Innenansichten

Das gehört für mich zu den ganz speziellen Besonderheiten an diesem Haus- diese raumhohen Fenster, die diese Blicke ermöglichen.
Wenn der Lärchenboden direkt in den Schnee übergeht.
Und noch dazu die Barbarazweige immer noch ihre Blüten- inzwischen auch Blätter und Früchte treiben.

Jetzt versucht er es im Querformat

In der Höhe hat er nicht mehr viel Platz, also versucht der Schnee alle Gitter und Ritzen in der waagrechten Dimension zu füllen.
Aufgenommen am 8.1.2019 am späten Abend.

Ja, wo sollen wir denn den nächsten hintun?

Manchmal bleiben sie ja aus, die angekündigten Katastrophen.
Falls wirklich noch einmal so viel Schnee, wie sie befürchten dazukommt, dann kann ich nur sagen:
Dafür haben wir keinen Platz mehr.
Vielleicht sucht er sich doch andere Orte aus, die sich über die weiße Pracht freuen.
Miar nemmen nix mehr!

Prüfung bestanden

So schaut er aus, der Hausherr, wenn er gerade die Prüfung als Heizungstechniker bestanden hat.
Ja, sie zickt wieder einmal- unsere Heizung.
Sehr selten, meist aber in Momenten, wo wir gerade tief durchatmen und feststellen: So, alles ist erledigt.
Dann telefoniert und mailt Hermann und die Techniker kommen und die reparieren und dann streikt sie doch wieder….
In der heutigen Zeit ja alles kein Problem: Zwei Profis an den Handys, den Schraubenschlüssel in der einen Hand, den Föhn in der anderen.
Fotos und Anweisungen „appen“ hin und her.
Das Ergebnis: Sie läuft wieder wie am Schnürchen und die Prüfung ist bestanden.

Jedes Jahr aufs Neue

verbinde ich mit diesem ersten Schneefall nicht nur viele Erinnerungen, er hat auch immer diese romantische Botschaft des Friedens für uns Menschen bereit.

Eisblumen verzaubern den Blick in den Himmel

Goldener Herbst in einem goldenen Jahr

Es war so ein besonderes, spezielles Jahr- dieses 2018. So viel Wärme, so viele Sonnenstunden, so eine reiche Ernte- wahrlich ein goldenes Jahr.
Gerade jetzt im Spätherbst taucht das Licht noch einmal alles in diese goldene Farbe.
So schön.

Kamingeschichten

So jetzt habe ich endlich wieder einmal alles verbloggt, was mir am Herzen gelegen ist.
Was sich so alles in letzter Zeit ereignet hat.
Jetzt freue ich mich dann auf die Abende an unserem Kamin- auch der zeigt eindeutige Spuren, dass dieses Jahr ein ganz Spezielles, Besonderes und Ereignisreiches war.
Mein Gott, der kann Geschichten erzählen.

Fertig ist der Zaun

In der Nacht auf Dienstag hat es gestürmt.
Die erste Bestandsaufnahme hat Angelika gemeinsam mit der FF Mühl um 4Uhr morgens getätigt.
Ein herzliches Vergeltsgott an dieser Stelle für euren unermüdlichen Einsatz und eure Hilfsbereitschaft.
Am Vormittag haben wir die kleineren Schäden repariert und die notwendigen Bretter für den Zaun bestellt.
Die Lieferung erfolgte noch am selben Tag.
Danke Tobi für deine rasche Hilfe.
Hermann hat gemessen, getüftelt, gesägt, zugeschnitten, Pflöcke geschlagen, Pfosten montiert und eingefädelt.
Auf die gelungene Rundung ist er besonders Stolz.
Ja, und am Mittwoch, bei Einbruch der Dämmerung, war der Zaun fertig.
Hermann, du bist ein GENIE.
Rundherum gut umzäunt können wir jetzt dem Winter und all den Winden gelassen entgegenblicken.
Und im Frühjahr haben wir eine Arbeit weniger.

Das Spalier wird entsorgt

Wir haben eine Entscheidung getroffen. Statt das Spalier, das bereits recht brüchig war, hat es doch einige Jahre auf dem Buckel, noch einmal zu reparieren, haben wir es vorgezogen, die anvisierte Frühjahrstätigkeit jetzt gleich im Herbst zu machen.
Der Wetterbericht hat gestimmt.
Zeit hatten wir auch- wieso sollen Herbstferien der Erholung dienen?
Also Hopfen- und Weinstöcke abgeschnitten, ausgefädelt und alles miteinander auf und in den Volvo verladen und ab zum Sperrmüll.
Der alte Schwede leistet uns immer wieder gute Dienste.

Alle Wesen haben den Sturm gut überstanden

Wenn so die Sturmböen ums Haus pfeifen und die Bäume und Sträucher sich nur so hin- und herwiegen, gilt unsere Sorge doch immer wieder dem Stall.
Wir wissen es zwar, dass da alles bestens gebaut und installiert ist, aber wir wissen auch um die Kräfte der Natur.
Wenn dann am Morgen alle Hennen und Enten quietschvergnügt ins Gehege laufen, gibt es doch immer wieder ein dankbares Aufatmen.

Stürmische Zeiten in der Klockerei

Das gibt es des Öfteren, diesmal waren die Windböen aber außerhalb und haben die eine oder andere Spur hinterlassen.
Die meisten Schäden waren innerhalb einer Stunde behoben- nur das Spalier hat uns vor die Entscheidung gestellt: Jetzt oder im Frühjahr?

Damit’s no a Zeitl hebt

Vor gut 35 Jahren, am Beginn meines Lebens nach der Schule (wo noch alles möglich war und nix fix), wollte ich mir einen Bubentraum verwirklichen: eine Ledertasche als Begleiter (zumindest dass ich weder Bauer, Tischler oder Förster werden würde, schien klar: das wär jetzt ganz anders…). In Wien, in der Spiegelgasse, fand ich die Tasche, die es mir angetan hatte, auf einer Vespa im Regen fuhr ich damit nach Hause und hatte den ersten Wasserfleck drauf, bevor ich sie überhaupt benutzt hatte.

Viel, sehr viel Verschiedenes, viel Unerwartetes kam auf uns beide zu und hat Spuren hinterlassen. Jede mag ich. Auch die aufgegangene eine Naht war eine Zeitlang kein Thema.

Jetzt aber wollte ich uns in Ordnung bringen. Angelika wusste um das richtige Werkzeug, eine Nähale, letzte Woche kam sie mit der Post und nach einer Übungsnaht traute ich mich ans Werk. Was für eine schöne, handgreifliche Tätigkeit, schnell lernt man das ganz flott zu machen und im Nu ist die Naht fertig! Der obigen Liste also angefügt: Taschner!

Jetzt spinnen sie in der Klockerei

Ja, eh- mit Lust und Wonne, aber darum gehts gar nicht.
Aber diese Prachtexemplare an Spinnen möchte ich nicht unerwähnt lassen. Die größte unter ihnen hat das Ausmaß eines 2- Eurostücks.
So schön kann das mit den Spinnen und dem Spinnen sein.

Neiche Schoin

Auch wenn es noch so weit hin zu sein scheint: der nasse Herbst und der Winter kommen bestimmt und unser Hennen-und Entenstall braucht dieses Mal etwas mehr, um winterfest zu sein: ein neues Dach, a “neiche Schoin” (Kurt Ostbahn). Die Dachbretter hat’s am Rand gscheit ausgefranst und manche verdreht und aufgebogen: dabei hat die Abdeckung natürlich auch Risse bekommen, bei einem Frühjahrssturm wurde dann gleich eine ganze Bahn aufgerissen und umgeklappt.

Ganz erneuern wollten wir es nicht, dicht haben schon und so haben wir uns für’s Einpacken entschieden, a-bissl-Christo, in graugrüner dicker Dachpappe. Möge es dicht sein!