In Orvieto

haben wir uns immer wieder mit dem beschäftigt, was für uns sehr wichtig ist: gutes Essen!

Alles hat diesmal ja im herrlichen La Palomba begonnen, die beste Carbonara meines Lebens mit den für diese Gegend typischen selbstgemachten Nudeln und Trüffeln! Trüfffffeln!! Dann noch geschmortes cinghiale. Grandios!!

Orvieto ist eine cittàslow, es gibt dort einige, die sich dem slow food-Gedanken verschrieben haben und daher war das auch diesmal wieder für uns sehr wichtig. Ein Spitzenkoch, Gianfranco Vissani hat sich inzwischen in Orvieto niedergelassen (da waren wir – noch – nicht). Die Pizzeria, in der Pia gearbeitet hat, Pizzeria Charly ist genau so gut wie vor einem Jahr und das Bier von Almond 22 schmeckt genauso herrlich wie damals, am Freitag vor unserer Hochzeit. Und bei Dai Fratelli kann man einkaufen, wie sonst nirgends.

Und wer sich nun fragt, warum diese paar Zeilen nicht für alle interessanten Begriffe,  Artikel und Namen Links enthalten: ich bin eigentlich noch im Urlaub, genieße das “la dolce link niente“ und verweise euch alle auf Tante Google, die weiß das alles und noch viel mehr…

 Again and again we looked for something in Orvieto which is very important for us: good food! And this travel started in the beautiful La Palomba, where I ate the best carbonara of my life with the typical local fresh pasta and truffles! truffffffles !! Then braised cinghiale. Terrific!! Orvieto is a Cittàslow, there are some who have dedicated themselves to the slow food idea and so this was once again very important for us. A top chef, Gianfranco Vissani has now settled in Orvieto (where we did not eat yet). The pizzeria, where Pia worked, Pizzeria Charly is just as good as a year ago and the beer tasted just as glorious as on the Friday before our wedding. And in Dai Fratelli can buy things you will find nowhere else.

And for those who ask why these few lines do not contain any links to all the interesting concepts, products and names: I’m actually still on vacation, enjoying the “la dolce link niente” and refer you all to auntie Google who knows all and much more …

Unbeschwertheit

ist das Wort, das das Leben in Casanova wohl recht treffend beschreibt. Lachen, spielen, Herzlichkeit, Freude, ratschen, essen, trinken und diskutieren. Und noch ein Gedanke fällt mir dazu ein: Familie abseits der Verwandtschaft sein. Oder schauen sich Zia Gabriella und Vega nicht schon sehr ähnlich??!!

Light-Heartedness is the word that most aptly describes the life at Casanova. Laugh, play, warmth, joy ratchet, eat, drink and discuss. And another thought comes to mind: there is family besides being related. Or don’t Zia Gabriella and Vega look very similar ?? !!

Pompei

liegt nicht allzuweit von Casanova entfernt. Der fruchtbare Boden dieser Gegend zeugt von der Lava, die er dem Vesus zu verdanken hat.
Also haben sich unsere Gastgeber überlegt, diesem historischen Ort einen Besuch abzustatten.

Ich war überwältigt und beeindruckt von der Größe dieser Stadt. 20.000 Menschen haben dort einmal gelebt. Viele davon reiche Händler und Kaufleute, wie man heute noch an deren Häusern sehen kann. Zum Zeitpunkt des Ausbruchs waren noch 2000 Menschen in der Stadt. Die anderen sind bei einem vorausgegangenen Erdbeben bereits geflohen. Der Ascheregen hat die Stadt unter sich begraben und die Dämpfe die Bewohner getötet. Nur ein Teil der Stadt wurde wieder ausgegraben. Die Erhaltung verschlingt Unsummen und sorgt immer wieder für Diskussionen.

Es war eine besondere Atmosphäre die Hauptstraße, die Theater, die Küchen und sehr gut erhaltenen Häuser, die Malereien und Mosaike zu besichtigen. Denn im Hintergrund thront der Vesus, der immer noch aktiv ist und jederzeit ausbrechen kann. Es war ein ganz spezieller Tag, der Spuren der Demut und der Achtung gegenüber der Natur und dem Handwerk der Menschen hinterlassen hat.

Pompeii is not too far away from Casanova. The fertile soil of this area is an evidence of the lava that it owes the Vesus. So our hosts considered to visit to this historic place. I was overwhelmed and impressed by the size of this city. 20,000 people lived there once. Many of these rich merchants and traders, as you can still see their houses. At the time of the outbreak 2,000 people lived in the city. The others already left  because of a previous earthquake. The ash rain has buried the city below and the fumes killed the inhabitants. Only a part of the city was excavated again. The maintenance is very costly and always causes discussion. It was a special atmosphere, the main street, theaters, kitchens and well-preserved houses, to visit the paintings and mosaics.In the background sits the Vesus, which is still active and can erupt at any time. It has been a very special day, the traces of humility and respect towards nature and the craft of the people left behind.

Hundefreundlich

Über unsere beiden Mädels, Emma und Vega wird es einen weiteren Blogeintrag geben. Weil es soviel zu erzählen gibt und weil ich sehr stolz auf die beiden bin. Ich konnte es mir nicht vorstellen, wie toll die beiden diese Reise, die Wärme- immerhin hatten wir einige Tage 30-34 Grad- all die Menschen und die fremde Umgebung meistern würden. Egal, ob beim Besichtigen, beim Essen, beim Warten oder am Meer, sie waren der Liebling aller.

Was mich aber am meisten überrascht hat und was ich nicht wusste war die Freundlichkeit der Italiener zumindest unseren Hunden gegenüber. In unseren Gefilden ist es immer Vega, die von allen sofort gesehen und als sehr süüüüüüüüß bezeichnet wird. Bei unserer Reise war aber Emma DER MAGNET, im wahrsten Sinne des Wortes. Ich weiß nicht mehr, wie oft ich gefragt wurde, ob man sie streicheln darf oder ihr etwas geben darf. Zwei Mal bin ich sogar gerügt worden, weil ich ihr verboten habe, andere Menschen zu küssen. Es war sehr erholsam, einmal nicht die schon fast paranoide Hundefeindlichkeit der deutschsprachigen Länder zu erleben.

About our two girls, Emma and Vega, there will be another blog entry – because there is so much to tell and because I’m very proud of them. I could not imagine how great the two dogs would handle this trip, the heat (after all we had a few days with 30-34 degrees Centigrade) all the people and their environment. Whether while visiting, eating, or while waiting at the sea, everybody loved them. But what was the biggest surprise to me (and I did not know that) was the cordiality of the Italians at least regarding our dogs. In our region there is always Vega, which is seen by all and immediately called very sweeeeeeet. But on our trip Emma was THE MAGNET, in the truest sense of the word. I do not remember how many times I was asked if one could pet them or could give something to her. Two times I was even reprimanded because I forbade her to kiss other people. It was very relaxing, not to experience the sometimes almost paranoid dogs hostility of German speaking countries.

Unser Volvo

hat sich wohl in seinen kühnsten Träumen nicht ausgemalt, was denn so in seinen alten Tagen auf ihn zukommt.

Bis nach Neapel hat er uns gebracht.

Er war Aufbewahrungsort für Wein, Öl, Paprika, Melanzani, Zitronen, Bohnen, Tomaten, Süßes, Brot, Bier, Emma, Vega, Nektarinenbäume und Schlafplatz für unsere Blondinen. Bis auf den letzten Zentimeter mit GOLD gefüllt. Überlebensmittel für den Außerferner Winter!!!!!!

Our VOLVO – in his wildest dreams could probably never imagine  what he should see in his old days. He has brought us up to Naples! He was place to store wine, oil, peppers, eggplants, lemons, beans, tomatoes, sweets, bread, beer, Emma, Vega, nectarine and sleeping space for our blondes. Packed to the last inch with GOLD. Survival-food for winter in Ausserfern!!!!!!

 

Und Casanova

steht für Zitronen, die mit den Krallelen, die man bei uns kaufen kann, außer dem Namen, nichts gemeinsam haben.

Ist für uns Inbegriff von Melanzanifelder, Olivenöl und liebevoller Landwirtschhaft geworden.

All diese Felder gehören Nonno Vito, der sie an wahrlich gute Hände verpachtet hat. Neben der Pacht bedeutet das Olivenöl, Gemüse und Obst nach Belieben. Wir wurden mit all diesen Schätzen beschenkt und unser Auto hatte den besten Duft weit und breit. Und ich konnte mich nicht satt sehen und satt kosten!!!!!

The name Casanova stands for lemons which have nothing in common with the little, little yellow-green dwarfs which you can buy at our stores except the name. The name has become a synonym for fields of eggplants, olive trees and farming with love. All of these fields belong to Nonno Vito, who gave them to truly good hands: in addition to the lease he gets some olive oil, vegetables and fruit which he is happy to give as a gift to us: we were blessed with all these treasures and our car had the best fragrance far and wide. And I could not get enough to see and taste!!!

Casanova

haben wir in den Erzählungen von Federico, Ines, Nonno Vito und Zia Caterina schon oft gehört. Nein, es hat nichts mit DEM Casanova zu tun.
Es ist ein kleiner, verschlafener Ort in der Nähe von Neapel. In diesem Ort steht ein uraltes Gehöft aus dem 16. Jahrhundert. Hier wurden die Vorfahren von meinem Trauzeugen geboren. Hierher waren wir eingeladen. Und hier haben wir für uns ein Paradies gefunden.

Casanova war für uns ein verzauberter Ort, an dem die Zeit stehengeblieben ist. Weit entfernt der digitalen Leistungswelt, mit der wir immer wieder konfrontiert sind. Und Casanova ist ein Ort, wo es immer einen reich gedeckten Tisch gibt.

We have already often heard the word casanova in the stories of Federico, Ines, Nonno Vito and Zia Caterina – no, it has nothing to do with THE Casanova. It is a small, sleepy town near Naples, our place is an ancient country house dating from the 16th century. The ancestors of my groomsman were born here and here we have been invited. And here we have found a paradise for us. Casanova was an enchanted place where for us time has stood still. Far from the digital world with which we are confronted every day. And Casanova is a place where there is always a table rich set with delicacies.

Der erste Hochzeitstag

Sehr früh sind wir aufgestanden, um uns einen Traum zu erfüllen – wie wir es jetzt im Nachhinein nennen. Damals, vor 14 Tagen, war der Aufbruch geprägt von Reiseaufregung und Vorfreude.

Immerhin haben wir uns aufgemacht mit unserem Volvo, der inzwischen 19 Jahre im Motor hat und unseren beiden Hunden in den Süden zu fahren. Das ERSTE MAL in dieser Konstellation. Und so war unser erster Hochzeitstag geprägt von Wärme, Sonne, dem ersten Espresso an der Raststätte, einer schlafenden Pia auf der Rückbank und vielen Kilometern auf der Autobahn.

Gekrönt wurde dieser Tag mit einem Besuch auf dem Domplatz von Orvieto, dort, wo wir vor einem Jahr unsere Hochzeit gefeiert haben und einem hervorragenden Essen mit unseren Freunden Federico und Ines. Es war ein würdiger erster Hochzeitstag und wir waren im Erinnern sehr erstaunt, was alles in einem Jahr Platz hat.

We rose early to accomplish a dream as we now call it in retrospect. At that time, 14 days ago, the departure was full of excitement and anticipation. After all, we went by car with our Volvo, whose motor now runs for more than 19 years and our two dogs to ride in the south. The FIRST TIME in this constellation. And so our first wedding anniversary was heat, sun, the first cup of coffee at the service area, a sleeping Pia in the back seat and many, many miles on the highway. The day was crowned with a visit to the Cathedral square of Orvieto, where we celebrated our wedding a year ago and, nearby, with an outstanding, very excellent meal with our friends Federico and Ines. It was a worthy first wedding anniversary and we have been very surprised when remembering what happened in a one years course.

Alltäglich

Meist vergisst man auf das Alltägliche. Wenn Emma auf ihrem Platzl liegt und alles im Auge hat, während Vega ein Schläfchen hält. So sehe ich sie von meinem Platz aus- jeden Tag!!

Beim Kommen und beim Gehen werden wir von der Gladiolenpracht am Hauseingang verabschiedet und begrüßt. Jeden Tag ihrer Blütezeit. Ein feiner Platz mit einem lebendigen Alltag!

Sie ist fertig

Rechtzeitig vor dem Urlaub und nach dem Besuch und während der Ernte und..und.. und

hat Hermann unsere Stiege noch verlegt. JETZT IST DAS HAUS INNEN FERTIG!!!!

Und wir sind sehr zufrieden und sehr müde!!!

Was so alles Platz findet

in einem Tag, erkenne ich oft erst, wenn ich mir dann die Fotos anschaue. Karten unterschreiben und einsackeln, den Tisch für ein gutes Essen herrichten, wickeln und kochen, ganz liebe Grüße erhalten, Ernte einbringen…. dabei hat unser Alltag schon genug an Ereignissen. Ich bin sehr dankbar für die Fülle der Tage, für die Menschen, für die Begegnungen, für all die Möglichkeiten, die Herzlichkeiten,für all deis guate Zuig! Die Müdigkeit am Abend ist all dem entsprechend.

Buchis und Erpfis

An Tagen, an denen sich das Leben so zerbrechlich zeigt, ist es für meine Seele recht heilsam, in den Garten zu gehen. Große Ernte war heute angesagt: Zwiebeln, Schalotten und Erdäpfel.

Besondere Freude haben mir die beiden Beete in denen die Erdäpfel aus Buchkirchen und aus dem Waldviertel gewachsen sind bereitet. Guat sein se g´wochsen!!!!

A Kerzl brennt im Garten

weil wir trauern

weil wir uns an dich erinnern

an deine Neujahrssprüche

an deinen flotten Gang

an deine Freude an der Bewegung

an deinen Wunsch, unseren Hahn Elvis zu adoptieren.

Es brennt a Kerzl im Garten

weil ein Leben viel zu früh zu Ende gegangen ist.

A ruigs Platzl

Davon träume ich schon eine ganze Weile. Ein Gartenbett in einer verträumten Ecke im Grünen. Die Paletten dafür haben wir schon vor geraumer Zeit organisiert. Beim Depot aufräumen sind mir dann die notwenigen Restmaterialien in die Hand gefallen. Ich weiß, es ist nur für zwei Tage ist( dann regnet es schon wieder), aber allein das heutige Liegen und Schauen und Staunen und Blättern und Baumeln war es wert!!!

Woher wohl das STRAHLEN auf den Fotos kommt ????

In Österreich

soll es Orte geben, wo derart viele Physalis gedeihen, dass man Marmelade draus machen kann. Ein Hochzeitsgeschenk, das ICH heute ausgiebig genossen habe!!!!! Danke Birgit!!