Schutzschicht und Seelennahrung

Manchmal habe ich das Gefühl, dass mein Opa gespürt hat, dass das gut und wichtig für mich wäre, wenn er den anderen Erwachsenen erklärt hat:” Eis miaßts den Madl an Schpeck geben.” Noch heute sehe ich das runde Holzbrett mit dem fein aufgeschnittenen Speck vor mir. Gestreift mit einer herrlich gewürzten Kruste.

Seit einigen Wochen esse ich jeden Morgen(!!!) einen Teller Speck und hoffe, dass ich endlich die Schutzschicht bekomme, die mir so gut tun würde. So eine 5cm – dicke – rundum – Schicht… a Schwartl holt..

Und seit meinem Geburtstag gibts als zweite Runde Schokoladenaufstrich von Venchi und Domori. Zwei Sorten, die uns schon durch unser ganzes gemeinsames Leben begleiten. Ein Gedicht in Streichform.
Die Schutzschicht lässt noch auf sich warten, aber Seelennahrung ist es Tag für Tag.

Ein Gedanke zu „Schutzschicht und Seelennahrung

  1. Herlinde

    i hon grod gestern dem ritschi erzählt, wie der opa ab und zu gegen mitternacht mit drei, oder mehr manderleit von der krone hoamkemmen isch und gmoant hat: “weible richt ins a speckmarend”. seelennahrung!

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