Der Adventkalender und die Nikolaussocken sind gefüllt und warten darauf, Freude zu verbreiten. Es ist jene Zeit, die seit den Kindertagen beinahe nichts von ihrem Kribbeln verloren hat. Als anregenden Begleiter habe ich mich heuer wieder für das Buch von Pierre Stutz entschieden: BEI SICH SELBER ZU HAUSE SEIN. Ich mag seine Worte und Gedanken, sie haben eine Zeitlosigkeit und erinnern immer an das Wesentliche. Morgen freue ich mich schon auf das Anzünden der ersten Kerze- und auf die Kekse- und auf Sonntagsruhe- und ….
Archiv des Autors: Angelika
Gundel Gaukeley
wird immer noch geplagt (wovon, weiß ich nicht genau), steht viel herum und rastet. Mit einer Ausnahme. Da wird sie dann ganz schnell, ihr Hals wieder kerzengerade und die Pickfrequenz erhöht sich auf 10 Mal pro Sekunde: Wenn es Mehlwürmer gibt ! Aber so schnell wachsen die nicht nach, also müssen Kartoffel als Ersatz her!!!

Damit sie ihre ganze Energie zur Genesung verwenden kann, habe ich sie in den kalten Nächten ins Haus geholt. Genauer gesagt auf Evas Hochbett.

Emma ist ganz glücklich, endlich hat sie wieder jemanden, auf den sie ganz fest aufpassen kann. Seit Gundel dort nächtigt, lässt es sich auch Maxi nicht nehmen, den Abend im Wasserbett zu verbringen. Anscheinend wissen auch die Tiere, wie fein Gesellschaft ist, wenn man “marod” ist. Jetzt hoffen wir, dass die gute Energie auch bei Gundels Genesung hilft !!!!!
Meine Eltern
haben wieder einmal eine Autoladung voller “Schätze” für uns zusammengetragen.

Abgesehen von dem gemütlichen, gehaltvollen und humorigen Ratscher, der so einen Besuch immer begleitet, organisieren sie für uns immer Lebensmittel höchster Qualität. Jedesmal schätze ich mich glücklich, zu wissen, woher denn das alles kommt. Da gibt es keine Zusatzstoffe, Spritzmittel oder Kunstdünger. Und die zurückgelegte Wegstrecke ist von Nachbar zu Nachbar.

Dieser Apfelsaft wird mich durch den Winter bringen. NATURTRÜB und GSCHMACKIG.

Und 5 kg Zwetschgen werden die Eva in ihren Knödelwünschen oder Röstergelüsten eine Weile zum Strahlen bringen. Zum drüberstreuen gabs noch Almbutter, Graukas und Schmalz von der Mama.
Da muss der Hermann dann immer ganz vorsichtig über den Pass fahren, damit ja alles gut ankommt.
Sonne inmitten von Kälte und Schnee
Die erste geschlossene Schneedecke ist da.Die Minusgrade sorgen dafür, dass sich der Schnee gut hält.

Heute hat uns der Wetterbericht Sonne versprochen. Sie macht den Garten auch im Winter zu einer Augenweide.

Darauf schaut der Hermann ganz besonders beim Schnee schaufeln: Dass das Brautpaar ja immer gute Sicht hat!
Dass es wetterfest ist, hat es ja schon oft genug bewiesen!!!!

Die vier Kerzen
werden üblicherweise auf einen Kranz gebunden. Vor zwei Jahren hat mir Hermann ein altes Kantholz so zugeschnitten, dass ich Anordnug fü die vier Kerzen jährlich verändern kann.

Wie beim Backen sind auch bei solchen Tätigkeiten die Tiere mittendrin. Emma ist sowieso immer in meiner Nähe und Katzen immer mittendrin. Das Grün ist heuer der abgebrochene Ast von unserem Quittenbaum und frischer Efeu aus dem Garten.

Das Thema Herz, das auch unseren Christbaum dominiert, ist auch im Advent unser Begleiter.
Zum Schluss gibt es noch das Ergebnis einer Gartenrunde, wie Hagebutte und Rosen, die immer noch blühen, die als letzter Tupfer dazugesteckt werden.

Eine Woche Vorfreude bis wir die erste Kerze anzünden werden!!!
Keksl backen
ist uns an diesem Wochenende ganz leicht von der Hand gegangen. Zu den ausgesuchten Rezepten hat sich wieder einmal der Wochenmarkt aus dem Zeitmagazin “dazugeschwindelt” und wir haben diese SHORTBREADS mit gerösteten Mandeln und Parmesan gleich mit ausprobiert. Laut der Beschreibung besonders gut geeignet zu Champagner. Da ist doch irgendwo noch eine Flasche, um diese Kombination auszuprobieren???

Für Emma bedeuten Kekse: Irgendwann wird diesen vier fleißigen Händen doch etwas auf den Boden fallen!!! Ihre Geduld ist grenzenlos. Das war bei Eva der Auslöser, aus den lästigen Teigresten kleine Häufelchen für die Hunde zu machen.

Diese Kekse sind unser aller Lieblingskekse. Im letzten Jahr haben wir sie abgezählt( ein Stück pro Tag), damit dies Gaumenfreude für ein paar Wochen reicht. Heuer haben wir genug gebacken!!!!

BRABANTER KRAPFERL von Oma Mark. So lautet das Rezept, das mir meine Mutter abgeschrieben hat. Bei all ihren Rezepten steht immer dabei von wem sie es erhalten hat. Somit wird Wissen und viel Erzählenswertes weitergegeben.

Die Unwiderstehlichen( NOMEN EST OMEN) sind heuer Unansehnliche geworden. Die Kugelen haben beschlossen, sich auszubreiten und mit den anderen Kugelen zu verbinden. Schmecken tun sie trotz verändertem Aussehen UNWIDERSTEHLICH!

Um all die Köstlichkeiten auch entsprechend aufzubewahren habe ich mich auf die Suche ins Depot begeben. Dabei habe ich meine alte Suppenschüssel, die man leider viel zu selten verwendet, wieder entdeckt und zur Keksschüssel erklärt. Die Holzschatulle ist liebevolles Handwerk von Menschen, die anders sind. Die kleine Schatulle war gehaltvolles Mitbringsel aus früheren Tagen. Jetzt sind alle gefüllt mit dem Ergebnis unserer “Backerei”.
Was die Menschen oft so “meinen”
SIE (!!!!) hat “gemeint”, dass es uns Hunden auch ganz gut tun würde, wenn der ganze “alte Dreck” abgeduscht wird und wir dann gereinigt den neuen Zeiten entgegenlaufen!!!

Anfänglich war es überhaupt nicht fein. An den Gesichtern der beiden ist abzulesen:”Das meint auch nur SIE !! Wer holt uns hier raus???” Aber danach war es so herrlich, flauschig, kuschelig und wohlig, wie sie es uns vorhergesagt hat.

“So schöne Mädls !!!” sagt Sie jetzt immer, wenn wir an ihr vorbeigehen. Und Hermann und Eva haben das ganz toll gemacht- das mit dem Duschen und den Gutelen!! ABER einmal im Jahr reicht!!!!!!!
Ums Eck denken
Es ist Donnerstag. Jener Tag, an dem in unserem Postfach “Die Zeit” liegt. Zum alle-Artikel-Lesen kommen wir recht selten, aber das Rätsel im Zeitmagazin bildet oft einen unterhaltsamen Tagesabschluss. Bewaffnet mit Hennenbleistift ( ungespitzt) und einem Radiergummi gehts los.

Manche bringen uns zur Verzweiflung, andere gelingen recht flott. Meistens lernen wir dabei auch noch einiges- vergessen es aber auch recht bald wieder! Freuen tun wir uns immer darauf.

Das erste Backwochenende ist geplant. Da auf dem Grabl vom Salvatore immer noch Rosmarin in voller Pracht wächst, probiere ich wieder einmal die Rosmarinkekse. Zwischen all dem süßen Naschwerk ein erfrischend anderer Geschmack. Die anderen Rezepte müssen noch “ausgewählt” werden.
Sie ist wieder da- DIESE ZEIT
Diese Zeit, wo ich am Abend Kerzen anzünde und mich am Lichtspiel erfreue.

Diese Zeit, wo der erste PANETTONE auf einen Satz – im wahrsten Sinne des Wortes- verschwindet. Dieses italienische Meisterwerk wird von mir genauso geliebt wie von den Hennen, den Hunden, den Katern- am meisten aber freut sich Cipollino, unser italienischer Straßenkater. Es wird wahrscheinlich recht “huamelen”?!

Die Zeit der Kindheitserinnerungen. Es gibt sie noch, diese Lebkuchen mit Krampus und Nikolaus. Und sie schmecken fast so gut wie früher!!

Diese Zeit, der verändernden Kraft des Feuers zuzuschauen. Es tut so gut, ins Feuer zu werfen und schauen, wie alles zu Asche wird.

Terrasse oben
Viel zu selten sind wir auf der oberen Terrasse. Aber heute haben wir die letzten Sonnenstunden des Tages wieder einmal mit Blick von oben genossen!
Wie wir, haben auch unsere Hennen die Sonne und die Wärme noch einmal ausgekostet. So nett aufgfadelt sitzen sie auf den Stecken und Stangern, die so herumliegen !!
Noch einmal den Blick über den Garten schweifen lassen, sich am saftigen Grün der Balkonrohnen erfreuen und mit Datteln aus Dubai ( Mitbringsel einer Freundin)
das Leben versüßen. Ich brauche die Kälte und den Schnee zwar immer noch nicht, aber solche Bilder werden mich durch den Winter tragen!!
Die Ansätze gehen in die zweite Runde
Heute war noch einmal ein wolkenloser, sonnendurchfluteter Tag. Gerade richtig um meine Heilansätze in die “Vollendung” zu schicken. Abseihen und mit wenig (!) Rohzucker versetzen. Die Süße verstärkt die Heilkräfte noch einmal zu einem runden Aroma. Da beim Verkosten alle derart gschmackig waren und wir uns nicht entscheiden konnten, habe ich den Beerenansatz mit dem Wurzelansatz als eine der Varianten gemischt. Jetzt dürfen sie bis zur nächsten Verkostung eine gute Weile ruhen. Und dann bin ich schon sehr gespannt auf die Wirkung und den Geschmack.
Brachzeit
Es der Erde im Winter gleich tun und Zeit für die Brache zu haben. Das ist ein Wunsch, den wir seit Jahren in uns tragen. Heuer könnte sein, dass sich all die Gedanken und Planungen bezahlt machen und wir “getränkt” von einem prallen Sommer die Brache des Winters auch auskosten können.

Dabei unterstützt uns die Weisheit der Tiere. Cipollino, der den ganzen Sommer über im “Glantsch” war liegt jetzt auch tagsüber genüsslich am Kanapee!!

Und sogar Emma macht den Anschein, dass sie gerne herumliegt. Sie weiß, die Skitouren und Winterwanderungen kommen garantiert!! Eine feine Ruhe liegt in der Luft.

Wenn der Herrgott Zeit zum farbeln hat…
In meiner Kindheit hat mir mein Vater immer wieder Geschichten erzählt, warum ein Tier so ausschaut wie es ausschaut, oder woher eine Blume ihren Namen hat. Allesamt waren es diese berührenden, wunderschönen Geschichten, in denen der “liebe Gott” zum Farbtopf greift oder zum Namenspatron wird. An diese Geschichten erinnere ich mich in ganz vielen Begegnungen mit unserer Hühnern.

Bei Jota hat er anscheinend noch einige Farben versteckt gehalten, denn sie beginnt jetzt vom Hals abwärts orange zu werden. Und ihren Blick kenne ich nur zu genau, der hat mich über viele Jahre täglich begrüßt!!!!

Oder unser ANTONIUS VOM ANTONIUSWEG. Welch eine Farbenpracht! Sein Gefieder sieht wie loderndes Feuer aus, seine Schwanzfedern sind smaragdgrün und sein Gefieder an den Beinen stammt wohl von Charlie Chaplin. Ich mag ihn besonders, weil er sich immer wieder in Marilyns Nähe (pickt gerade im Hintergrund) aufhält. Und manchmal hat es den Anschein, als wolle er gerade von diesem Hahn etwas lernen. Auf alle Fälle hatte der Herrgott an dem Tag große Lust und Freude am Farbeln!!

Bei Sigma, die sich gerade zwischen “Hopfen getrocknet” und “Schnee gut abgelegen” entscheidet, erahne ich, welch freche Wildheit sich aus diesem Gefieder entwickeln wird. Vielleicht erzählt sie mir in einer der Adventnächte ihre “Farbelgeschichte”??

Hermann hat festgehalten, was passiert, wenn ich auf die Terrasse gehe!!!! Innerhalb weniger Sekunden kommen alle Hennen angeflogen oder angerannt. Es scheint, dass ihnen unser “Hennenkoch” richtig GUAT schmeckt. Aber vor allem bekommt er ihnen!!
Vega ist immer fassungslos, dass schon wieder die Hennen etwas zu essen bekommen, wo doch sie der Mampfhund ( ich habe IMMER Hunger) ist.
Aussaat
Alle empfindlichen Stöcke( Wein und Rosen) haben jetzt noch warme Socken für den Winter bekommen. Somit ist der Garten “zugemacht”. Und als letzten Akt des heurigen Gartenjahres habe ich den Dinkel in ein wohlvorbereitetes (Hennenmist)Hochbeet ausgesäet. Der braucht nämlich den Frost um auszutreiben.Der Versuch des letzten Jahres hat gezeigt, dass es gelingt, im Außerfern Getreide anzubauen. Im Hochbeet ist er jetzt gelandet, da meine Hennenschar der Versuchung junge Triebe zu kosten einfach nicht widerstehen konnte.

Freude, Fest- und Feierlaune
kommt auf, wenn ich den Blick auf unseren Kamin werfe. Der Advent kann kommen und uns erinnern und erfreuen. DER Adventkalender ist da.Von Petra liebevoll und kreativ aus alten Jeans gestaltet und verarbeitet. Ich mag solche “Sachen” und sie gewinnen mit jedem Tag an Wert!

Auf das Füllen der Nikolosocken freue ich mich ganz besonders!! Trotz peppigem Outfit wird die Füllung an Kindheitstage erinnern.Hermann und ich haben uns unseren Stiefel schon ausgesucht und so gibt es neben unseren Weihnachtssäcken, die wir schon einige Jahre verwenden in Zukunft auch an Nikolo keinen PAPIER-TÜTEN-MÜLL mehr.

Last, but never least war im Paktl auch noch die Recyclingtasche, in die ich mich auf den ersten Blick verliebt hatte. Sie ist so fein und hat soviel Platz!!!!!!!

Umgeben von derartigen UNIKATEN fällt es uns sehr leicht die Feste zu feiern. Und Anlässe gibt es gerade genug!!!!!!!




