Der Ruan wird zum Paradies

Im heurigen Sommer haben wir das Gras und die Kräuter außerhalb des Zauns stehen und wachsen lassen. Zum Schutz für unsere Küken. Heute habe ich den gesamten Streifen(=ein kleiner Ruan) gesichelt.
Nach den ersten beiden Metern waren meine üblichen “Gartlerinnen” Paula und Jule schon auf der Straße und haben fleißig mitgeholfen.
In Windeseile hat es sich unter der Schar herumgesprochen und innerhalb kürzester Zeit waren
mehr Hennen und Küken draußen als drinnen. Nur die Hähne blieben zurück und schauten recht verdutzt durch die Zaunritzen.

Die wenigen Autofahrer, die vorbeifuhren, erfreuten sich über diesen unüblichen Anblick und hatten ein breites Lächeln im Gesicht.
Nachdem meine Arbeit getan war, kamen sie alle wieder durch die neuen “Schlupflöcher” zurück und gingen sehr zufrieden in den Stall. Ich genieße solche Momente und bin dabei sehr stolz auf unsere kluge Schar!!!

2 Gedanken zu „Der Ruan wird zum Paradies

  1. HerlindeHerlinde

    bei uns heissen diese “gartlerinnen” – erntehelfer – die sein aber leider nit so glücklich wie die hennen!

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    1. Angelika Beitragsautor

      Ja, das ist es, was ich an meiner Schar so mag!! Der Unterschied zu den menschlichen Erntehelfern ist, dass sie nicht “meitern” oder “jammern” ( meine brauchen manchmal Motivation und Zugang) .Während die Hennen mit ihrer Neugier und ihrem”schau-was-ich-da-gefunden-habe” eine zufriedene Atmosphäre verbreiten, und mir oft das Gefühl des gemeinsamen Wissens um das Wunder Natur geben.

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