Nach der Menschwerdung Gottes

Mein Tag hat mit zwei Texten aus den Adventskalendern begonnen.
Zwei herausragenden Texten ( und das sage ich nicht oft) von zwei herausragenden Menschen. Anton Rotzetter und Wilhelm Brunners. Die Exerzitientage mit ihm werden mich wohl noch viele Jahre begleiten, so wie sie mich durch die vergangenen Jahre getragen haben.

Beide Texte bestärken mich in der Rückschau dieses spirituellen Teils unseres blogs.

Die ersten Worte, die mir dazu einfallen sind: bewegt, verwundert und berührt.

Die Statistik über die Suchbegriffe und Zugriffe( so heißt das) unseres blogs ist so richtig in Bewegung gekommen. An einem Tag hatten wir 399(!!!!!!) Zugriffe. Die Palette der Suchbegriffe war breit gestreut. Ein Drittel war an der Spiritualität interessiert.
Jeder, der einen Blogbeitrag liest, sieht an der Seite auch die Liste der meistgelesenen Artikel.

Beiträge, die das Schlagwort Finsternis haben, die zudem durch ein Kennwort geschützt sind, wurden häufig angeklickt. Sogar am Heiligen Abend. Sich in der Finsternis baden?
Sich an der Finsternis ergötzen?
An meiner eigenen?
An der, der Anderen?
An der Finsternis der Welt?
An der Finsternis der Menschen?
Darüber bin ich verwundert. Versprechen die jeweiligen Überschriften derart zentrale Themen im Leben der Menschen, dass sie immer wieder als Suchbegriff eingegeben werden oder ist es doch so, angelehnt an den Johannesprolog: und die Finsternis hat es nicht BEGRIFFEN.

Berührt hat mich, wie so oft, der Zuspruch, die Aufmunterung, die Dankbarkeit, die Stille, das Schweigen, das Dasein, das Mitgehen, das Nachfragen, das Mitteilen, die Tränen, die Ehrlichkeit, die Nähe, die Herzlichkeit, der Weizen, das Erbarmen und DU!

Ja, und ganz zum Schluss die Erkenntnis, dass diese Seite ein guter Ort ist, um die Betroffenheit der Welt gegenüber auch weiterhin zum Ausdruck zu bringen.

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