Begnadete Bierbrauer wissen, was Österreich zu bieten hat.Das sind sie ersten Sätze, die mir zu diesem Geschenk einfallen. Für heuer haben sie sich das Fichtenharz als Geschmackslieferanten ausgesucht. Nach Zirbe, Lärche und Schwarzkiefer, die allesamt bei jedem Schluck den Geschmack und den Geruch eines herrlichen Waldspaziergangs vermitteln, hat uns das Christkindl das 2015er vorbeigebracht. Nur für ganz spezielle Augenblicke!!
Archiv des Autors: Angelika
es weihnachtet
Besuch von oben
Mit einer Seelenruhe
Ich habe den Klang dieses Satzes noch im Ohr.
Mit diesem Unterton.
Selten mit Bewunderung.
Mit einem Ansatz von Vorwurf.
Hat keinen Platz in der leistungsdefinierten Welt.
Maxi war gestern mein Begleiter und hat mich an die wertvolle Qualität dieser Worte erinnert. In aller Seelenruhe sich den Erinnerungen schöner Stunden und erfrischender Begegnungen hingeben.
Die Lienzrose
Zur Hochzeit haben wir einige Stöcke der sogenannten Lienzrose geschenkt bekommen. Nicht nur wegen ihrer Schönheit, auch deswegen, weil sie den Bezug zum Geburtsort von Hermann herstellt.
Sie dient mir heuer als Zeuge der ersten Botschaft, die in meinem Adventkalender zu finden ist:
ES GEHT IMMER AUCH ANDERS….
UND JEDER MENSCH IST MEHR ALS… er und alle anderen, die ihn kennen, von sich und ihm wissen. Jeder Mensch ist mehr als seine Ängste und Zweifel….
Und als persönliches Schmankerl, KEIN MENSCH BRAUCHT SICH VON SICH ALLES GEFALLEN LASSEN.
All dies Gedanken stammen aus einer Idee und aus der Feder von Viktor Emil Frankl, ein herausragender Mensch mit zutiefst menschlichen Gedanken. Kein Wunder, bei seiner Biografie.
Unerhört!!??
Ja, unerhört, im Sinne von AUßERGEWÖHNLICH.
Dieser Grundgedanke, dass es immer auch anders geht, begleitet mich schon seit vielen Jahren und ist Teil meiner Grundfeste.
Es ist eine Wonne, wenn ich bemerke, dass das plötzlich( warum auch immer) recht oder gar ganz leicht geht.
Alltagssituationen, die von alten Mustern und Glaubenssätzen besetzt sind, entdecken und erleben plötzlich Neuland. Und es wird leicht und spielerisch.
Die Lienzrose erinnert mich daran.
Sie blüht im Dezember!!
Wieso soll sie nur von Mai bis Oktober, wie es in den Beschreibungen zu lesen ist, blühen? Sie blüht jetzt.
Sie mag blühen, ich habe den Eindruck, sie will einfach blühen. Es blüht so aus ihr heraus.
Und sie lässt es zu!
20 Zentimeter Schnee haben sie heuer schon zu Boden gedrückt, Minusgrade waren eine ihrer Lebensbedingungen. TROTZDEM blüht sie noch immer.
Die Lienzrose trotzt mit ihren Blüten der Last und der Kälte. Sie vermittelt mir den Eindruck, dass sie sogar Freude daran hat.
Es geht immer auch anders.
Der November
Unerhört und gesegnet
Ich brauche es nicht noch einmal zu erwähnen, der Advent ist meine fundamentale und existenzielle unter all den HEILIGEN Zeiten. Die Wochen vorher sind davon geprägt, welche Themen stehen an, um näher betrachtet zu werden. Wie immer führen die Empfindungen und der Zufall dabei die Regie. Heuer waren es zwei Bücher, die ich von Hermann bekommen habe. Eines beschäftigt sich mit der Seelenruhe, das andere ist von meinem Helden: Mister Varoufakis. Ein Weihnachtstext aus früheren Jahren hat mir dann das Wort UNERHÖRT vorbeigebracht. In alten Weihnachtsbüchern und Kalendern habe ich dann noch gestöbert und bin dabei auf die Widmung von Pierre Stutz gestossen. Gesegnet sei unser Weg, jeden Tag neu. Das passte perfekt zu den Überlegungen aus dem Buch Seelenruhe. Und so liegen die Gedanken und die Themen jetzt vor mir. Wie im letzten Jahr bin ich schon sehr gespannt auf die Auswirkungen der unerhörten Menschwerdung Gottes!
Erster Sonntag im Advent 2015
Wir haben
einen Adventkalender der an fundiertem Wissen hängt. Eine zeitlang haben wir überlegt, was und wie und auch wo das heuer mit dem Begleiter durch den Advent so sein wird. Was er so auf und in sich hat. Die Entscheidungen waren dann recht klar und eindeutig. Sehr adventlich wird mir und ich freue mich auf jeden einzelnen Tag.

