schlafen? Niemals! Nicht müde! Überhaupt nicht!

sagen mir Octavia und Vivienne, als ich um viertel nach acht zu ihnen in den Stall komme. Und mir schaun ganz genau, was es da noch an Angeboten gibt. Sehr interessant, seeeehr interessant, er wieder. Der nix redet. Zumindest im Vergleich zu ihr. Pieps!

Die ersten Nudeln

werden begeistert gemampft!

(Video zum Download)

Drei Generationen

Jetzt muß ich dieses Foto noch einmal verwenden. Erst in der Durchsicht ist mir aufgefallen, dass ich heute drei Generationen mit der Kamera festgehalten habe. Paula, eine unserer ältesten Damen, erfreut sich im Moment an den Schattenplätzen. Viel hat sie schon erlebt, seit wir sie mit Nora zu unserer ersten Seidenhühnerschar, rund um Salvatore, dazu geholt haben.

Und wie man sieht war sie nicht nur die Glucke von Afra, sondern ist auch ihre leibliche Mutter. Und die Oma von Vivienne.