Saatgut sortieren

Die Saatgutaktion, angeregt von Arche Noah, war der Anlass mein gesammeltes Saatgut zu sichten und zu sortieren. Im Moment habe ich genau 50 verschiedene Samen und Knollen, die darauf warten, dass der Winter vorbei ist und die Erde bereit, sie aufzunehmen. Vielfältig und erprobt, altes Kulturgut und Zugefallenes ist dabei.
Den Eu-Abgeordneten schicken wir Rüben, Hosbohnen und bunte Erdäpfel, in der Hoffnung, dass der gesunde Menschenverstand über die Geldgier siegt!!!???!!

Igelen und ein Suhlschwein

Es war wieder einmal ein Wochenende mit Eva. Das bedeutet: backen, backen und nochmals backen. Gestern waren es Oreokekse, von denen auch die Hunde ungewollt eine Kostprobe erhielten. Und heute gab es neben den Igelen auch Katzen und für mich ein Suhlschwein. Das ist so reizend geworden, dass ich nicht weiß, ob ich es auch essen werde.

Küchenhelfer

Heißt er jetzt Gummifranz, Fritz oder Hansl? Gemeint sie der Teigschaber, der beim Backen immer wieder gute Dienste beim Teig zusammenkratzen leistet. Darüber sind sich Eva und Hermann nie einig. Wie werden sie dann erst unseren neuesten Küchenhelfer nennen?

Grusliger Gruss aus der Küche

so hat Eva unseren Vormittagssnack genannt. Untermalt mit dem Duft der aufblühenden Frühlingsbotin, die ich in die San Marzano Dose gepflanzt habe, war er eine gschmackige Stärkung für den Tag.

Brot oder Zopf

lautete die Frage der beiden Genussköche in diesem Haus. Denn obwohl der Vorteil von Brot ist, dass es Brot ist (Argument Hermann), konnte Eva mit ihrem, aus Zopfteig kann man aber Igel machen, ihren Vater leicht überzeugen. Also dampfelt, mahlt, mischt, geht jetzt beides vor sich hin und wartet aufs Backen und die Verkostung!

Zugefallen

So oft passiert es, es fällt mir etwas zu. Manchmal begleitet es mich durch den Tag oder durch die Zeit. Manchmal tauschen wir uns darüber aus. Heute mag ich es weitersagen und weitergeben. Zwei Anregungen, die wohl tun und warm machen- ums HERZ!

Bewegte Tage

erleben wir zur Zeit. Es kräht im Haus, manchmal auch um 4 Uhr früh. Donatello, unser Ältester, unser erstes Küken hat hohes Fieber (41,5). Einige Damen haben sich gleich solidarisch erklärt und so haben wir auf Zimmer 192 gerade alle Betten belegt. Die Medizin scheint zu wirken und sie erfreuen sich an den kulinarischen Köstlichkeiten, die ich ihnen vorbeibringe. Ich hoffe sie sind alle bald wieder kerngesund und machen es wie der Rest der Schar, die sich an der Sonne und dem frischen Gras erfreut.

Resi ist immer noch so blass und rastet sehr viel.

Unser tapferer Donatello.

Wann ist der Winter endlich vorbei?

Diese Rohne hat den Winter überdauert – ich lerne dazu, was so alles möglich ist!!

Und der Schnittlauch am Idagrabl kann es kaum erwarten.

Die verbliebene Schar im Stall hat uns heute mit 12 Eiern überrascht und eines hat Erna auf Zimmer 192 gelegt. Nach wie vor, freue ich mich über jedes einzelne Ei. Sie sind für mich Wunder, Leben und Geschenk.

Mehr als genug

Viele kulinarische Genüsse hat mir Hermann schon bereitet. Es gelingt mir dennoch meinen Sättigungsgrad zu erkennen. Aber manchmal kann ich nicht anders, da geht es mit mir durch. Und ich esse mehr als genug!!! Dieser warme Linsensalat mit Klockereigoggelen- mir rinnt jetzt noch das Wasser im Mund zusammen- hat meinen Sättigungsgrad locker übersprungen. Aber wahrlich einbremsen muss ich mich beim neuen Sauerteigbrot. Da kann schon passieren, dass ich einige Runden um die Werkbank der B2 joggen muss, um wieder im Gleichgewicht zu sein!!!!

Verwöhnen

An den Wochenenden, wo Eva bei uns ist, werden wir (vor allem ich) sehr verwöhnt. Da möchte sie die Handsemmeln ausprobieren und die Frage” Kann ich euch einen Kuchen machen?” bekommen wir regelmäßig zu hören. Der letzte Kuchen, ein Apfelnusskuchen, war besonders nach meinem Geschmack.

Tarte Tatin mit Karamellsauce

Von der Tarte gibt's leider kein Foto  - warum steht weiter unten

Von der Tarte gibt’s leider kein Foto – warum steht weiter unten. (Foto: Wikimedia Commons, Autor: Croquant)

Meine erste Tarte Tatin war von Ottolenghi mit Karotten – und war herrlich (muss ich bald wieder machen). Daher hat mich dieses Wochenmarkt-Rezept nicht erschreckt, eh schon klar: am Boden der Pfanne Karamell und so weiter.Und doch war das (und ich koch ein neues Rezept IMMER genau nach Anleitung) dann ein bisschen anders – nämlich viel leichter zu machen. Als erstes wird Blätterteig verwendet (ja, ich weiß; zu den Kommentaren zu diesem Rezept später), also keine Arbeit, und die Anleitung für’s Karamell hat mich überrascht. Oft schon hab ich Karamell gemacht, nicht selten aber wurde die flüssige Masse zu dickflüssig und zu schnell hart, eine Stresspartie.
Die dickbodige ofenfeste Pfanne macht’s möglich und der Ansatz, Karamell nicht aus Zucker und Butter sondern aus Zuckerwasser zu machen macht alles spielend leicht. Die Butter wird dann einfach eingerührt.

Hier nun also das Rezept aus der Zeit, hier (siehe Beitrag) wie dort (online; in der Zeitungsbeilage ist schon eins) leider (oder vielleicht eh gut: das ist nämlich verwirrend: dicke Apfelstücke mit unsichtbarem Karamell) ohne Bild, mit kleinen Anpassungen:

Tarte: 250 g Blätterteig, 600 g Äpfel
Karamell1: 100 g Zucker, 4 EL Wasser karamellisieren, 40 g Butter einrühren – Äpfel (dünn! geschnitten) reinschichten, Teig drauf, am Rand andrücken, 45 Minuten bei 170° ins Rohr (bei mir; Original: 30 Minuten?); noch lauwarm stürzen
Karamell2: wie 1), aber mit 1/8l Sahne aufkochen und dann erst Butter kalt einrühren. 1/2 TL Meersalz (aus der Mühle, nicht rieselfein!) dazu.
Alles lauwarm mit griechischem (fettem! das ist wohl eh schon Wurscht) Joghurt servieren!

Die Kommentare zum Originalrezept sind von sehr unterschiedlichem Nutzen: dass sich die Tarte mit dem Karamellrand nur lauwarm leicht aus der Pfanne stürzen lässt, ist gleich offensichtlich. Dass die Apfelblätter sich leichter regelmäßig schlichten lassen, wenn sie dünn sind, war mir erst nach Ansicht meines Apfelgebirges klar. Und dass Mürbteig originaler wär, stimmt wahrscheinlich, aber falsch ist der Blätterteig auch nicht. Und dass Äpfel mit Salz ungenießbar wären…Unsinn.
Der herrlichste Apfelkuchen meines Lebens und das sensationellste Karamell(2) meines Lebens – kann man auch so als Sauce über allerlei gießen oder pur stibitzen!

Nein!

Wir dürfen nicht auf die Couch, auch nicht auf den Sessel, oder gar den Tisch. Nein! Das geht gar nicht!!

AUßER, ja AUßER wir fühlen uns seeeehr schwach, oder seeeehr krank, oder haben Montag!!

Ja dann- dann dienen all diese Maßnahmen nur einem einzigen Zweck: unserer Heilung.

Heimkommen

Wenn ich von meinen monatlichen Treffen mit der Bibelrunde heimkomme, hat Hermann immer etwas Besonderes für mich vorbereitet. Nach dem letzten Treffen war da eine lauwarme ApfelKaramellTarte, die auf mich wartete. Die war soooooooo, ja wirklich sooooooooo unbeschreiblich gut, dass wir beide vergessen haben, auch nur ein einziges Foto zu machen. Bis ich wieder in den Vollbesitz meiner geistigen Kräfte kam, waren alle Stücke weg und die Teller leer!!!!!!!

50 Cent

Ich war gerade dabei, eine Koserunde bei der Hühnerschar zu machen. Hermann hat das Wasser wieder zurück in den Stall gebracht. Plötzlich bleibt er stehen, bückt sich und zeigt mir ganz erstaunt etwas, das da am Boden gelegen hat. Ein Ei!!!
Das wahrlich kleinste Ei, das wir bisher erhalten haben.
Ein Ei so groß wie eine 50 Cent Münze!!!!

Für unseren Esstisch,

der unser Lebenstisch ist, soll es einen neuen Lampenschirm geben. Vor einiger Zeit habe ich bei der Issba die entsprechenden Drahtgestelle gefunden. Mit einem noch älteren Nachthemdstoff überzogen und einer Borte geschmückt. Jetzt galt es zu überlegen, wie die restlichen Utensilien, die wir dafür vorgesehen haben, zusammen passen. Nach einigem Hin und Her wissen wir jetzt zumindest, wie er in etwa ausschauen soll. Die nächste freie Zeit wird dann dafür verwendet, das Kunstwerk zu vollenden!

Schutz und Pflege

für die dünnen Saurierbeine unserer Schar habe ich am Freitag angesetzt. Ölauszug vom Lavendel (aus dem eigenen Garten) in Melkfett verrührt. 80 Beine damit eingeschmiert, um sie gegen die Nässe und die Kühle zu schützen. Heute sind alle, wie frisch von der Pediküre, geschwebt.
Der Rest kommt auf die Ballen der Hunde. Die mögen das im Winter auch recht gern. Nur nicht die Socken, die sie dann erhalten, bis der Balsam eingezogen ist.