Archiv des Autors: Angelika

Mohnnudeln

Eva hat sich an die Mohnnudeln, die sie im Waldviertel oft gegessen hat, erinnert. Kurzerhand hat sie die letzten Erpfi zu einem Teig verarbeitet und zum Kaffee dann Mohnnudeln mit Waldviertler Mohn serviert. MA, WOREN DEI GUAT!!!!!!!!!!

Speziell

Es passiert uns immer wieder, dass wir in unserer Hühnerschar ganz besondere Exemplare haben. Sie entwickeln Fähigkeiten und Eigenheiten, die uns immer wieder erfreuen und unterhalten.

So wie die ausgewählten Schlafplätze von Ander, Frieda und Franzl. Im Heuschober, im hintersten Eck.

Frieda wird, nachdem sie meine Schmusestunde überlebt hat ( beim Fangen schreien sie immer um ihr Leben) immer zutraulicher. Sie war der Meinung, dass der Kakao vom Sonntagsfrühstück nicht nur für die Eva sein kann.
Oder Lisl, die anfangs sehr schüchterne Zwergcochin, die, wann immer die Türe offen ist, eine Runde durch die Küche geht, und alle Brösel aufpickt.

Versuchung

Da ich bis zur nächsten Ernte ( Tomaten, Gurken,Bohnen….) noch genug Zeit habe und ich der Versuchung nicht widerstehen kann, habe ich den Senf abgeerntet und in einen Papiersack zum Trocknen gegeben. Ich hoffe die Körner fallen dann einfach raus und ich muß nicht jede Schote einzeln auslösen.Das wird dann eher ein Adventskalender, denn dazu brauche ich mindestens 24 Tage.

Trotzdem

bohren, hämmern, stauben und Dreck lassen sich die Stockrosen- oder Bauernrosen, wie sie auch genannt werden- nicht aus ihren Spielereien mit der Sonne bringen.

Des Rätsels Lösung

Wir haben eine Baustelle!
Das Haus wird VOLLENDET!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Die Stiege wurde neu betoniert- nicht alles ist dem Baumeister gelungen. Jetzt haben wir eine Stiege, die ihren Namen verdient.
Wenn sie fertig ist, sind alle Baustellenansichten im Haus verschwunden- und es ist FERTIG!!! Innen zumindest.
GUT DING BRAUCHT WEIL! So sagt es eine alte Redewendung.

Fensterlen

Was ist denn jetzt los in der Klockerei?
Wird da gar gefensterlet oder ist da jemand ausgesperrt worden? Oder EINGESPERRT?
Faktum ist, dass man nur mehr über die Leiter in den oberen Stock kommt!!!???

Und darauf freue ich mich schon sehr

Es macht so den Anschein als ob sich das Beerenjahr heuer fortsetzt. Die Brombeerstaude hüllt und füllt.

Die verschiedenen Erdäpfelsorten blühen und welken, je nach Beet, es deutet aber auf einen guten Ertrag hin.

Ein weiteres Hochzeitsgeschenk- die Artischocke wartet mit zwei Knospen auf uns. Grod it den Zeitpunkt versäumen.

Und der Buchweizen bildet wie der Senf Samenstände. Wenn es die Zeit erlaubt, werde ich sie auslösen. Ob es für eine Torte reicht wird sich weisen.

50 verschiedene

Heil- und Küchenkräuter wachsen auf unserem Grund. Von Alant, Beinwell, Brennnessel, Wegerich über Johanniskraut, echter Kamille, Vogelmiere, Borretsch, Lorbeer, Minze- und Thymianvarianten, Ysop bis hin zu Kräutern aus dem asiatischen Raum. Wir haben uns neulich die Mühe gemacht alle zu zählen. Bei 50 haben wir aufgehört und waren wieder einmal sehr erstaunt und verwundert über den Reichtum der Natur!!

Woher ?

Woher kommt wohl dieses nicht auszurottende Vor-Urteil, dass im Außerfern NICHTS wächst?

Bei uns gedeiht Mais, Getreide allerlei Art, Erdäpfel, Karotten und Zucchini- um nur diese Bilder zu benennen. Vom Heu können wir uns heuer kaum erwehren- wir mähen das 6.Mal!!

Und es ist nicht der beste Sommer von den Wetterbedingungen her.

Dennoch wird im Bezirk NICHT angebaut. Die Beziehung zum Boden und Erde scheint sich zu verlieren. SCHADE!!!! Sehr schade!

Beginn der Kräuterernte

Die Ringelblumen haben bei uns ein eigenes kleines Beet, das um diese Zeit ein gelb-oranges Blütenmeer ist. Ein paar Pflanzen, die sich über den Kompost auch in den Hochbeeten aussäen, lasse ich immer stehen. Aber jetzt haben die Tomaten und die Pfefferoni ihren Platz gefordert und so sind die ersten Heilkräuter zum Trocknen eingebracht. Heuer werde ich alle einzeln aufbewahren und die Teemischung nach Bedarf herstellen. Gläser sollte ich genug haben.

Säulenribisel

steht auf dem Etikett. Vor einigen Tagen, um genau zu sein vor 10 Tagen, haben wir einen nachträglichen Hochzeitsbesuch erhalten. Tante Paula, Onkel Karl und meine Cousine Karin konnten am Pfingsttermin nicht dabei sein und so haben sie uns jetzt besucht. Und seither sind zwei weitere Bewohner in unserem Garten: Zwei Säulenribisel. Heute hat sie Hermann gesetzt, nicht ohne, dass vorher genascht wurde. Und zwar im Flug!!

Was bleibt

sind die Erinnerungen an Spiel und Spaß, an gehen und Wasser, an tollen und toben und wie immer wurde auch das Wissen erweitert. Jetzt haben wir Hühnergötter in Haus und Hof.
Hühnergötter aus Rügen, Steine in denen ein natürliches, vom Wasser ausgeschwemmtes Loch zu finden ist! Im Volksglauben ein besonderer Schutz für das Federvieh!!
Jetzt ist einer im Stall und einer im Haus- Hund und Katz brauchen ja auch einen Schutz.

Levantisch und Bayrisch

Der Besuch in Freising, dessen Anlass das SOMMERSERENADENKONZERT von Claudia war, war geprägt von ausgezeichnetem Essen. Mit orientalischen Grüssen hat uns Claudia verwöhnt und ihre Kochbücher haben uns viele Ideen mit auf den Weg gegeben. Im Bräustüberl im Hofgarten haben wir uns dann durch die bayrische Küche gekostet. Leib und Seele juchezen!!!!

Freising

eine liebliche und ruhige Stadt, die an Kultur und Kulinarik Einiges zu bieten hat.

Heimat der ältesten Brauerei namens Weihenstephan, einem prachtvollen Dom mit einer Krypta, die ein guter Kraftort ist. Mit Biergärten und den Weiten der Isarauen.

Gesund und munter

Alle unsere Hühner haben uns gesund und munter wieder empfangen. Der Schabernack ist ihnen nicht abhanden gekommen. Christl hatte sich so ein gutes Versteck ausgesucht, aber Martha hat sie verraten. Die Struppis erklimmen ihre Sonnenplatzln auf den Stangern.

Die Italiener wollen nicht glauben, das die zweite Aussaat(!!!!!) vor ihren Schnäbeln geschützt wird und die paar Himbeeren dürfen wir uns ob der guten Ernte wohl holen??!! Ja, und Josefa hat sich auf die Reste vom Himbeerkuchen spezialisiert.

Es tut wohl soviel Lebensfreude um sich zu haben.