Wenn die Küken diesen Blick haben, dann ist das der Moment, wo sie Emma das erste Mal erblicken. Sie hat schon einige Kükengenerationen erlebt und weiß genau, was jetzt zu tun ist: Gaaaanz ruhig bleiben, keine Bewegung, kein Laut, nur schauen und atmen….
Archiv des Autors: Angelika
Auch die Hühner
Auf Erkundungstour
Nach einem
Auf’n Glantsch
Es passiert mir nicht selten, dass sich die Frage aufdrängt, gibt es einen GRAVIERENDEN Unterschied zwischen Mensch und Tier. Im Existenziellen hat sich diese Frage für mich schon lange erledigt.
Nur ein Beispiel: Gestern, beim abendlichen Rundgang, stellen wir fest, dass eine der Zwergwelsumerinnen fehlt. Mit Taschenlampe bewaffnet suche ich unser Grundstück und die zwei umliegenden Wiesen puttend ab. NICHTS! Keine Spur. Ich weiß, in Imst wäre ich im Rofnkathele zu lesen. Heute morgen, so als ob nichts gewesen wäre, kommt sie quitschfidel um die Ecke und spaziert in den Stall, den Hermann ihr geöffnet hat. Ich erinnere mich noch an diese Nächte als Jugendliche, wenn es schon Tag wurde, beim Heimkommen, weil es so fein war und die Zeit viel zu schnell verflogen ist. Das schönste für mich war, dass dieses Heimkommen, ob aktiv oder als Wartende, immer von fröhlichen Gezwitscher begleitet war.

Jetzt sind wir bereit
Schauen und staunen
Vorwitzig und frech
Das Auenfeld
haben wir im Sommer schon einmal besucht. Auf die Spuren der Walser haben wir uns damals begeben. Dabei haben wir schon die ersten Stützen des Auenfeldjets gesehen. Jener berühmte Lift, der jetzt nach Jahrzehnten des Diskutierens die Skigebiete Lech und Warth miteinander verbindet. Und einmal im Winter zeigen wir Eva ein besonderes Skigebiet. Diesmal war Lech an der Reihe. Was ich an Lech ganz besonders mag, ist, dass man kilometerlange Runden fahren kann. Man umrundet den Ort auf traumhaft präparierten Pisten. Und beim Anblick der alten Gondel auf den Rüfikopf glaubt man in der Zeit eines Karl Schranz zu sein. Auch das mag ich an Lech. Warum Hermann hinter dem Kartenhaus den Blick ins Weite hat, ist eine andere Geschichte. Eine unglaubliche Geschichte, aber eine für die Ofenbank:
Viele Varianten
und Rezepte gibt es von der Linzer Torte. Bisher war das von Pia mein Lieblingsrezept. Seit gestern muß ich gestehen, dass diese Variante, dessen Rezept es nur mit geheimnisvollen Versprechen und Schwüren gibt (Hermann hat den Eid geleistet), eine Königin unter den Rezepten zu dieser Torte ist. Ja genau, Eva, unsere MADAME PÂTISSIÈRE, war da. Ihr Werk! Unser Vergnügen.
Das Gefieder
Die ersten Federn erhalten die Küken an den Flügelspitzen, dann folgt der gesamte Flügel. Der Rest geht dann recht schnell, an allen Ecken und Enden bilden sich aus dem weichen Flaum die Federn. Besonders nett sind die ersten Schwanzfedern und die Zusatzflügelen am Rücken. Jetzt dauert es nicht mehr lange und am Kopf sind die ersten Federn sichtbar.

Katharina

Helene

Oskar

Morele

Josefine, Hildegard und Oskar
Eine gute Idee lebt weiter
Kiesbye’s setzt seine Serie WALDBIER fort. Über Lärche und Zirbe haben wir schon berichtet.
2014 war die Schwarzkiefer dran. Davon haben wir uns eine Kostprobe ins Haus geholt. Schließlich wollen wir unseren italienischen Freunden zeigen, dass inzwischen auch in Österreich spezielles Bier gebraut wird.
Als ob man seine Hände gerade an der harzigen Rinde(sonnenerwärmt) der Kiefer gerieben hätte, so riecht und so schmeckt es auch. Harzig in weicher, milder Form. Guat, ganz guat!!!!
Was machen wir uns denn heute?
Ja, diese Frage gibt es auch bei uns. Nicht jeden Tag wird großartig und einfallsreich aufgekocht. An manchen Tagen soll es schnell gehen, gibt es doch so viele andere Dinge, an denen wir uns auch erfreuen und erfreuen wollen.
Was haben wir denn noch da? Naja, diese Frage ist noch etwas schwieriger zu beantworten, denn DA HABEN wir Lebensmittel für einen Jahresbedarf.
Also einigen wir uns auf: Was sollte verkocht werden? Oder hat jemand spezielle Wünsche?
Das geht dann wesentlich einfacher in den Antworten. Ja, da haben wir doch noch den BLAUEN HERMANN( eine spezielle Kartoffelsorte der Artenvielfalt) aus dem Geschenkskorb. Davon ein Kartoffelpüree und Spiegeleier von unseren Mädels.
Voilà, ein herrliches Abendessen, das für jede Menge Gesprächsstoff sorgt, steht auf dem Tisch!
Und noch mehr Federlen
Miar geahts guat
und manchmal weiß ich gar nicht, wie ich dazu komme, oder, womit ich das verdient habe.
Da gerade Kükenzeit ist, und unsere Jüngsten ja unser spezielles Aufwachsfutter erhalten, habe ich zum gestrigen Frühstück auch eine Portion davon erhalten. Für die Oberglucke – zur Stärkung!
Guat wårs und ich bin recht beschwingt durch den Tag.
Um die Mittagszeit habe ich dann auf unserem Tisch einen selbstgestrickten Bolero und ein Nazar-Amulett (Schutz gegen den bösen Blick) vorgefunden. Das weiß anscheinend jemand genau, was ich brauche: Warme und geschützte Schultern und einen guten Schutz gegen Neid und böses Blut, so die Mythologie. Ich weiß nicht warum und wieso, aber ich freue mich sehr daran und darüber.





