hält Leib und Seele zusammen. Mehr gibt es zu diesen Bildern nicht zu sagen.
Noch sind
Es war ein Versuch
Es hat mich interessiert, wie die Erdäpfel wachsen, wenn sie in guter Erde sind. Unser Grund ist Lechschwemmland, das ist ein Faktum. Eine dünne Erdschicht auf Lehm und Schotter, und so schnell kann man den Kompost gar nicht nachreichen, versickert die Erde zwischen den Steinen. Daher, der Versuch, die Erdäpfel im Hochbeet anzubauen. Das Ergebnis spricht für sich. Jetzt wird es bald Grumpelte geben, von den ganz Kleinen.
Gut Ragù braucht Weile
Natürlich kenn ich die Geschichten von den Töpfen in der italienischen Trattoria, die den ganzen Tag vor sich hin köcheln während der Inhalt dabei das unvergleichliche Aroma und die Konsistenz entwickelt, die sonst nicht hinkriegst…
Heute wollt ich’s genau wissen (weil es sich auch einfach ausgegangen ist, nur zwei Stunden nicht zuhause) und hab das Ragù (=”Bolognese”) nicht nur genau nach Rezept von Marcella (na gut: ein bissl Pancetta und etwas Hirsch-Salsicca steht da nicht drin; im Übrigen wirklich spezielle, ich kenn kein anderes, das dem nahekommt) gekocht, und mich und den Herd auf lange Kochzeit eingestellt: gaaaaaanz wenig Temperatur. Drei Stunden Minimum schreibt Marcella, aber da hab ich erst das erste Mal gekostet. Schon recht gut, aber noch überhaupt nicht miteinander “verheiratet”, wie Angelika immer sagt.
Dann zwei Stunden in die Schule und danach schon beim Hereinkommen ins Haus DER richtige Geruch: jetzt hat’s diese Intensität und Weichheit und gleichzeitig das fleischige. Mmmmhhh. Also: nach fünf Stunden – ist da noch was drin? Jetzt (aus wissenschaftlicher Sorgfalt notwendig) eh alle 15 Minuten gekostet und es ist kaum zu glauben: nach sechs Stunden tut’s noch einmal einen Rumpelt und die gute Soß ist nicht wiederzukennen: jetzt sind die Originalzutaten überhaupt nicht mehr zu erkennen, es ist eine neue Köstlichkeit daraus geworden, unvergleichlich. Nach sieben Stunden nur mehr kleine Veränderung.
Jetzt muss ich da natürlich (morgen) Tagliatelle selber machen, aber das wird erstens eine Überraschung für Angelika und zweitens muss ich jetzt schnell zum Herd, kosten, wer weiß…
Die letzten Sonnenstrahlen
Wenn die großen Töpfe
aus dem Depot geholt werden, dann weiß ich, dass etwas gekocht wird, das wir dann einwecken oder einfrieren und mich an vielen Winterabenden erfreuen wird. Außerdem kann es dann des Öfteren überraschende oder geplante Besuche geben. Zum Essen, ratschen und zusammensitzen, ist dann immer etwas auf Vorrat da. Diesmal haben wir uns durch die Hochbeete gekostet. Erdäpfel, Karotten, Sellerie, Pastinaken und Petersilwurzel . Hermann hat daraus zwei herrrliche Suppen bereitet. Beide haben wir mit Maxi und Isabell verkostet, den Rest hat Hermann eingeweckt.
Wenn es nach mir ginge
Jedesmal, wenn Hermann Brot bäckt, ist mir danach, die Ergebnisse mit der Kamera festzuhalten. Es ist für mich jedes Mal der Ausdruck reiner Lebenskraft. Jedes Mal schaut es anders aus, riecht es anders und schmeckt jedes Mal noch besser. In letzter Zeit experimentiert er mit Waldviertler Staudenroggen, Emmer und Einkorn. Ein Hochgenuss, allein ob der Geschmacksvielfalt. Urkorn bleibt einfach Urkorn. Der Brotstempel als krönender, ritueller, segnender Abschluss darf nicht fehlen. Ich bin jedes Mal aufs Neue dankbar, derartiges Brot essen zu dürfen. Unseren Gästen scheint es ähnlich zu ergehen. Der Brotkorb ist meist recht schnell leer.
Endlich ist er wieder da-
Erdäpfel
Dunkle Früchte
Prall gefüllt sind heuer die Holerstauden und verlocken mich dazu, diese heilkräftigenden Beeren zu Holermandl, Holergelee und Holersaft zu verarbeiten. Eine stärkende Herbstkur für die Abwehrkräfte wird gleich anschließend begonnen.

Auf dem Weg über Haiming(Getreide) und Karrösten( Erdäpfel) haben wir in Imst auch noch Zwetschgen bekommen. Da haben wir gleich ein neues Rezept ausprobiert. Gschmackig!
Öha, wer schaut denn da schon vorbei
Coco
zeigt uns was eine richtige Mauser ist. Auch das ist wohl ein Ergebnis der heurigen Temperaturen. Alle Mädels mausern sich gerade in einer Intensität, derer ich mich nicht erinnern kann, seit wir Hühner haben. Bisher habe ich nackte Hennen immer nur bei anderen Ställen oder auf Bildern gesehen. Im Stall und im gesamten Garten liegen Federn aller Schattierungen. Meiner Einschätzung nach geht sich das neue Federkleid noch vor dem kühlen Herbst aus, dann strahlen alle wieder, wie neu geboren. Coco auch!!!
Der Garten
hat heuer, wohl ob der besonderen Temperaturen, seine Eigenheiten und seine Eigenarten.

Die Kürbispflanze beschenkt uns reich mit ihren speziellen Früchten.

Während die Scheibengurke erst jetzt richtig aufblüht, gerade rechtzeitig für meine Frühstücksbrote zu Schulbeginn.

Am Sanddorn hat sich EINE Beere entwickelt. Gut Ding braucht Weile.

Dafür haben sich die Mispeln derart entwickelt, dass ich über zwei Gläser Marmelade nachdenke. Und die Tomaten erleben ihr Rot hoffentlich auch noch, naja und am Kompost beginnen Kartoffeln zu blühen. Wie gesagt, ein ganz besonderes Gartenjahr.
Saatgut aus dem Urlaub
Mit Anna aus der LÁia habe ich mich ausgetauscht und ganz besondere Samen geschenkt bekommen: Luffa,Acanto und Kamelien. Ich werde es ausprobieren und bin schon recht gespannt, was sich da wohl entlocken lässt. Ganz besondere Freude habe ich mit dem Ableger von einem Ohrwaschelkaktus. Mein alter aus Griechenland hat schon vor Jahren den Geist aufgegeben. Jetzt habe ich wieder einen gefunden, im Le Bocche , einem netten Restaurant am Strand von Portovenere.
Saatgut von Karpathos
Es erscheint mir Jahre her, aber es war erst im letzten Sommer, wo wir eine Woche auf dieser herrlichen griechischen Insel verbringen durften. Von den jeweiligen Spaziergängen habe ich mir Samen von der Sizilianerblume und dem Wunderbaum(Rizinus) mitgenommen. Jetzt blühen sie auf. Eine wunderbare Erinnerung und eine feine Verbundenheit.


