Alltagsgeschichten

Donatello laboriert noch immer an seiner laufenden Nase. Wenn er erschöpft ist, schleicht er sich gerne in den Wohnraum. Dort kann er ungestört rasten und muss sich nicht den Angebereien der Junghähne stellen. Meistens hebe ich ihn dann auf die Couch. Dort kann er dann seinen Erholungsschlaf halten.

Luise möchte so gerne mit Vega kuscheln, sich in ihr weiches Fell vergraben. Da sie aber merkt, dass Vega nicht weiss wie ihr geschieht, lässt sie es bleiben. Aber ganz nahe hinstellen wärmt auch schon ganz gut!!

Nein, wir brüten nicht! Wir spielen Erdbad oder Suhlschwein: Wie viele Steine fliegen aus dem Loch raus??

Traudl ist fassungslos. Die Hunde bekommen Nudeln – und SIE?? Wo ist meine Portion? Wenn die nicht bald im Rasen landet, dann hole ich mir welche von Emmas Teller.

Alle müssen dabei sein

wenn es darum geht, Gemüse und Kräuter vorzuziehen. Ich bin mir sicher, dass alle glauben, sehr hilfreich zu sein. Oder aber, sie schauen deshalb so genau, weil sie sich vergewissern, ob ich schon alles richtig mache.Die Neugier und die Freude wird jedenfalls an das Saatgut weitergegeben. Ich hatte noch nie so kleine Samenkörner und Samenfäden wie beim Tausendgüldenkraut und bei der Kamille. Da ist ja der Mohnsamen ein Riese dagegen.

Jetzt heißt es wieder einmal das gute, alte Motto meines Papas zu leben: “Ma håt ålbn nou ålles derwårtet. Åber selten eppes derschprungen”

Für die ganz wertvollen Essenzen

habe ich mir spezielle Flaschen bestellt. Heute haben sie den Weg über den winterlichen Fernpaß gefunden. Mit ihnen auch Saatgut. Von Heil- und Küchenkräutern. So kann ich dem Schnee und den Minusgraden( die wegen der paar Tage wirklich unnötig sind) TROTZEN!!

35 cm Neuschnee

wie anders sollte das Frühjahr im Ausserfern ausschauen?? Leider blüht gerade unsere Marille. Ein Zweig, der mit den meisten Blüten, bricht. Wir versuchen die STelle zu schienen und zu verbinnden. Schau mer amol!?

In der Jurte

hat der Verein Lebensinsel einen Kurs zum Bier brauen angeboten. Wir wollten unser Wissen und unsere Kenntnisse erweitern und waren dabei. Ein gemütlicher Tag mit Malzduft, vielen neuen Gesichtern und Ideen. Fein wars!

Wie eine Königin

residiert Luise inmitten des neuen Hochbeets. Da ist sie vor allen stürmischen Junghähnen- Sigma ist sehr angetan von ihr- sicher. Mei Knattele!!

Zur Aussaat bereit

Die ausgedienten Eierkartons werden heuer zur Anzucht verwendet. Spannung und Vorfreude sind die Begleiter bei dem jährlichen Wunder des Lebens.

Aus allen Ästen

und in allen Ecken treibt das Leben aus. Das sind die Freuden meiner morgendlichen Gartenrunde. Und das schon im MÄRZ!!! Herrlich!!

EngerlingErnte

Heute waren die Hochbeete dran. Gut abgelegener Hennenmist bildet die Grundlage für diese Spezialerde. Dabei landen alle Engerlinge, die ich finde, bei den Hennen, die mir bei dieser Tätigkeit nicht von den Beinen weichen. Manche können es nicht mehr erwarten und fliegen zu mir ins Beet. Andere werden zur Nachlese hochgehoben. FESTTAGSESSEN in der Klockerei.

Vorfreude

Ich habe lange gewartet, bis ich mir dieses Werk bestellt habe. Aber jetzt war die Zeit reif.

Bin schon sehr gespannt!!

Schritt für Schritt

wächst auch unser neues Hochbeet. Diesmal in runder Form. Die über den Winter getrockneten Stängel der Sonnenblumen haben Eva und ich zu einzelnen Felder geflochten. Hermann und ich haben die ersten Teile heute eingearbeitet. Ich sehe schon die Bohnen ranken!!

Es ist herrlich, wenn der Winter so kurz ist, dass wir für den Garten Zeit haben, um alles Schritt für Schritt sehr gemütlich zu tun.

Die guten alten Bügelflaschen

mag ich zur Lagerung von Saft, Likör, Heilmittel und Bier am liebsten.

Deshalb gönnt uns der Hermann ab und zu auch ein ganz spezielles Bier. Mit schönen Bügelflaschen in ebensolchen Holzkisten.

Bevor die Gartensaison anfängt, werden alle Behältnisse hergerichtet, sodass dann alles zur Hand ist. Flaschen einweichen, Etiketten lösen, Flaschen und Kisten reinigen- so das Prozedere!

Jetzt haben wir einen guten Vorrat und das Bier brauen, ansetzen und entsaften kann kommen.

Samstag ist Badetag

Unsere beiden Eminenzen Luise und Donatello genießen die letzten Sonnenstrahlen des Tages, während Sigma und Matteo ein Fußbad ( zum Schutz gegen Parasiten) mit anschließender Gefiederpflege erhalten. Maxi ist sich noch nicht sicher, ob er diese spezielle Form der Pflege auch haben möchte. Aber für den Fall der Fälle ist er einmal mittendrin.

Auch wenn die Schüssel

leergeputzt ist, vom Kuchen im Glas- Schoko und Apfel- ist Gott sei Dank noch nicht alles samt Rump und Stump aufgegessen!! Aber probiert haben wir diese Köstlichkeiten ausgiebig! Glas auf- nur kosten- Glas leer!!!!!

[Kuchen, Eva, Äpfel]

Zamt Rump und Stump

Manchmal sind die Ergebnisse der Koch- und Backkünste von Hermann und Eva so gut, dass wir erst wenn alles aufgegessen ist daran denken, die Ergebnisse auch für den blog festzuhalten.

Diesmal waren es Nudeln a la CARLO PETRINI, dem Erfinder der SLOW FOOD Idee. So schlicht, so simpel und so geschmackvoll! Nackete Nudeln mit Parmesan und kaltem Olivenöl. Für solch ein Mahl kann es natürlich nur das Vitoöl aus Casanova sein. Der Olivenhain von Papa Sciaudone bringt immer noch 400l Öl pro Jahr hervor. Wir haben das große Glück bei unseren Besuchen immer ein paar Flaschen zu bekommen. Wenn so der Geschmack des Öls die Lebensfreude Italiens mitbringt, ist das ein Hochgenuss.