Erster Sonntag im Advent 2015

Er war sehr stimmungsvoll und sehr ruhig, mit netten Begegnungen und guten Gedanken und liebevollen Worten. Nein, wir waren nicht im TIAN essen, Hermann ist der Künstler der Brote- und Könner am Klavier.

Wir haben

einen Adventkalender der an fundiertem Wissen hängt. Eine zeitlang haben wir überlegt, was und wie und auch wo das heuer mit dem Begleiter durch den Advent so sein wird. Was er so auf und in sich hat. Die Entscheidungen waren dann recht klar und eindeutig. Sehr adventlich wird mir und ich freue mich auf jeden einzelnen Tag.

Saibling mit Kartoffeln und Rahmsauce


Irgendwie ist Fisch für mich immer Festtagsessen – und im Winter fast eher als im Sommer. So wollten wir den heutigen ersten Adventsonntag mit einem würdigen Essen feiern.
Vom letzten Mal hatte ich eine Idealvorstellung vom Fisch: vor allem sollte er saftig bleiben und zart. Temperatur und Garzeit in der Folie mussten runter, nach einigem Lesen entschied ich mich für 150° und 15 Minuten; eh schon hoch. Aber es funktionierte hervorragend! Während die Sauce aus Schalotten, Weißwein und Rahm, gewürzt mit Rosmarin und schwarzem Pfeffer, vor sich hin köchelte, die Kartoffeln blättrig geschnitten in der Pfanne schmorten, garte der Fisch in der Folie im Rohr, gewürzt mit einer Menge Petersilie, zwei Zitronenscheiben und etwas Chili in der Folie. Nach dem Herausnehmen den Saft aus der Folie in die Sauce gießen, die Fische auf vorgewärmten Tellern anrichten und mit den Kartoffeln und Sauce servieren. Dass der Saucenweißwein zum Begleitwein wird, ist naheliegend. Nicht gerade Restlverwertung. Sehr gelungen!

Korbinian

war der erste Bischof von Freising und ist dort überall – auch als Schutzpatron – präsent. Überall in Freising ist man von Bärenfiguren umgeben und auch auf dem Etikett dieses Bieres ist die zentrale Geschichte symbolhaft dargestellt: der wilde Bär, der auf der Pilgerfahrt Korbinians dessen Tragtier gerissen haben soll, wurde von dem Heiligen verpflichtet, an seiner Statt die Lasten zu tragen – was er auch getan haben soll – im Wappen von Freising ist er ebenfalls dargestellt.
Das Bier selbst ist wirklich würdig, diesen Namen zu tragen: das Dunkle, das Malz und das Geräucherte sind stark im Geschmack vorhanden, aber weich, leicht, nicht zu stark süß, fruchtig, wie von reifen Zwetschgen. Die sanfte Kraft des Doppelbocks nimmt Dich in den Arm wie eine warme, braune Bärentatze eines Kuschelbären…
Brrrrrrrummmmmm!

Gerade noch geschafft!


Dieses Bier ist tatsächlich so süffig, dass man schnell sein muss, wenn man’s noch fotografieren will. Eigentlich DAS Festbier von Weihenstephaner wird es zu allerlei Festzeiten (auch das Oktoberfest) gebraut. Etwas stärker, perfekt als Frühschoppen am Sonntag!

Und so schaut

unser Wegweiser durch den Advent heuer aus.

Schauen und staunen

dankbar und demütig

still und leise

einzigartig und einmalig

zauberhaft und zart

kraftvoll und unerschütterlich

Ohne Worte

Die Zeit,

in der sogar Vega ganz zur Ruhe kommt und sich sehr entspannt ihrem Schlaf und ihren Träumen hingibt.

Ich mag die Zeit,

in der das Licht und die Dunkelheit ihre Spielereien zeigen.

Hardcore


Hardcore IPA heißt dieses Brewdog, es sei ein Explicit Imperial Ale. Nun: 9.2% Alkohol und Hopfen ohne Ende lassen das schon richtig erscheinen: und trotzdem fein gemütlich, fast weich zu trinken. Das rechte Bier verdient auch eine Erwähnung: das Weihenstephaner Dunkle Weizen vom letzten Besuch in Freising. Auch fein!

Himmlisch

Es hat sich halt eröffnet das himmlische Tor. Die HENNELEN, dia kugelen grad haufenweis hervor……

Leise rieselt der Schnee

und zeigt sich als Künstler der Veränderung. Alles erscheint in neuen Formen und in anderen Gestalten. Das ist fast so wie beim Wolken schauen, wo man der Fantasie seinen freien Lauf lassen kann.

Die Schatzkiste

Jahr für Jahr wollte ich sie ordnen, meine Kiste, in der sich das Saatgut befindet. Heuer habe ich es geschafft. Ich habe Nachschau gehalten, kontrolliert, umgefüllt und neu eingesackt.

Es ist ein gutes Gefühl, eine derartige Vielfalt an Kräuter-, Blumen- und Gemüsesamen zu haben. Fast schon hat mich die Lust überfallen, gleich wieder einige der Kostbarkeiten auszusäen. Aber nur fast.

Kaum war die Kiste leer, war für Maxi klar, diesen Platz habe ich nur ihn frei gemacht. Am Ende des Tages konnte ich unsere SCHATZKISTE wieder an ihren kühlen Platz stellen. Dort birgt und schützt sie das Saatgut für die nächsten Jahre.

Die versteckten Winkel von Freising

Zu diesen Bilder kann man eigentlich nur mehr sagen: selbst hinfahren! Diese versteckten Gässchen, wie etwa am “Naviglio piccolo”, der Moosach in Freising, an der ein Gefängnis zur herrlichen Schenke umgebaut wurde, sind abseits von Marienplatz und Hauptstraße zu finden. Wenn man einen kundigen Führer wie Robert hat. Danke!