Ich glaube es mir selber nicht mehr,

dass ich im Außerfern lebe, wenn ich die Ernte des Tages vor mir sehe. Wie sehr wir dieses Beerenjahr genießen, erkennt man daran, dass ich sogar für den Salat welche pflücke. Alles aus dem Garten! Für mich entspricht das genau dem Essen, das Leib und Seele zusammenhält.

So, jetzt hole ich noch die Gläser für das Fruchtpüree und das Kompott. Davon kann ich dann im Winter leben.

Übrig lassen

Von der Stachelbeere haben immer die die Hennen, besonders gerne die Hähne, geschnascht.

Und dem brütenden Amselpärchen konnte ich ihre Ribiselnascherein leichten Herzens nachsehen. Dennoch haben sie uns alle noch genug übrig gelassen, um ein gutes Kompott zu machen. Es gehört zu den Köstlichkeiten, die ich immer eine zeitlang vor mir selber verstecke!

Frühlingszauber

Tief aufgeatmet haben sie, der Olivenbaum, der Oleander, die Palmen und die Kakteen, als sie endlich aus dem Haus raus in den Garten durften.

Die Ribisel haben zahlreiche Rispen angesetzt, die Schlehen sind beim Aufblühen beinahe zu hören: PLOPP, PLOPP, PLOPP,…

Und der Mirabellenbaum im benachbarten Kindergarten hat seit Jahren schon nicht mehr so satt geblüht. Es ist herrlich, so einen Frühling zu erleben.

Beim Morgenrundgang


An diesem Rosenstock hängen den ganzen Winter über Eiszapfen und gefrorener Schnee.

Trotzdem ist sie der blütenreichste Stock im Garten.

Mohn hat sich ins Hochbeet “verirrt”

Da läuft mir das Wasser im Mund zusammen.

Die Ribisel sind reif

Hermann und Eva probieren sofort ein neues Rezept aus.

Die Radieschen sind so groß wie andrerorts Kohlrabi.

Und dann wird von Hermann noch Tomatensauce eingekocht.

Der letzte Schultag

beginnt mit einer Gartenrunde.

Der Hopfen ist im ersten Stock angekommen.

Dem Bauerntabak gefällt sein Platz.

Die Hochbeete quellen über.

Taglilien und verführerische Ribisel sind nur ein paar Splitter der Schätze unseres Gartens.

Die Sonne ist wieder da

Und mit ihr Kirschen, Marillen, Quitten, Ribisel und Efeu.