Das nächste Mal sehen wir das hoffentlich schon in der Pension: nur alle 15 Jahre kommen sich Jupiter und Venus so nahe – etwa einen Monddurchmesser! Ganz überdecken wird Venus Jupiter erst wieder in 50 Jahren …
Evaaaaaaaaaaa!!
Mit den Jahren
ist es zum Alltag geworden, dass Hermann das Brot selber macht. Dennoch ist es für mich immer wieder ein beinahe heiliger Moment, wenn sie dann ganz frisch aus dem Ofen kommen und den ganzen Raum in eine Geruchswolke tauchen. Immer wieder in einer anderen Form, mit Ritzen oder dem Brotstempel versehen, führt es mich jedes Mal aufs Neue in knusprige Versuchung.
Diese Sommersonnentage
Sie gedeihen prächtig
unsere Küken aus der letzten Brut. Einige von ihnen sind immer noch gemeinsam unterwegs, andere sind Einzelgänger geworden. Hildebrand ist ein feiner, sehr ruhiger Hahn geworden. Josefine kuschelt sich immer wieder gerne an ihn.
Morele mag es im aufgewärmten Heu zu liegen und sich die Sonne auf den Rücken scheinen zu lassen.

Vivienne ist sehr neugierig und wachsam. Ihr entgeht nichts..

Es gehört
Aus Maria Bildhausen
Anscheinend
gehört das Sensen und das dazugehörige Dengeln zum UNESCO Kulturerbe. Wer sich damit näher oder öfter beschäftigt kann das wohl auch verstehen. Seit wir einen Rasen haben wird bei uns mit den Sensen, der großen und der kleinen gemäht. Das Heu wird aufgestangert und für die Wintermonate eingelagert. Wie es seit jeher der Brauch ist. Jetzt war es an der Zeit, die Sensen wieder in gute Ordnung zu bringen, sprich zu dengeln. Hermann hat den kleinen Hackstock mit dem Dengeleisen versehen, und mit dem entsprechenden Hammer die Klingen wieder geschärft. Kaum war er mit der Arbeit fertig, musste Oskar den Dengelstock ganz genau unter die Lupe nehmen. Man weiß ja nie. Jetzt können wir unser Gras wieder sensen, stangern und einlagern. Detail am Rande: den Rasenmäherwahn, der entsprechende Spritverbrauch und das Wegwerfen von Gras ist uns beiden ein Ärgernis.
Italienische Kostbarkeiten
Es gibt immer wieder Zeiten, wo wir uns sagen – jetzt möchten wir was Besonderes. Dann geht’s ans Stöbern: ganz besondere Erinnerungsstücke stehen an besonderen Plätzen und bei der Entnahme überlegt man dreimal.
Gestern musste ich nicht lange überlegen: ein Spezialbier, das wir von Federico bekommen haben – Moretti Grand Cru – hüpfte geradezu auf unseren Tisch, ließ uns genießen und in Erinnerungen schwelgen. Und am nächsten Tag war ein Gruß von ihm und seiner Familie in der Elektro-Post. Gedankenübertragung.
Nein, ich bin noch in der Klockerei
Nein, es dauert noch. Nein, ich komme später.
Diese Sätze haben wir gestern nicht nur einmal gehört. 16 junge Menschen hatten wir noch nie an einem Tisch. Es war HERZERFRISCHEND. In den letzten Monaten des letzten Schuljahres gab es zwischen der LEGENDÄREN 8g und uns immer wieder das Geplänkel, dass sie sich schon für die Ereignisse und Geschehnisse und die Kochkünste und überhaupt für fast alles in der Klockerei interessieren. So eine Einladung in die Klockerei wäre schon super…
Gekommen ist dann alles ganz anders. Das Ergebnis war dasselbe. Einen Tisch voller einmaliger und einzigARTIGER junger Menschen. Hermann hat eine Verkostung a la Klockerei zusammengestellt. Am Ende der Begegnung waren alle Teller, Töpfe und Schüsseln leer.
Zurückgeblieben ist ganz viel Lebendigkeit, Erinnerungen, Wärme, Strahlen, Lachen, Staunen, Freude und ganz viele, liebe Mitbringsel, die uns wieder an diesen Schmetterlingsschwarm erinnern werden.
Aja, das hätte ich jetzt fast vergessen. Vega bedankt sich im Namen aller Vierbeiner: So viel Streicheleinheiten haben wir schon lange nicht mehr, NEIN, überhaupt noch nie erhalten. Hoffentlich kommen sie wieder…
Tom-Aaaaaaah!-ten

Natürlich mag ich Tomaten. Nein: ich bin süchtig nach (in absteigender Reihenfolge): frischen, vom Strauch gepflückten Tomaten, getrockneten Tomaten, Tomaten aus der Flasche, Tomatenmark, Tomaten aus der Dose.
Bei unserem letzten Besuch in Abbiategrasso hab ich spontan Fabrizio gefragt, welche Dosentomaten er (wenn überhaupt: DIE haben ja fast immer frische) empfehlen würde – wir haben ja bis auf den kurzen Sommer nur diese Möglichkeit. Ansatzlos war Mutti die Antwort. Die hatte ich auch in Reutte schon gesehen…
Also: ich konnte beim nächsten MPreis-Besuch nicht widerstehen und hab, weil grad im Angebot, sechs DOSEN erstanden. Fein gehackt wurde versprochen, das Bild auf dem Karton zeigte tiefroten, saftigen Tomatenbrei. Bereits nach dem Öffnen und roh kosten war klar: Wow! Die müssen wirklich fast vom Feld in die Dose gehüpft sein! Drei Minuten scharf (=heiß) in Olivenöl (mit Deckel!) aufgekocht, dann 8 Minuten einreduziert (ohne alles! kein Salz, keine Gewürze). Und fertig war die Soße für unsere Pizza. Was soll ich sagen. Nix mehr. Wenn’s herrlich ist, hat man keine Zeit mehr zum Reden…
Vier
Jahre, vier Klassen, vier Kandidaten, vier Prüfungen, vier Sehr Gut.
Fünf Jahre, fünf Besuche und fünf Städte. Eine weiße Fahne, den Führerschein und das Ticket in der Tasche.
Eine Zeit der Feste und der Feiern liegt fast hinter uns. Dicht, intensiv, pralles Leben, pure Lebensfreude und der Geschmack von großer Freiheit und der Weite der Welt liegen in der Luft. Die Flügel sind ausgebreitet um in neue Gefilde zu fliegen. Knospen bereit, aufzublühen. Reichst beschenkt freue ich mich jetzt darauf, all das zu verANKERN.
Und darauf mich auszuruhen. Auf den Lorbeeren ausruhen. Und JA! Es ist immer eine Frage der HALTUNG.
Unsere roten Schlehen
(hab ich gerade von der Wikipedia gelernt – so heißt der Sanddorn auch) haben wir beide nebeneinander gesetzt, sie sind gut angewachsen, aber irgendwie haben wir sie nie blühen gesehen. Naja, dann halt nächstes Jahr, dachten wir. Aber heute beim Im-Regen-Fotografieren haben wir dann plötzlich an den Stämmen kleine Früchte gesehen, fast wie Berberitzen schauen die aus. Ob die schön prall, rund und orange werden??





