Morgen wird es kitschig

Für morgen sagt der Wetterbericht strahlenden Sonnenschein vorher.
Dann werden diese Bilder richtig kitschig, zumal inzwischen noch einige Zentimeter dazugekommen sind.
Jössesna.

Die Zielkoordinaten sind eingegeben

in Richtung 60er
in Richtung „Ruhestand“

mit gemischten Gefühlen
und einer klaren Zielvorgabe!!!

Die Frage ist nur: Die Sonnenbrillen von Gina Lollobrigida oder die von Sophia Loren 🙂

Countdown läuft…

So schauts aus

Damit das KLAR ist und damit das NACH VORNE schauen leichter und spaßiger wird.

Ohne Publikum- das hat was

Wenn der Kamin wieder ganz leergeräumt ist und das alte Jahr bedankt, dann steht einem herzlichen Willkommen vom neuen Jahr nichts mehr im Wege.
Zwei musikalische Ereignisse haben diesen Jahreswechsel begleitet, beide ohne Publikum und ich muss sagen, das hat was.
Hochgenuss, die Künstler spielen für sich, keine Ablenkung, Können und Perfektion in Reinkultur.

Sigrid Hauser und ihr Sifon.
Otto Jaus und Viktor Gernot geben sich dem Rock’n Roll hin.
Die Auswahl der Jahresrückblicke und dann noch ein Che Sera zum Schmelzen.

Und dann das Neujahrskonzert.
Alles, was ich mag war da.
Orchester, Dirigent und Blumenschmuck.

Ricardo Muti lässt das Orchester fliegen und spricht klare Worte an die Machthaber.
Das ist Kulturgenuss vom Feinsten.
Was für ein Jahreswechsel!

Die Quittinis kosten

Dafür war heute der richtige Tag.
Ein paar Randreste von unserem heurigen Weihnachtsgeschenk habe ich für uns zurückgehalten.

Das Christkind hat mir Habebuttenmarmelade gebracht und guten Käse haben wir gerade reichlich im Haus.
Quittenkäse oder auch Quittenspeck wird diese getrocknete Masse genannt, weil sie eben so gut zu Käse passt.

Das habe ich heute verkostet und für mich muss ich sagen: Quitte bleibt Quitte- sie ist einfach meine Frucht.
So guat!!

Stille- Stille sein

Bilder vom Jahreswechsel 2020 auf 2021.

So ganz unter dem Motto. DANKE, JETZT IS MIAR KLÅR…
Der restliche Text von „Zwickte mi“ hat 2020 stattgefunden.

Nicht im Bild festgehalten die Silvesterfeier im Globe( Che Sera, Sera…)
und die Worte der heutigen Lesung- beides gehört zu diesem Jahreswechsel dazu.

„MARIA ABER BEWAHRTE ALLE DIES WORTE UND ERWOG SIE IN IHREM HERZEN“

Seelenfrieden und Schmerzfreiheit

Das ist die Antwort von einem der Philosophen aus dem alten Griechenland.
Sokrates oder Aristoteles, ich weiß es nicht mehr und es ist mir auch vollkommen egal.
Die Antwort auf die Frage:“ WAS IST GLÜCK?“

Glück ist, wenn es am Christtag 2020 Schölferer gibt.
Ich weiß, in der Klockerei geht es um ganz viel Kochlust und Gaumenfreuden.
Aber wenn da so der dampfende Erdäpfel( die Roten von der Mieminger Bäurin), auf dem die Almbutter von der Usseralm zerrinnt, drüber das Rohnensalz von der Mama auf dem Teller liegt, dann ist das für mich ein FESTMAHL- kein x-Gänge- Menü bringt mich von diesem Teller weg.

Glück ist einen Platz zum Rasten und Ruhen zu haben.

Glück ist, Hilde, Frida und Valentin- sie haben einen Fuchsangriff überlebt- beim Picken in der Wintersonne zu beobachten.

Und Glück ist, wenn ich unsere Krippe anschaue und es zieht nicht mehr in der Herzgegend, weil sich die Urschel zur Börnie gewandelt hat.
Wenn es so ruhig ist, innen drinnen, ganz ruhig, wenn die Seele ihren Frieden hat.
Was für ein Glück!

Im Lebenslabyrinth oder wie aus der Urschel eine Börnie wurde

Wie schaut es aus, Angelika, schaffst du diesen Beitrag jetzt in knackiger Kürze oder wird das jetzt ein Evangelium aus dem Jahre 2020?
Schaug miar amål, nåcher seiche miar schu…

Ja genau, damit hat das alles zu tun: Mit dem Schauen, dem Sehen, dem genau hinschauen, was tut sich denn da wo?

Wenn es so in der Luft liegt, du eine Ahnung davon bekommst, da tut sich was…
Wenn so von überall her die Botschaften ins Haus trudeln…
Wenn die Zufälle keine Zufälle oder eben genau Zugefallenes sind…
Wenn sogar auf allen Teesorten, die du bekommst, Botschaften stehen…

Dann braucht es manchmal nur mehr diese eine Botschaft, die dir eine Erkenntnis bringt.
Ein Schlüssel, der dir bisher verschlossene Türen aufsperrt.

Dann passiert Wandlung.
Und die Hin-WENDUNG zum Leben.

Versinnbildlicht auf unserer Krippe.
Seit gestern wartet „die Urschel“- so sagt man das bei uns „ Mei, bisch du sou a Urschel“ nicht mehr darauf, bis der schlafende Hiaterbua aufwacht- der hat ja den weckenden Engel.

Sie hat sich umgedreht, den Blick auf Geburt und Leben gerichtet.
Nimmt den Weg über die beiden Stufen und ist mitten drin in diesem Wunder.

Manchmal hilft klärender geweihter Rauch um die bezaubernde Jeannie aus der Flasche zu locken.

Börnie- wieso Börnie?
Naja, das ist wieder eine andere Geschichte.
Börnie heißt eigentlich Bernadette, aber alle nennen sie Bernie- ausgesprochen Börnie.
Ihr haftet die Leichtigkeit und das Spielerische an.

Als sie in der Volksschule mit einem eher „ durchwachsenen“ Zeugnis nach Hause kam, hat sie auf die Frage ihrer Mutter. „Und was sagst denn du dazu?“
Mit dem Satz geantwortet:
Ich bin sehr zufrieden mit mir!

Das ist doch ein Motto für das nahende neue Jahr.

Wo zwei oder drei …

Besuchen oder besucht werden ist immer ein Herzensakt. Was für eine Freude! Und wenn es einem nicht so gut geht, zählt’s doppelt und dreifach. Mindestens!

Dei Krippelefigur konn nur vo dir sein

Das oben genannte Zitat stammt aus einem Telefonat rund um die Weihnachtszeit.
Vorzustellen ist das ganze im bayrischen Dialekt, den ich sehr gerne mag.

„Das hättest du nicht dazuschreiben müssen, dass das eine von deinen Krippenfiguren ist- die kann nur bei dir stehen“
Ja, Irmgard, da hast du recht- die kann nur bei mir stehen.

Ich mag diese Figuren, jedes Jahr noch ein wenig mehr und um so manche Facette reicher.
Es ist bei mir immer der letzte Akt des Hl. Abends, die Figuren aufzustellen.
Dann ist Weihnachten.

Heuer habe ich mich wieder einmal verratscht und so habe ich die Stirnlampe gebraucht, um genug zu sehen.
Hermann hat davon eine Langzeitaufnahme gemacht.
Hier ein paar Eindrücke…

Das ist der Verdruckte, der schaut schon so aus und es ist kein Zufall, dass der Giggeler dabei steht- beide geben gerne ein ähnliches Gezeter von sich.

Da wird mir einfach immer nur warm ums Herz.
Ehrfurcht vor dem Leben in Holz geschnitzt.
Beschützt und behütet.

So schnell konnte ich gar nicht schauen, die Geburtsgruppe ist noch gar nicht gestanden, war das Mutterschwein mit seinen Ferkeln schon im Stall.
Ich wollte sie schon verscheuchen, bis mir klar wurde, was sie da macht.
Sie wärmt für das Wuzzele den Stall vor und damit da ja nicht zu viel Dreck drinnen ist, kehrt Befana alles sauber.

Was soll ich sagen- Oma und Opa, Nonna und Nonno, Nale und Nene- die mit ihrer Lebenserfahrung wissen um sehr viel.

Zum Unterschied zu diesem Kerl. A Biabl mit seinen beiden Hunden- Schlaf der Seligen…

Wenn ich sie auspacke- ich habe immer noch keinen Namen für sie- zieht es mir das Herz zusammen.
Alles hat sie hergerichtet und mitgenommen um das Neugeborene zu beschenken- sogar ihre Lieblingspuppe ist sie bereit herzugeben.
Aber der Kerl wacht und wacht nicht auf und es nicht ihre Art jemanden zu wecken. Der Schlaf ist ihr heilig.
Und so steht sie recht verloren und ratlos da und wartet und wartet…

Ja und das ist der SIACH, der nur mehr dahinsiecht, weil er nicht genug bekommen konnte vom Wohlstand.
Und Antonio, der Koch.
Ihm ist es egal wer Hunger hat, er fragt nicht nach Schuld oder Unschuld- er hat für jeden einen Teller Suppe bereit.
Das weiß auch der Kater.

Lauser gibt es auch in weiblicher Form, dann nennt man sie Engelen 🙂

Die Bruthenne hat den Logenplatz.
Hinter dem Stall hat sie das ganze Geschehen im Blick und schaut sich das alles sehr genau an.

Sie weiß, dass es in der Nähe von Antonio immer das beste Futter gibt.

Diese Krippe wurde heuer um einen musikalischen Stern erweitert.
Wie passend.

Sie darf natürlich heuer nicht fehlen.

So viel an Glück, Gesundheit und Segen

Jetzt bin ich doch nicht ganz zufrieden damit, dass ich versucht habe, diesen Advent nur mit ein paar Fotos zu beschreiben.
Das eine oder andere verdient einfach den Eintrag in unser Hausbuch.

So, die heurigen Barbarazweige.
Eine Blütenpracht, die da ein paar Tage vor Weihnachten bereits seine Blätter geöffnet hat.
Und sie hören nicht auf und blühen und blühen und blühen.

Begleitet werden sie von dem Gezier, das bei Evas Adventskalender dabei war- ein himmlisches Geläut und eine Sternenschar.
Als Blickfang das Kunstwerk von Mathilde- die kann Knöpfe selber machen- wie früher, die bei der Bettwäsche und dem königlichen Hühnerpaar von Eva.

Jetzt sagt die Legende, dass das Aufblühen der Barbarazweige Glück, Gesundheit und Segen bedeutet.
Da fällt der Blick nach vorne, ins neue Jahr schon recht leicht.

Und die nehme ich alle

So als Motto für die kommenden Zeiten.

Ich war dabei

Und diese Musik hat mich durch den Advent getragen.Es lohnt sich reinzuhören.

Dreiviertelblut und Nena.

Vom Paradies

von Tränen

und von Wundern.

Sehen muss man halt schon wollen- die Wunder, das Paradies und den Himmel…oder um es mit den Worten eines Allgäuer Hirten zu sagen:“ Nalange miaßet ihr scho!!“

Nur ein paar Momentaufnahmen

Dennoch erzählen sie einen Teil der Weihnachtspaktln aus der Klockerei.

Lebenskraft…

mitten im kalten Winter, wohl zu der halben Nacht.