Die Lösung

Jetzt muss ich alle Gerüchte wieder einmal der Unwahrheit überführen. Nein, es gibt NOCH kein Gartenfest und wir ziehen weder aus noch um. Aber nach 8 Jahren hat es sich der Lärchenboden in unserem Wohnraum verdient, dass er von einem Profi gereinigt und neu eingeölt wird. Und wir machen inzwischen Campingurlaub daheim und Dank dem Wettergott ist das ein reines Vergnügen.

Bei dem Verpackungskünstler

habe ich einmal ein Praktikum gemacht- so lautete die Ansage von Hermann, nachdem er all unsere frisch gereinigten und sonnenbeschienenen Möbel kunstfertig verpackt hatte. Na schau, jetzt packen sie auch noch alles ein- übersiedeln die mit einem Hubschrauber?

Gartenfest oder Umzug

Ja, was ist denn jetzt schon wieder los in der Klockerei? Viele Schlaf- und Sitzgelegenheiten werden in den Garten gebracht und jede Menge Kartons und Schachteln an irgendwelche Orte getragen. Machen sie eines ihrer Gartenfeste oder ziehen sie gar um?

Wirsing und Delikatessgurken

habe ich das erste Mal angepflanzt. Sie wachsen und gedeihen prächtig und ich bin schon recht gespannt auf die Ergebnisse und den Geschmack.

La Dottoressa e Fany

Seit Tagen steht und liegt Fany recht viel in der Gegend herum. Leider ist es bei Hennen so, dass sie recht marod sein müssen bis man sie mühelos, sprich ohne stressige Fangerei, halten kann. Fany hatte keine mir bekannten Symptome, daher habe ich ihr die Generalstärkungskur der Klockerei verordnet.
Ein verquirltes Ei, Silberwasser und Knoblauch.
So eine tolle Patientin hatte ich noch nie. Üblicherweise muss man ihnen die Medizin recht vehement reinspritzen. Fany hat mir sehr klar zu verstehen gegeben: das kann ich selber.

Und den Rest trinke ich aus dem Glas.

Anschließend eine Massage mit Kieselgur und

ganz viele Streicheleinheiten. Ob’s was nützt werden sie sehen. Es schwankt zwischen Essensverweigerung und doch wieder ein paar Happen Nudelsalat. Toi, toi, toi Fany.

Jetzt wirft er schon einen schönen Schatten!

Unser Nussbaum wächst immer weiter, er scheint überhaupt gleich die letzten Jahre nachholen zu wollen. Jetzt wirft er schon einen schönen Schatten, den die Hennen auch immer wieder gerne nutzen. Für mich tät er noch nicht (ganz) reichen!

Echte Leidenschaft

Didi Schatz kocht mit Leidenschaft. Gern. Und sehr gut. Fast wäre er an den Bedingungen, unter denen ein Koch oft arbeiten muss, verzweifelt. “Dir wird vorgeschrieben, was Du kochst und wie Du kochen sollst”. Die Arbeitszeiten sind ein Wahnsinn, der Druck und der Stress haben mit dem, warum man Koch werden wollte, wenig zu tun. Nur wenige können bestimmen, wie sie kochen, was, wie schnell.

Jetzt hat er sich selbständig gemacht, “just 4 wurscht” beim Schwarzkopfdenkmal in Mühl. Jetzt kocht er nur so, wie er es haben möchte. Und alles selbst: alles ist echt,  selbstgemacht, vom Senf bis zur “Wurscht” — darauf legt er großen Wert: die ist selber hergestellt, eine feine Bratwurst, sehr fein gewürzt, nur vorsichtig gesalzen — einzigartig. Sie gibt’s nur mit Brot oder als “Tiroler Bosna” mit einer Speckzubereitung im Weißbrot (das einzige, was er nicht selbst macht). Und ein paar Burger, vom “DS” bis zum vegetarischen “Knödlinger”, einen speziellen vegetarischen, diese Woche den “Italy”, gibt’s zusätzlich saisonal. Alles wird frisch gebraten und zubereitet, man kann beim Braten zuschauen. Und gemütlich ratschen währenddessen, weil stressig geht’s nicht zu. Wunderbar.

Ein solches Standl (ein ganz besonderes – “Street Food” heißt das neumodisch) vor der Haustür zu haben ist ein großes Glück. Um neun abends ist Schluss, Sonntag und Montag Ruhetag. Da passt alles zusammen und saugut schmecken tuts auch noch!