freigschaufelt isch

Was für die Hennen gleichbedeutend mit AUSGSCHTECKT ISCH ist. Frisches, grünes und knackiges Gras und Sonne pur. Herrlich nach ein paar Tagen Dauerschneefall und Stallaufenthalt.

Ein selten feiner Abend

war der Silvesterabend 2014. Ein gutes Jahr ist in tragender Freundschaft bendet worden.

Selbergmåcht: das Gasthaus Morent

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Jetzt endlich haben wir’s geschafft: wir waren im Gasthaus Morent, mit unseren Wiener und Reuttener Freunden. Damit haben wir das Lokal schon zu einem Drittel gefüllt: es hat eigentlich nur vier Tische, einer war mit Hausgästen besetzt, ein Zweier blieb leer – damit war nur ein zweiter großer Tisch übrig, der bald besetzt war.

Wirt Ralf Morent mit seiner Frau, der Köchin, Timi (mit einem Gehilfen) sind die Gastgeber für diese kleine Zahl an Gästen – als ob es eine familiäre Einladung wäre: der größte Wert wird darauf gelegt, dass man’s fein und gemütlich hat, und dass das Essen ein Genuss wird: die Werte, die man hoch hält, sind Programm: “wenn etwas Eigenes, dann nur in Richtung slow food”. Das hatten wir in einer Besprechung gelesen und es war klar: da wollen wir hin. Das wissen inzwischen viele, zuletzt wurde das Lokal mit einer Haube geehrt.

Die extremen Schneeverhältnisse machten die Fahrt nach Zöblen zu einer magischen Reise, das Ziel passte dann perfekt dazu: ein liebevoll restauriertes altes Gebäude, eine feine Atmosphäre drinnen.

Bereits die Auswahl ist besonders: es gibt nur Menüs – allerdings einige zur Auswahl. Die Tatsache, dass es ein komplettes vegetarisches Menü gibt, das diesen Namen auch verdient, ist erwähnenswert – wo gibt’s das sonst noch? Die anderen Richtungen mit Fleisch (selbstgeschossener Hirsch und ganz besonderes Schwein) und Fisch (natürlich aus den nähesten Gewässern) sind genauso reizvoll – da wir viele waren, konnten wir uns für alle entscheiden und ein bisschen herumkosten (und flogen nicht aus dem Lokal ;-).

Wie war’s? Die Suppen (Pilz-Kräuter aus eigengesuchten Pilzen und Kürbis) waren feine Aufwärmer, der Salat (als Viertel-Herz) könnte vielleicht noch ein bisschen gschmackiger mariniert werden (aber mit sehr gutem Brot), die Hauptspeisen sehr gut (Kartoffelpraline und Bergschwein) bis herausragend (Steinpilze und Pfifferlinge mit feinen (selbergmachten) Nüdeli aus dem vegetarischen) bis zum Niederknien (das Hirschkalb).

Eine Weinbegleitung war gut empfohlen, bei den Nachspeisen war das Williams-Eis und der Zwetschkenröster herausragend. Wasser und Säfte waren nach jedem Geschmack verfügbar.

Am Ende des Abends waren alle glücklich und zufrieden. Also: wenn wir selbst ein Gasthaus hätten – so sollte es sein. DAS Qualitätsmerkmal: alles selbergmåcht.

Die Vorbereitungen

für den Jahreswechsel sind inzwischen zu Ritualen geworden, die ich lieb gewonnen habe. Sie sind schon Teil von dem, was bei uns so Brauch ist.
Heuer mussten wir die Fackeln in Eierkartons stecken, sonst wären sie im Schnee versunken.

Während sich die Kohle für die zweite wichtige Räucherung erhitzt, räume ich den Kamin von den vielen Karten, Fotos, Maschen, Schleifen…ab. Ein Teil kommt in die Masche der wichtigen Erinnerungen, der andere Teil wird ins Feuer der Verwandlung geworfen.

Wenn der Kamin dann leer geräumt ist, freut sich das neue Jahr, dass es so viel Platz zur Verfügung hat.

Naja und zu einem gemütlichen Abend gehört auch ein feines Essen, das im Rohr vor sich hin schmort.

31.Jänner 2014

Innenansicht.

31. Jänner 2014

Im Garten

Von Rosen und Rosenkugeln

die sich vom Schneegestöber verzaubern lassen.

Und um den Neuschneezuwachs zu messen, habe ich es diesmal mit einer leeren Fabian von Reumann versucht. Der Besuch hinterlässt seine Spuren.

Noch ist es namenlos

das neue Zimmer. Das Christkindl hat ein paar sehr passende Ergänzungen für diesen Raum gebracht. Zwei ganz erfrischende, sogenannte UPCYCLING Ideen haben sich zur Callas und zum Klockeropa gesellt.

Ein Zaunbrett, das zur Botschaft für Hunde gestaltet wurde(Danke!) und eine Weinbox, die zum Süßigkeitenregal umgestaltet wurde( Danke auch dafür!)

Ja, und zu unserer Freude ist der erste Eintrag ins Gästebuch auch schon verewigt.

Probiers mal mit Gemütlichkeit,

mit Ruhe und Gemütlichkeit…

Angelehnt an dieses Lied aus dem DSCHUNGELBUCH lassen sich diese gemeinsamen Tage mit unseren Freunden beschreiben. Die Kuscheldecken sind endlich im Einsatz. Entweder von den Menschen oder den Katern.

Wir weihen die wärmenden Hochzeitspatschen ein, machen Musik, schmieden Pläne(!!!!), lassen alle Hektik draussen und erfreuen uns am gegenseitigen Sein. Herrlich erfrischend und entspannend.

Schön, wenn wir Menschen vom gleichen Stern treffen und mit ihnen Zeit( dieses kostbare Gut)verbringen dürfen.

So romantisch

Im Schneegestöber durch die Lechauen zu stapfen.

Sich an der Freude von Emma und Vega nicht satt sehen können.

Kurz überlegen, ob sich ein Bad in den Fluten ausgeht.

Wieder ein Stück Lechweg gemeinsam gehen.

Impressionen

Weihnachtsfriede

Ich hab mir darunter früher nie etwas vorstellen können – wie auch: das ist etwas, was man nur spüren kann.

Die sanfte, freundliche Ruhe der Schneedecke weckt in uns Menschen unser Bedürfnis danach, einfach sein zu dürfen, nach Langsamkeit, nach dem Feiern des Lebens. Eine geheimnisvolle Stimmung breitet sich aus, die uns daran erinnert, dass wir viel mehr sind als unsere Leistungen und all unsere Arbeiten.

(Pierre Stutz, Zeit des Wachsens, Zeit des Reifens, S. 127)

Nach der Menschwerdung Gottes

Mein Tag hat mit zwei Texten aus den Adventskalendern begonnen.
Zwei herausragenden Texten ( und das sage ich nicht oft) von zwei herausragenden Menschen. Anton Rotzetter und Wilhelm Brunners. Die Exerzitientage mit ihm werden mich wohl noch viele Jahre begleiten, so wie sie mich durch die vergangenen Jahre getragen haben.

Beide Texte bestärken mich in der Rückschau dieses spirituellen Teils unseres blogs.

Die ersten Worte, die mir dazu einfallen sind: bewegt, verwundert und berührt.

Die Statistik über die Suchbegriffe und Zugriffe( so heißt das) unseres blogs ist so richtig in Bewegung gekommen. An einem Tag hatten wir 399(!!!!!!) Zugriffe. Die Palette der Suchbegriffe war breit gestreut. Ein Drittel war an der Spiritualität interessiert.
Jeder, der einen Blogbeitrag liest, sieht an der Seite auch die Liste der meistgelesenen Artikel.

Beiträge, die das Schlagwort Finsternis haben, die zudem durch ein Kennwort geschützt sind, wurden häufig angeklickt. Sogar am Heiligen Abend. Sich in der Finsternis baden?
Sich an der Finsternis ergötzen?
An meiner eigenen?
An der, der Anderen?
An der Finsternis der Welt?
An der Finsternis der Menschen?
Darüber bin ich verwundert. Versprechen die jeweiligen Überschriften derart zentrale Themen im Leben der Menschen, dass sie immer wieder als Suchbegriff eingegeben werden oder ist es doch so, angelehnt an den Johannesprolog: und die Finsternis hat es nicht BEGRIFFEN.

Berührt hat mich, wie so oft, der Zuspruch, die Aufmunterung, die Dankbarkeit, die Stille, das Schweigen, das Dasein, das Mitgehen, das Nachfragen, das Mitteilen, die Tränen, die Ehrlichkeit, die Nähe, die Herzlichkeit, der Weizen, das Erbarmen und DU!

Ja, und ganz zum Schluss die Erkenntnis, dass diese Seite ein guter Ort ist, um die Betroffenheit der Welt gegenüber auch weiterhin zum Ausdruck zu bringen.

So originell

Ein Hochzeitsgeschenk hat sich unter die Weihnachtspakteln geschwindelt. Wir haben uns sehr über dieses handgefertigte, originelle Kunstwerk gefreut. So machen Winterspaziergänge noch mehr Freude!!

Das Krippenlicht

aus Zirbenholz wirft ein warmes, strahlendes Licht auf unseren beiden Krippen. Das Christkindl aus der Tischlerei hat es uns vorbeigebracht.

Auch auf unserer PIAkrippe gibt es heuer eine andere Anordnung. Auch die gefällt mir ganz besonders.