zeigt uns was eine richtige Mauser ist. Auch das ist wohl ein Ergebnis der heurigen Temperaturen. Alle Mädels mausern sich gerade in einer Intensität, derer ich mich nicht erinnern kann, seit wir Hühner haben. Bisher habe ich nackte Hennen immer nur bei anderen Ställen oder auf Bildern gesehen. Im Stall und im gesamten Garten liegen Federn aller Schattierungen. Meiner Einschätzung nach geht sich das neue Federkleid noch vor dem kühlen Herbst aus, dann strahlen alle wieder, wie neu geboren. Coco auch!!!
Der Garten
hat heuer, wohl ob der besonderen Temperaturen, seine Eigenheiten und seine Eigenarten.

Die Kürbispflanze beschenkt uns reich mit ihren speziellen Früchten.

Während die Scheibengurke erst jetzt richtig aufblüht, gerade rechtzeitig für meine Frühstücksbrote zu Schulbeginn.

Am Sanddorn hat sich EINE Beere entwickelt. Gut Ding braucht Weile.

Dafür haben sich die Mispeln derart entwickelt, dass ich über zwei Gläser Marmelade nachdenke. Und die Tomaten erleben ihr Rot hoffentlich auch noch, naja und am Kompost beginnen Kartoffeln zu blühen. Wie gesagt, ein ganz besonderes Gartenjahr.
Saatgut aus dem Urlaub
Mit Anna aus der LÁia habe ich mich ausgetauscht und ganz besondere Samen geschenkt bekommen: Luffa,Acanto und Kamelien. Ich werde es ausprobieren und bin schon recht gespannt, was sich da wohl entlocken lässt. Ganz besondere Freude habe ich mit dem Ableger von einem Ohrwaschelkaktus. Mein alter aus Griechenland hat schon vor Jahren den Geist aufgegeben. Jetzt habe ich wieder einen gefunden, im Le Bocche , einem netten Restaurant am Strand von Portovenere.
Saatgut von Karpathos
Es erscheint mir Jahre her, aber es war erst im letzten Sommer, wo wir eine Woche auf dieser herrlichen griechischen Insel verbringen durften. Von den jeweiligen Spaziergängen habe ich mir Samen von der Sizilianerblume und dem Wunderbaum(Rizinus) mitgenommen. Jetzt blühen sie auf. Eine wunderbare Erinnerung und eine feine Verbundenheit.
Und so
Und so ist ein weiteres
Nur eine der Initiativen
Am Ende
Kunst und Kreativität
Cortona
Trattoria Vinosus
In dieser Trattoria haben wir unsere Hochzeit gefeiert – vor nunmehr zwei Jahren. Der Wirt Luca Fratini hat uns damals getreu seinen Grundsätzen, dass für alle Speisen die „Qualität der Zutaten“ und das „Typische der Region“ am wichtigsten sind, ein traumhaftes Menü beschert. Leider ist er letztes Jahr gestorben – am Tag als wir dort ankamen um sein Lokal zu besuchen. Seine Lebensgefährtin Rita Angeli führt es nun weiter (und kocht!) – und das ganz in seinem Sinn: wir waren beglückt von Burrata, Tagliatelle mit Trüffeln und Ziegenkäse mit Mohn. Sofort wieder!
La Scarzuola
Wann immer wir eine Reise planen, oder treffender gesagt, die Reise uns plant, suchen wir erst einmal alle Materialien,Karten, Broschüren und Reiseführer, die wir schon haben zusammen. Dann schauen und blättern wir und fragen bei Tante Google nach. Und dann ist immer wieder der Moment, da Hermann doch noch irgendwo einige ganz spezielle Reiseführer in digitaler Form findet. In einem dieser Reiseführer war über La Scarzuola zu lesen. Nach einer Anfrage war klar, dass es gar nicht einfach ist, dort hinzukommen. Am Mittwoch vor der Heimreise erhielt Hermann dann die Information: Donnerstag um 15.00 Uhr können wir uns einer Gruppe anschliessen. Viele Kurven, nein, diesmal noch mehr Kurven, die letzten 50 in der Einöde, da war nichts mehr weit und breit.
Wir parken vor einem großen Tor und treten ein in eine Welt voll von Magie und Mystik.
Von Franziskus gegründet, dort ( und in La Verna) war ihm die totale Versenkung möglich, später vom Tomaso Buzzi, einem italienischen Stararchitekten gekauft, und in seine ideale Stadt verwandelt. MAGISCH UND MYSTISCH!!
Der Kreuzgang in Monte Oliveto
ist wohl die berühmteste Sehenswürdigkeit dort: hervorragend erhaltene Fresken aus dem 14. Jahrhundert, bis auf 10 (von Luca Signorelli) alle von Giovanni Bai (Sodoma). Die Zeichnung der Gesichter ist unglaublich beeindruckend, die dargestellten Szenen oft von einer beeindruckenden Innigkeit, bemerkenswert (und manchmal unterhaltsam) sind aber auch Details: so sind immer wieder Hunde und andere Tiere zu sehen, und dass die Frauenfiguren (die Schäferin! die Freudenmädchen!!) erst nach dem Protest des Abts mit Kleidung versehen wurden, ist ihnen fast anzusehen…
Monte Oliveto
war das Ziel dieser Fahrt durch die Crete. Die Straße schlängelt sich, und schlängelt sich und noch eine Kurve und plötzlich ist man wieder in einer grünen Oase. Aber erst einmal war eine Stärkung im Klostergasthaus angesagt. Dann waren wir bereit für einen Besuch in dieser Abtei. In dieser Benediktinerabtei. Bisher war Umbrien für mich untrennbar mit dem Hl. Franziskus verbunden, liegen doch viele seiner Kultstätten in dieser Region. Erst auf dieser Reise wurde mir klar, dass der mindestens gleichbedeutende Benedikt, der Schutzpatron Europas, aus dieser Region kommt und hier gelebt und gewirkt hat. Benedikt von Nursia, das heute Norcia heißt, und in der südöstlichsten Ecke Umbriens liegt. Die Norcia steht bereits auf dem Zettel für unsere nächste Reise. Warum? Anklicken und staunen!!
Die Marmorstatue vor dem Eingang hat mich in ihrer Aussagekraft sehr beeindruckt, auch Emma und Vega war klar auf welch spirituellem Boden sie da gerade sind. So brave Mädels!!!
In den Osterferien
waren wir im Chianti, der dunkelgrünen Region zwischen Florenz und Siena. Dort hat Hermann in San Donato eine herausragende Metzgerei und in Tavernelle eine ganz spezielle Brauerei entdeckt. Damals haben wir uns einige Kostproben mitgenommen. Die waren recht bald fertig, auch ob der großherzigen Verteilereien von Hermann. Bei der Planung dieser Sommmerreise war bald klar: Wir holen Nachschub! Nur eine gute Stunde Fahrzeit entfernt und der Außerferner Winter vor der Tür. Zwei gute Gründe, um uns mit Balsam für Leib und Seele einzudecken.

Mittags waren wir mit den Einkäufen und dem Verladen fertig, dann ging es ab in Richtung Abbazia Monte Oliveto. Innerhalb einer Kurve war das Tiefgrün des Chianti weg und das Graubraun der CRETE lag vor uns. Selten habe ich eine so beeindruckende Landschaft gesehen,halbmeterhohe Schollen, die mit kleinen Raupen und riesigen Eggzähnen bearbeitet werden. Staunen nur kann ich….
