Am Christtag gab’s 5 Sorten statt Gänge

Am Christtag wird überall gekocht – ein Festmenü mit fünf Gängen wäre nicht unüblich.

Für uns gab’s heute mittags und abends Reste, dazwischen aber großen Backtag – mit fünf Sorten Brot!

Endlich wieder einmal das Vollkorn-Mischbrot mit Sauermilch, für das unser eigener Brotklee das erste Mal verwendet wurde: für die dreifache Rezeptmenge (1,5 kg Dinkel und Roggen) brauchte es sechs Esslöffel Brotklee, der wollte erst einmal von den getrockneten Stauden runtergefuzzelt werden. Mit der Flüssigkeit war der Weitling gut gefüllt und es brauchte recht viel Kraft, um mit dem Kochlöffel unterzurühren. Ich nahm dann doch beide Hände, das war dann ein richtiges Vergnügen.

Während dieser Kneterei war der angesetzte Hefeteig für das Weißbrot schon dreimal gegangen und wartete auf die heutige Besonderheit.

Nach dem Gehen wurden daraus dann zwei große Fladen, einige kleine Weckerln mit unserem Brotstempel und lange, dünne Stangerln: das sind drei Sorten!

Jetzt ging’s an etwas, woran ich mich schon lange wagen wollte, aber mich noch nie traute. Auch diesmal hatte ich nicht alles so, wie ich es mir vorgenommen hatte: nicht den Spezialteig, von dem ich gelesen hatte, der über Nacht gehen sollte, sondern eben unser ganz normaler Brotteig für Weißbrot (1 kg glattes Mehl, 20 dag Hartweizengrieß, 3/4 l Wasser, 2 EL Öl, 2 TL Zucker, 2 TL Salz, 1 Würfel=42g Hefe) , der aber in letzter Zeit, auf dem Pizzastein gebacken immer sehr gut war. Zumindest ließ ich ihn diesmal viermal gehen und hab ihn dazwischen kräftig geschlagen.

Also: („braucht sehr viel Übung!“ stand in der Anleitung) – ich mache Semmeln! Zugegeben, die ersten drei waren nicht gerade regelmäßig, schauten aber schon einwandfrei aus – das Problem ist halt die letzte Zehe – die ist nie gleich groß oder schaut gleich aus. Aber dann wurde es immer besser und fühlte sich einfacher an. Also: die Angst davor, nix Schönes zusammenzubringen ist Semmel (Wortwitz!)!
Auch die übrigen Tips, von denen ich erst nachher las (umgekehrt gehen lassen und mit Wasser besprühen) hab ich ignoriert (weil nicht gewusst) und sieh da:

Schön sind sie geworden, und gut erst recht: ein richtig fester, schwerer, saftiger Teig mit Geschmack und krachend knuspriger Kruste.
Nicht erschrecken lassen und einfach machen!

Ich freu mich schon aufs Frühstück morgen! Auf die Semmeln!! Und auf … !!!

Das Christkind ist da

Ganz schnell haben die Hennen ihr Federn, die überall herumgelegen sind, zusammengeholt, um ein weiches Bett zu bereiten. Fürs Christkind!
In der Heiligen Nacht!
Sou a netter Wonneproppen!!!

Das Unerwartete und die Herzenswärme

So war sie, die HEILIGE UND STILLE NACHT!

Viele herzliche Gaben haben den Weg in unser Haus gefunden. Von den Keksen ist nicht mehr viel übrig. Eins von jeder Variante- zum Probieren!! Emma und Vega haben sich sehr über ihr Leckerei- Zähneputzer- Paktl gefreut. Genauso wie die Hühner über den Schmarren und die Katzen über ihr Festmahl!

Und unsere Freunde aus Orvieto haben uns sehr berührt mit ihrer Erinnerung an die guten Weine, die wir bei unserer Hochzeit getrunken haben. Sie werden einen Ehrenplatz erhalten und uns die unvergesslichen Momente ins Gedächtnis und in unsere Herzen holen!!!

So brav?!!!!!!!

Mittags hat uns Hermann mit KRAUTFECKERLN der ganz speziellen Art verwöhnt! Dazu gab es Pias Geschenk. Erinnerungen an die Zeit in Orvieto, an unsere Hochzeit und an diese legendäre Pizzeria, die dieses Bier ausschenkt, wurden wieder wach. Ein gebührendes Mahl für diesen Tag! Jetzt ist alles vorbereitet und das Christkind kann kommen!!!
Ich frage mich nur, ob wir wirklich so brav waren, wie all die liebevollen Karten und Geschenke dies ausdrücken.
Ich bin sehr dankbar, ob all der Verbindungen und der Verbundenheit. In diesem Sinne wünsche ich allen eine GESEGNETE, HEILIGE NACHT!!!!!!!!!!!!!!!!!
EHRE SEI GOTT IN DER HÖHE UND FRIEDE AUF ERDEN DEN MENSCHEN, DIE GUTEN WILLENS SIND!!!!

Heute Morgen

haben Hermann und Eva dann unseren Christbaum aufgeputzt. Mit Herzen und Hennen aus den vergangenen Jahren.Und mit je einem Exemplar unserer Weihnachtsgeschenke, die wir verschickt und weitergegeben haben. Auch der Baum kann schon viele Geschichten erzählen. Von Orten und Begegnungen. Von Freunden und Freuden. Von Erinnerungen und Trost. Jedes Jahr erfreut, begleitet und stärkt uns diese Strahlkraft des Lebens.
Anscheinend gilt das aber nicht nur für uns. Der Baum war gerade fertig, schon haben Cipollino und Maxi es sich dort sehr bequem gemacht.

Meine Krippe

die ich vor vielen Jahren vom Papa bekommen habe und die im Laufe der Jahre mit Figuren, die von meinem Leben erzählen bestückt worden ist, haben wir gestern Abend aufgestellt. Ohne Geburtstgruppe. Die wir immer erst zu Beginn des Heiligen Abends in den Stall gestellt. Viele schöne Figuren erzählen von einem erfüllten Leben!

Frischn Hirschhoadrich und neues Moos hat der Papa gebracht und so erstrahlt sie wieder in altem, neuen Glanz!!!

Die Schutzhüllen vom Brockhaus

haben mich auf die Idee gebracht, dass in unserem Technikraum, der zugleich Garderobe ist, noch zwei Boxenkästen unbehandelt herumhängen. Weinrot müsste sich gut vom restlichen Weiß abheben. Also Tapetenkleister angerührt und die letzten Spanplattenreste im Haus verkleidet. Die Kabelstränge dazwischen habe ich mit Packpapier verkleistert. Das Ergebnis: Der FI gibt Alarm und haut uns die Sicherungen. Jetzt warten wir bis alles wieder aufgetrocknet ist.
Wobei ich gut- richtig gut- eingekleistert habe. Aber der Technikraum ist ein guter Trockenraum und wir hoffen, dass uns morgen wieder ein Licht aufgeht!!!

Es hat sich halt eröffnet

das himmlische Tor!
Das kommt mir immer in den Sinn, wenn unserer herrliche Hennenschar sich an der Sonne, der Wärme, dem frischen Grasl und den Reiskörnern erfreut.

Wir genießen das herrlich milde Winterwetter mit den vielen Sonnenstunden.

Über die Vielfalt der bunten Schar freue ich mich jeden Tag.

Die Küken sind schon gar nicht mehr von den anderen zu unterscheiden. Jetzt haben sie sich alle gut aneinander gewohnt und die Ordnung ist klar verteilt.

Wenn es auch immer wieder Sorgen, Krankheit, Trennung und Verluste gibt, so sind sie doch Sonnenstrahlen meines Lebens!!!!

Dieses Paktl haben wir vorher geöffnet

Schon seit geraumer Zeit hatten wir die Idee, die Tagwolke unseres Blogs als Foto drucken zu lassen. Jetzt ist es da und wir haben auch den passenden Platz dafür gefunden. Manifestiertes Leben, das uns Halt, Erinnerung und Vision ist!

Heute hatten wir HUHN

nicht am Teller, sondern im Teller. Chaira habe ich zum Aufwärmen auf meinen Schoß gesetzt.
Als Hermann uns die Vorspeise serviert hat, wurde sie sehr lebendig und hat die Teller am Tisch ganz eindeutig als ihren Futternapf erkannt.

Da waren auch noch Kuchenreste und ein Teil der Schar hat mit Argusaugen beobachtet, ob es sich lohnt, eine Verkühlung zu haben????

Es ist schon ein besondere Zeit

Diese Zeit vor der HEILIGEN NACHT.
Wenn ich am Abend durchs Haus gehe, um Nachschau zu halten, ob alles in Ordnung ist, dann erlebe ich ein Mädchenzimmer, in dem am Hochbett die Henne Chaira ihre Erkältung kuriert, während der Kater Maxi sich am Wasserbett räkelt. Immer öfter kommt mir bei solchen Bildern in den Sinn, dass das, was man über die Tiere so lernt und liest, nur von Menschen geschrieben worden sein kann, die keine Tiere hatten. Ammenmärchen und Lügengeschichten. Unsere Tiere lehren mich ein ganz anderes Sein! Und das mit einer Selbstverständlichkeit, als ob es kein anderes Sein gäbe.
Mein Weg führt mich ins Balkonzimmer, wo unsere Barbarazweige austreiben und sprießen. Über die Galerie, wo die Feige an Gewicht zunimmt und die Blätter bereits eine stattliche Größe erreicht haben, gelange ich ins Bad. Dort finde ich neben der erblühten Amaryllis, den Oleander und den Olivenbaum, die beide Knospen angesetzt haben und zum Blühen bereit sind. Mitten in die Kälte und in die Dunkelheit hinein.

Und im Wohnraum kuscheln und schmusen Emma, Eva und Vega um die Wette. Ich mag diese FRIEDVOLLEN MOMENTE und diesen FRIEDEN AUF DIESEM STÜCKCHEN ERDE!!!!

Die Wissenssäule ist fertig

Hermann und Eva haben ganze Arbeit geleistet und dem Brockhaus einen würdigen Platz geschaffen.

Vorfreude und warten

Wenn vor Weihnachten Pakete aus vieler Herren Länder eintreffen, dann ist da immer die Frage, welche kommen unter dem Baum und welche öffnen wir gleich. Immer aber ist da Vorfreude und Freude dabei und meist ein Schmunzeln über die Adressen und ein Rätseln über den Inhalt und eine Portion Neugier und…und … in ein paar Tagen ist Weihnachten!

Mein Geburtstagskuchen

Dieser Kuchen begleitet mich schon einige Geburtstage lang. Vor sehr langer Zeit habe ich ihn an meinem ?? Geburtstag von Marietta bekommen. Ab da habe ich ihn mir gewünscht.
Er hat sich eingebürgert, ist Tradition geworden. Jeden Geburtstag seither. Allen Neulingen, also jenen die diesen Kuchen noch nicht kennen, oder den Geschmack vom letzten Jahr nicht mehr in Erinnnerung haben, ergeht es so: “Magsch a Stückl koschten?”-“Ja, a Stückl, grad an Biss.” UND WEG IST ER !!!!!!!

Was ist denn das?


Hermanns HEUTE HABE ICH KEINE ZEIT FÜRS KNETEN UND FORMEN BROT. Schmeckt lauwarm am allerbesten!!