Chaira, Mizzi und Vroni, die sich gestern durch Ganzkörperkrähen als FRANCESCO geäußert hat, genesen Tag für Tag. Besonders gut ergeht es ihnen, wenn Eva zu Besuch ist. Da wird ihnen Musik vorgespielt, oder sogar mit ihnen getanzt. Wenn das nicht Balsam für die Seele ist!!!
Hegen und Pflegen
So viele herrliche Sonnentage hat dieser Winter für die Hühner bereit. Das bedeutet auch gut auf ihre empfindlichen Beine zu achten. Daher werden jeden Tag ein paar kontrolliert, gezupft und eingeölt. Andere wiederum brauchen Zuspruch und Kraftfutter, das sie liebend gern annehmen. Besonders geplagt war Ida, die diese Prozedur sehr lange über sich ergehen ließ, dafür aber auch einige Mehlwürmer zur Belohnung erhielt.
Stöbern und schmökern
Es ist ein gutes Zeichen dafür, dass ich Zeit habe. Viel Zeit. Wenn ich in Kochbüchern und Rezeptseiten stöbern kann, darin schmökere, um dann das eine oder andere auszuprobieren.
Diesmal waren es die pikanten Walnüsse, die ein herrliches Knabbergebäck sind. Das erste Glas ist schon fast leer. Das viele Zeit haben bedeutet zudem, dass Hermann wurschtet und ich in den Genuss von herrlichen Jausenbroten komme.
Begleiter
Tolle Essen-und-Kochen-Webtagebücher!
Jetzt tu ich mich einerseits mit der AMA recht schwer (VGT darüber), das zugehörige „Güte”-siegel ist Warnzeichen für oft großzügigste Ignoranz von Tierrechten – aber das gilt für Tierfabriken. Der Blogwettbewerb „Food Blog Award“ (muss englisch heißen, weil’s sonst so bieder und klein-österreichisch klingt) hat damit ja nix direkt zu tun und die Ergebnisse sind toll: natürlich reingeschaut und beim Siegerblog in der Kategorie „Vegetarisch & Vegan“ nun täglich hängengeblieben:
von schwesterlein an lesterschwein (oder kurz: lesterschweine)
ist wirklich eine Fundgrube für fast eh alles was es vegetarisch und vegan so alles gibt, aus dem echten Leben heraus geschrieben, nie mit Zeigefinger aber immer mit ehrlichen Auseinandersetzungen (z.B. mit den Anfechtungen eines vegetarischen Sylvester-Raclettes).
Besonders fein sind die Zusammenstellungen von Rezepten, Tips für Nichtvegetarier, wie sie denn solche füttern könnten, tolle Tips wo man (in Wien und anderen weit entfernten Orten: Bäh!) kaufen und essen kann.
Also: nix wie hingeklickt und dort herumschmökern. Danke, danke, liebe Schwestern!
Tinktur
Weinkeller und Kräuterecke
Noch im alten Jahr habe ich die letzten Schaltafeln, die im Depot sind , verschönert. Jetzt ist der Hof frei von schaltafelgelb. Meine Kräuterecke, die sich gut zum Trocknen und Aufbewahren der Heilkräuter eignet, die auch Aufbewahrungsort für unsere Hausbiere ist, ist zugleich der Eingang zum Weinkeller.

Packpapier und Erinnerungen an Orvieto habe ich für diesen Bereich gewählt. Der Deckel ist auf der Vorderseite mit alten Landkarten meiner früheren Urlaubsziele bekleistert.

Und für die Leichtigkeit des Seins – ANTHONY QUINN !!!

Jetzt bereitet der Gang ins Depot, in die Kräuterecke, in den Weinkeller noch mehr Freude!
Würdevoll
haben wir 2013 verabschiedet und sehr stimmungsvoll 2014 empfangen. Wunderbare Momente der Verbundenheit, der Freundschaft und des Lebens waren Begleiter dieser beiden Tage.
Gelöst, getragen, verstanden, geheilt und geliebt. So beschreibe ich den heutigen ersten Tag des neuen Jahres . Prosit 2014! Auguri! Salute!
Festtagssuppen
Weihnachten hab ich endlich das getan, was Angelika so oft einfordert: die Linsen- (und Bohnen-) vorräte, die wir angesammelt haben, sind nicht nur herrlich anzusehen, sondern schmecken auch gut. Aber Kochen muss man sie halt (und vorher über Nacht einweichen). Also: ein bisserl Vorausplanen ist notwendig.
Für Weihnachten, wo’s bei uns in Tirol am heiligen Abend Nudelsuppe (oft mit Würsteln) gibt, hab ich rechtzeitig daran gedacht und mir eine Linsen-/Bohnensuppe vorgenommen; dafür eine bunte Mischung aus Linsen und Bohnen vom Wiener Naschmarkt (1/2 kg) über Nacht eingeweicht und schließlich schon am Vormittag gekocht – eine Zwiebel angedünstet, dann die Hülsenfrüchte dazu und mit Gemüsesuppe (4l) aufgegossen, einige Würzpilze, die vom Sommer getrocknet da sind dazu, ein paar Karotten, in Stücke geschnitten, dazu und eine gute Stunde gekocht: viele der Linsen sind zerfallen, die Bohnen sieht man immer noch, die Karotten sind nicht mehr knackig aber auch nicht Matsch – herrlich! Das vegetarische Würstel hätt Angelika nicht gebraucht, sagt sie, ich hab’s schon fein gefunden. Nächstesmal werd ich allerdings vorher die Scheiben anbraten, sagt sie! Die Suppe war eine Sensation und wurde bei jedem Wärmen noch besser, öfter als viermal war das aber nicht möglich, denn dann war sie weg!
Dieser Eintopf verlangt natürlich (auch in fast jedem Standardrezept) nach Speck, was ich aber natürlich nicht wollte. Über das Thema Speck könnt ich einiges schreiben (wonach schmeckt Speck wirklich bzw. hauptsächlich? wonach eigentlich Räucherfisch? beim Putzen unseres Ofens jedenfalls, dessen Scheibe eine recht dicke Rußschicht, auch vom Buchenholz, überzogen hat, hatte ich eine ziemlich Erleuchtung obwohl’s da drinnen eher duster ist: Speck und Fisch schmeckt nach Rauch. Und Ruß. Und halt beim Speck nach den paar Gewürzen, die da verwendet werden. Das Fleisch selbst hätte ungewürzt kaum einen deutlichen Eigengeschmack). Aber das mach ich ausführlicher, wenn ich’s geschafft habe, Speck glaubwürdig zu ersetzen – und ich bin sicher, dass das geht.
Und weil’s so gut war, werden wir zu Silvester wieder eine solche Suppe machen – wir haben unsere Vorräte durchforstet und eine eigene bunte Mischung hergestellt. Wir sind schon ganz gespannt!
Lesen, lesen , lesen und Musik
Für das Fest
Gebührend werden wir dieses Jahresende feiern. Es war ein gutes Jahr!
Ein Gelungenes!
Ein Klärendes!
Ein Verbindendes!
Voll mit Freuden und Freunden!
Voll mit Leben!
PRALLSATTES LEBEN!!!!
Drum gibts für jeden Gast Handsemmeln- in der Dezembersonne geformt und am Pizzastein gebacken.
Ich habe meine Portion heute schon angekostet!!!
Dezembersonne
Gloria
Nachdem ich schon beim Jubeln bin, ist mir noch nach Gloria.
Gloria für die Krippe meines Papas. Nur er baute sie in dieser Art und dieser Weise!
Gloria für die Handwerker unter unseren Freunden, weil sie Nistplätze für neues Leben gestalten!
Gloria für die Ideen meines Trauzeugen.
Gloria für das Aufblühen der ersten eigenen Barbarazweige.
Und ein Gloria auf die Braumeister, die ein derartiges Gebräu zustande bringen.
Unser Christbaum
erzählt Geschichten. Lebensgeschichten. Darunter auch unsere Geschichte. Die Geschichte der letzten fünf Jahre. Mit seinen Geschichten kann er ein ganzes Buch füllen. Heuer sind ein paar Neuzugänge dazugekommen. Ein Küken und ein Schwein(!!!!!!!!!!!!), das von Eva gebastelt wurde. Ein Violinschlüssel und eine Bienenwachskrippe. Beide waren Paketanhänger von meiner Mama, die für ihre liebevollen Zugaben bei den Paketen berühmt ist.
Noch mehr Strahlen und noch mehr Geschichten haben die heurigen Neuzugänge gebracht. Unser Christbaum ist ein Lebensbaum. Das merkt man ihm auch jeden Tag aufs Neue an.
[Weihnachten, Leben]
Mein TraumLebensort
Wenn ich an einen Ort kommen würde, an dem möglich ist, dass sich Hunde ins Bild bringen. Wo immer ein Kater unter dem Christbaum ein Schläfchen hält. Wo eine Cochin namens Luise Weihnachtskarten lesen kommt.
Wo ein stolzer Hahn namens Aladin dann gleich seiner Schar zeigt, wo es das beste Futter gibt, während Vega sich am Treiben erfreut.
Dann wäre das ein Ort von dem ich träumen würde, an dem ich leben möchte.
Ich lebe an meinem TraumLebensort, wo so Vieles möglich ist. Wo sich das Leben jeden Tag an sich selbst erfreut !!!! Wo das Leben täglich Freude vorbeibringt. Wo es “Das geht nicht” oder “Das gibts nicht” sehr schwer hat gegen “Schaug mer amol”!! Wo das Leben selber der beste Lehrmeister ist!!!!!!!



