zeigt sich das Wetter zur Zeit. Ich frage mich gerade, ob sich das Wetter das von DIESEN(grausig, garstig, gatschig) Menschen abschaut, oder umgekehrt. Drei Wochen früher als im letzten Jahr waren heuer die ersten Schneeflocken da. Bei uns hat der Regen überwogen und hat a richtigs GLATSCH hinterlassen. Der Boden war schon sehr nass vom Sommerregen. Jetzt gleicht er einem nassen Schwamm und jeder Tritt hinterlässt Spuren.
Archiv des Autors: Angelika
Heute um halb sechs
So hat bei uns die Ruhe vor dem Sturm ausgesehen.
Nachdem wir das alles Notwendige in Sicherheit gebracht haben und noch einmal Kräuter, Gurken, Salate und Beeren geerntet haben, gab es noch ein paar Momente für diese Bilder. Jetzt hoffen wir, dass ob der Sturmwarnung niemand zu Schaden kommt.
Weder Mensch noch Tier.
Noch eine Heilpflanze
Es ist wohl fast 15 Jahre her, da war ich das erste Mal im Schaugarten von Arche Noah in Schiltern. Damals habe ich mir, noch recht ahnungslos, drei oder vier Säckchen an Saatgut mitgenommen. Eines davon war die NACHTKERZE. Seither wächst sie in all meinen Gärten. Sie hat mir immer gefallen, ob ihrer Blüten und ihrer Höhe. Heuer bin ich bei verschieden Anlässen immer wieder auf sie gestossen. Jetzt weiß ich, dass sie eine Heilpflanze ist, deren Blätter und Blüten man verwenden kann. Die Wurzeln kann man im Herbst des ersten Jahres( sie ist zweijährig) zu Salat und Gemüse verkochen. Besondes wertvoll aber sind ihre Samen. Aus ihnen kann man OMEGAFETTSÄUREREICHE ÖLE ( so ein Wort muss man erst einmal erfinden) herstellen. Aber auch als Beigabe im Salat oder ins Müsli sind sie ein guter Lieferant.
Zwei Polsterziachn voll mit Kapseln warten darauf, dass die Samen rausfallen. Und im nächsten Jahr möchte ich die Wurzeln und den Tee probieren. Mit sovielen Heilpflanzen um uns herum fühlle ich mich manchmal recht behütet!!
Eine neue Farbe
Ich mag sie sehr, diese Stockrosen, oder Bauernrosen, wie sie auch noch genannt werden. Wenn ich irgendwo welche sehe, die eine andere Farbgebungen als unsere haben, nehme ich mir einen Kranz Saatgut mit. Jedes Jahr säe ich wieder aus. Und siehe da, jetzt, ganz am Ende der Blühzeit zeigt sich noch eine Blume mit einer neuen Färbung. Schön ist sie. Ich hoffe sie übersteht den heutigen Sturm und kann noch einen Samenkranz bilden. Sonst halt im nächsten Jahr.
Nicht schlecht gestaunt
habe ich neulich, als ich wieder einmal mehr über meine Scheibengurke wissen wollte, und den Suchbegriff SCHEIBENGURKE ARCHE NOAH eingab. Jede Menge Fotos aus unserem Blog waren da zu sehen. Anscheinend, so sagt der Hermann, werden wir oft aufgerufen. Und bei Scheibengurke kommt keiner an uns vorbei. Schön, wenn sich Menschen für diese Art von Anbau und diese Art von Küche interessieren.
Lichtzauber
Viel Ruhe ist eingekehrt in unser Leben. Wärme, Herzlichkeit, Freude, Frohsinn, Zuwendung und Zuneigung haben uns durchgetragen durch die wogende See. All die Erlebnisse und Erfahrungen tragen dazu bei, diese heiligen Momente, in denen das Licht den Zauber auspackt, noch dankbarer und demütiger zu durchleben.
Ohne Worte
Noch einmal
erhalten wir diese paradiesischen Tage geschenkt. Ich sitze am alten Holztisch, neben mir erfreut sich Hermann am frischen Sommerbett. Die Hunde liegen im herrlichen Grün und mir wärmt die Sonne den Rücken. Die Kater liegen an den wärmsten Plätzen und die Schar pickt, was der Schnabel hält. Für den Mittwoch ist Winter angesagt. Dennoch gelingt mir nicht diese Blumen- und Blütenpracht abzuschneiden. So viel Regen und Kälte mussten sie in diesem Sommer erleiden. Also dürfen sie bis zum letzten Tag blühen. Wir kosten gemeinsam die letzten herrlichen Tage aus. NOCH EINMAL!!!!
Sonnentage und Sonntage
Jede Minute Sonnenschein nützen wir aus. Wir sind dankbar, solch einen Herbst zu haben.
Ganz besonders wohltuend ist es, wenn solche Sonnentage dann auch noch auf den Sonntag fallen. Das ist dann ein Auskosten und Aufsaugen und Tanken und Baumeln.

Bagheera wärmt mir schon den Platz für den Winter. Sehr einladend wirkt der Strickplatz im Morgenlicht. So sehr ich mich auch auf diese Zeit freue, darf sie ruhig noch eine Weile warten.

Nicht nur Etiketten, auch diese Papierform hat es mir angetan. Einkaufssackerln aus Papier.
Von LEBENSMITTELgeschäften.
Diese drei speziellen Exemplare, die uns an den Sommer erinnnern, zieren seit gestern unseren Lebensmittelpunkt Küche !!

Bereits beim Aufstehen war da dieser Duft von frischem Brot in meiner Nase. Es dann noch lauwarm mit den frisch gepflückten Gurken und dem Quittengelee zu kosten war dann schon ein sehr warmer, weicher, wohliger und herzlicher Tagesbeginn.

Karla Teil zwei
Karla hat sich in der Zwischenzeit die Nischen ausgesucht um ihre Eier zu legen.
Also habe ich ihr in der unteren Nische, die sich sehr geschützt unter dem Tisch befindet, ein Legenest hingestellt. Falsch gedacht. Karla legt ihre Eier in der Nische, in der unsere Hennenbücher, die alten Hausbücher und die Bibel stehen.
Heute haben wir nicht schlecht gestaunt als sie ins Wohnzimmer kam und schnurstracks die Stiege rauf ging, um auch im oberen Stock nach einem Legeplatz zu suchen. Nach einem kurzen Rundgang hat sie sich aber dann doch wieder für die Nische entschieden.
Ich bin mir nicht sicher, ob ich solche Geschichten glauben würde, wenn ich sie nicht mit eigenen Augen gesehen hätte.
Etiketten
haben es mir angetan.
Flaschenetiketten
Die Kombination Glas und Papier mag ich. Ich war nie die Weinkennerin wie Hermann. Ich habe mir meinen Wein immer nach den Etiketten ausgesucht und bin dabei gut gefahren. Diese Flasche hat es mir besonders angetan. Abgesehen davon, dass es ein Geschenk von Federico ist, finde ich die Ornamente, die Farben, die Form und die Schrift sehr stimmig und edel.
Dieser Faible ist auch der Grund, warum im ganzen Haus Flaschen stehen. Als Dekoration, zur Erinnerung, zum Blumenwasser aufbewahren.
Ohne Dreibein
Am Berg
Nachtrag
zu meinem gestrigen Eintrag. Die Spuren am Stamm unseres Quittenbaums. Heute hat er den Eindruck gemacht, als ob ihm die Wundbehandlung wohlgetan hat. Wir hoffen!
Und noch ein paar Rosen, darunter auch die Lienzrose, die wir von Alberta bekommen haben. Jetzt blühen alle noch einmal um die Wette und sie sehen im Herbstlicht so schön aus!
Spätherbst
Seit vielen Tagen haben wir angenehme Temperaturen und sehr viel Sonne. Selten kann der Spätherbst bei uns zeigen, was er alles noch auf Lager hat.
Wenn die Rosen noch einmal Knospen ansetzen

und die Quitten am Baum ausreifen können. Letztes Jahr mussten wir sie alle noch hellgrün vom Baum holen, da der Frost bereits ins Land kam. Eine gute und großzügige Ernte hat er uns heuer geschenkt- unser Quittenbaum. Wir haben uns nach reiflicher Überlegung( da gibt es ja zahlreiche Für und Wider) für einen Rückschnitt entschieden. Dabei haben wir festgestellt, dass er auch am Stamm kräftig zugelegt hat. Die Schnur, mit denen er an den Pfosten angebunden war, hat ordentliche Spuren hinterlassen. Ich hoffe er verzeiht uns das.

Dieses Foto des heutigen Tages mag ich besonders gerne. Es ist diese Stunde, in der das Licht gerade noch ausreicht, um die Arbeiten zu Ende zu bringen. Auf dem Tisch liegen neben dem letzten Korb mit Quitten, die letzten drei Zucchini.
Ich trage gerade die inzwischen trockenen Bauschen ins Schupfele, während unsere blinde Traudl ihr Abendessen pickt.

Und das erlebe ich heuer zum ersten Mal. Noch nie hatte die Scheibengurke die Zeit, solange am Strauch zu hängen bis sie von selbst aufspringt und ihr Saatgut verbreitet.

