Wo, bitte, geht’s nach Domodossola?

ist der Titel eines Reiseberichts von Bill Bryson, einem Amerikaner in Europa. Ich hab ihn mir gemerkt, weil der Name fast erfunden scheint – und auch ich nicht einmal wusste, in welchem Land das liegen könnte. Dass jedes italienische Kind beim Buchstabieren “D wie Domodóssola” lernt (auf dem ó betont – Bill Bryson schildert seine verzweifelten Versuche, eine Bahnkarte nach diesem Ort zu lösen, für “dessen Aussprache es siebenunddreißig Möglichkeiten gibt” – er erntet nur Stirnrunzeln).

Aber das war nur ein Anlass, diesen Ort nicht zu übersehen, der auf einer von einer beeindruckenden Bergwelt gesäumten Straße in gut einer Dreiviertelstunde erreichbar ist.  Der Reiseführer versprach zwei besondere Attraktionen: einen riesigen Samstagsmarkt (auf dem die ganze Schweiz einkauft) für fast alles – Antiquitäten, Lebensmittel, Kleidung. Und eine schöne Altstadt. Gerade diese hat es uns dann auch angetan: liebevoll gepflegte Häuser, ineinander verschachtelt, enge Gässchen. Etwas abseits des Markts finden sich in einigen ruhigen Gassen sehr schöne kleine Lokale, in einem aßen wir wunderbar zu Mittag. Und natürlich haben wir auch einiges gefunden: ein Slow-Food-Metzger, der auch Wildfleisch verarbeitet, einige Kleidungsstücke auf dem Markt, einen Bio-Händler mit tollen verarbeiteten und eingelegten Gemüsen. Der Tag war strahlend schön, wir genossen jede Minute!

Ein Gedanke zu „Wo, bitte, geht’s nach Domodossola?

  1. Pingback: Gemüse vom Markt aus Domodossola | Klockerei Blog

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