Auf’n Glantsch

Es passiert mir nicht selten, dass sich die Frage aufdrängt, gibt es einen GRAVIERENDEN Unterschied zwischen Mensch und Tier. Im Existenziellen hat sich diese Frage für mich schon lange erledigt.
Nur ein Beispiel: Gestern, beim abendlichen Rundgang, stellen wir fest, dass eine der Zwergwelsumerinnen fehlt. Mit Taschenlampe bewaffnet suche ich unser Grundstück und die zwei umliegenden Wiesen puttend ab. NICHTS! Keine Spur. Ich weiß, in Imst wäre ich im Rofnkathele zu lesen. Heute morgen, so als ob nichts gewesen wäre, kommt sie quitschfidel um die Ecke und spaziert in den Stall, den Hermann ihr geöffnet hat. Ich erinnere mich noch an diese Nächte als Jugendliche, wenn es schon Tag wurde, beim Heimkommen, weil es so fein war und die Zeit viel zu schnell verflogen ist. Das schönste für mich war, dass dieses Heimkommen, ob aktiv oder als Wartende, immer von fröhlichen Gezwitscher begleitet war.

Ein Gedanke zu „Auf’n Glantsch

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