Unsere hübsche Oktavia

leidet sehr. Immer öfter hat sie sich versteckt und mir nur mehr die Schwanzfedern gezeigt. Zur Sicherheit und um genügend Ruhe zu haben habe ich sie ins kleine Stallele gebracht. Mit Argusaugen haben Vivienne und Karla alles genau beobachtet. Damit ich ja nichts falsch mache.

Gefüttert habe ich sie, damit die arme Haut ja genug zu essen bekommt. Es ist nicht besser und nicht schlechter geworden, aber meine Beobachtungen klarer. Heute sind wir mit ihr zum Tierarzt. Dort hat sie eine Tortur über sich ergehen lassen müssen. Sie hat nämlich einen sogenannten weichen Kropf. Das bedeutet alles, was sie gepickt hat und ich ihr reingestopft habe, ist im Kropf gelandet, aber nicht im Magen angelangt. Die Behandlungsmethode heißt: ausstreifen. Sprich kopfüber alles, was da noch im Kropf ist( und da war einiges) muss durch Schnabel und Nase wieder raus. Jetzt heißt es DURCHSPÜLEN. Wasser, Wasser, Wasser und nochmals Wasser- mit der entsprechenden Medikation. Sie ist nur noch Haut und Knochen. Wir hoffen sehr, dass wir das so schaffen, eine Operation überlebt sie nicht, wahrscheinlich nicht einmal die Narkose. Toi, toi, toi du schneidiges Mädl!!!!!! Aja, das hätte ich jetzt fast vergessen: Vivienne kommt jeden Abend zu ihr in den Stall, damit sie ja nicht alleine ist. Zwei ganze patente Mädels!!!!!!!!

2 Gedanken zu „Unsere hübsche Oktavia

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