Es gehört zu den großen Meditationen, Saatgut zu ernten, einzusackeln oder für eine Weiterverwertung aufzubewahren. Im heutigen Sonnenschein war das reine Entspannung. Die Hennen hatten mit den (fast) leeren Kapseln große Freude. Auch sie sind heute sehr(!!!!) entspannt schlafen gegangen. Ja, ja, die wunderbare Wirkung von Mohn.
Eine ganz normale Pizza
wollt ich machen, weil es für mich auch nicht selbstverständlich ist, ganz besondere Zutaten zu haben: keine San-Marzano-Tomaten frisch oder aus der Dose, kein Büffelmozzarella aus Kampanien sondern passierte Tomaten aus dem Glas, NORMALER Mozzarella (nicht der Light-Blödsinn), beides vom Diskonter. Basilikum aus dem Topf schon frisch, aber das ist nicht so schwer. Als Teig auch nicht der Überdrüber-Spezialteig mit „Tipo-00“ Mehl aus Neapel sondern auch wieder normales glattes Mehl, mit Germ angesetzt und – zugegeben – kalt einen Tag lang im Lager gehen lassen. Aber das kostet nur ein bissl Zeit.
So. Der Pizzastein (ja, OK, ein Terrassenstein aus dem Baumarkt, passgenau zugeschnitten für unseren Backofen) war gut vorgewärmt (1 Stunde auf 200°C) und der Pizzateig mit dem Nudelroller ausgewalkt (nix Akrobatik mit Teigschleudern). Und das Ergebnis? Sowohl die Margherita als auch die Marinara so gut wie noch nie!!!
Hier die Tipps (natürlich von der Marcella): die Pizza nur mit der Tomatenzubereitung (= Tomaten, etwas Salz) bestreichen, etwas Olivenöl dazu und 10-15 Minuten garen. Dann den Ofen nochmal öffnen, und den Mozzarella (in Olivenöl schon vor einer Stunde eingelegt!) und Parmesan (!) draufgeben bzw. den Knoblauch, feingeschnitten. Nach weiteren 5 Minuten herausholen und Basilikum bzw. Oregano draufgeben, wieder etwas Olivenöl drauf und servieren.
Jetzt braucht keiner zu sagen: Ja, ja, kalt gehen lassen. Ja, ja, von wegen einfach, Pizzastein. Um die beiden Schritte kommt man nicht herum, braucht halt ein bissl Einteilung!
Ordinary Pizza – I wanted to do because also for me it is not grantd to have very special ingredients: no San Marzano tomatoes fresh or canned, no buffalo mozzarella from Campania but tomato sauce from a jar, NORMAL mozzarella (no “Light”-nonsense), both from a supermarket. But basil fresh from the pot, but that’s not so hard. And regarding the dough: no Uber-dough with “Tipo-00” flour from Naples but normal plain flour too, some yeast and – admittedly – kept in a cold room for about a day. But that costs only a bit of time.
Preheat the pizza stone (yes, OK, a patio stone from the hardware store, cut to fit our oven) was well pre-heated (1 hour at 200 ° C) and the pizza dough worked with a rolling pin (no, no stylish acrobatics with the dough). And the result? Both the Margherita and the Marinara tasted as good as they never did before !!!
Here are the tips (of course from the Marcella): the pizza with the tomato sauce (= tomatoes, a little salt), sprinkle a little olive oil and cook for 10-15 minutes. Then open the oven again, add mozzarella (soaked in olive oil since an hour ago!) and Parmigiano and the finely chopped garlic, respectively. Take it out after a further 5 minutes and add basil or oregano, add a little olive oil and serve immediately.
Now no one needs to say: Yes, yes, let the dough rest in a cold room – sure. Yes, yes, very easy, just use your pizza stone. But these two steps can not be avoided, they just need a little planning!
Die Schatzkammer
der Klockerei tausche ich NICHT gegen die Kronjuwelen, oder andere Schatzkammern.
Deren Kostbarkeiten kann man nicht essen und sie schmecken nach nichts. Unsere füllt sich im Moment jeden Tag. Bevor jetzt die letzte Ernte kommt, habe ich noch einmal Ordnung gemacht,dem Hermann daraufhin ein Einkaufsverbot erteilt und festgestellt, dass wir Monate, wenn nicht Jahre davon leben können.Gut, dass es immer wieder Einladungen und diverse Anlässe für Geschenke gibt.
Die leeren Gläser und Flaschen werden immer weniger, die Regale, Steigen und Papiersäcke immer voller. Die Phantasie der Koch- und Backmöglichkeiten geht mit mir durch. Und meine Heilmittelansammlung beruhigt mich derart, dass wir vielleicht schon deshalb nicht allzu oft krank geworden sind. Möge es auch in diesem Winter so sein.
ABER aufs essen und trinken und verkosten und ausprobieren freue ich mich schon sehr!
Mais
Die Nachschau, ob der Mais schon reif ist, hat nicht nur unseren Hennen große Freude bereitet.
Emma und Vega haben sehr deutlich gezeigt, dass knackige Maiskolben eigentlich HUNDEFUTTER sind.
Aber diese frechen Hennen picken ja, wenn man mitnaschen möchte. Letztendlich haben sie dann doch recht GESCHWISTERLICH geteilt.
Nur zu gut, dass es eine reiche Ernte geben wird!
Corn – Testing whether the corn is ripe yet not only is a great pleasure for our hens.
Emma and Vega have shown very clearly that crunchy corn cobs are actually DOG FOOD.
But this cheeky hens peck you if you want to participate.
Ultimately hens and dogs divided quite sisterly.
Only too well that there will be an abundant harvest!
Risotto mit Auberginen (Melanzani)
Über das Rezept hab ich schon vielen erzählt: damit hab ich gelernt, die Melanzani zu lieben – vorher hab ich das für ein Frauengemüse gehalten (die mögen’s alle, was weiß ich wieso; aber ich kannte keinen Mann der das mag: ich sag nur „Karton“). Es ist aus dem Ottolenghi-Kochbuch “Plenty” , den ich mit diesem Rezept lieben gelernt habe – ein bisschen verändert.
Risotto mit Auberginen (Melanzani):
2 Melanzani, Schale einer Zitrone und 2EL Saft davon, Olivenöl, 1 Zwiebel, 2 Knoblauchzehen, 1/8 Weißwein, 3/4 l Gemüsebrühe, Butter, Parmesan, Basilikumblätter
Nun – das Rezept ist zu Beginn nicht ganz Standard, schließlich beginnt es damit, eine Melanzani (von den zwei benötigten) im Backofen auf der Grillstufe außen vollständig zu verkohlen (das dauert da eine Stunde, mit der Gasflamme kriegt man das angeblich in 15 Minuten hin). Na also: das sollte für einen (Überraschung!) begeisterten Griller wie mich kein Problem sein!
Die zweite dann in 1,5-Zentimeter großen Stücken mit wenig Öl rösten. Das ist nach meiner Erfahrung vollkommen unmöglich (bereits die ersten drei Würfelchen saugen alles Öl auf und der Rest wird dann eher getrocknet). Meine Empfehlung: alle Würfel in eine (Teflon-)Pfanne und völlig ohne Öl schön anbräunen, zum Schluss dann schon beim Abkühlen mit wenig Öl und Salz anmachen. Funktioniert hervorragend!
Das Risotto dann IST Standard (Zwiebel und Knoblauch anschwitzen, Reis dazu – soll zischen!), allerdings wird nur 200g Reis zuerst mit einem Achtel Weißwein und dann mit einem 3/4l Gemüsebrühe aufgegossen. Nach dem üblichen Rühren und Einkochen-Lassen dann das ausgeschabte Innere der Grillfrucht dazu, etwas Butter, geriebener Parmesan und die Hälfte der Schale einer Zitrone dazu, wie üblich fünf Minuten ziehen lassen.
Mit den Würfeln, dem Rest der Zitrone und Basilikumblättern garnieren! Köstlichst!
About this recipe I told many people that I’ve learned to love the eggplant this way – before I did thought this vegetable to be woman’s food (they love it all – I don’t know why, but I did not know a man who likes it). This is from Yotam Ottolenghis “Plenty” (whom I learned to love with this recipe) modified just a little bit.
Risotto with eggplant (aubergine):
2 eggplants, lemon rind and juice 2EL of olive oil, 1 onion, 2 cloves of garlic, 1/8 l white wine, 3/4 l vegetable soup, butter, Parmesan, basil leaves
Well – the beginning of the recipe is not quite standard, as it starts to cook an eggplant completely to char on the outside (of the two required) in the oven on the grill (which takes as an hour approximately, very much faster with a gas oven). Well, then: this should be no problem for a (surprise, surprise) enthusiastic griller like me! The second aubergine has to be cut into .5-inch large pieces and should be roasted with a little bit of oil. This is, in my experience completely impossible (the first three cubes will suck all the oil and the rest is then rather dried). My recommendation: put all the cubes in a (Teflon) pan and fry without oil completely, then just season after a bit of cooling with little oil and salt. Works great!
The risotto then is cooked rather the standard way (Sauté onion and garlic, add the rice) although only 200g rice is used and then infused with an eighth of white wine with a 3/4 l vegetable broth. After the usual stirring and boiling add the inner parts of the grilled eggplant and add butter, grated Parmesan and half of the zest of one lemon – as usual let rest for five minutes.
Garnish with the cubes, the rest of the lemon and basil garnish! Brilliantly!
Geteilte Freude
ist doppelte Freude. Bereits bei der Heimfahrt von unserem Urlaub war uns klar, dass wir all die Köstlichkeiten teilen werden. Alleine bringen wir das nie weiter. Und es war uns auch klar, wer, so wie wir, Freude an Geschmäckern hat- und wer in Reichweite wohnt.
Es war ein gelungener Abend, der bis in die Nacht hinein gedauert hat.
Shared joy – is double joy. On the way home from our vacation it was clear to us that we would share all the delicacies. This could never be eaten alone. And we were also sure who, like us, enjoys flavors as we do and who lives within reach.
It was a successful evening, which lasted until well into the night.
Carpaccio aus Rohnen (Rote Bete)
Über Rohnen haben wir schon geschrieben, aber das Rezept aus dem SZ-Magazin (Rezept ebendort) hat uns verblüfft: so haben wir Rohnen noch nie genossen. Die Marinade mit dem Quittengelee (muss man mit dem Essig gut abschmecken!) ist die perfekte Ergänzung. In zweiter Runde haben wir dann statt der Walnüsse Hanfsamen verwendet – fast noch besser! Und weil die Verwendung des Salz-Eiklar-Mantels dann doch recht viel Salz braucht (2 kg!!) und auch der Himbeeressig und das Walnussöl nicht vorhanden waren, hier die Beschreibung unserer Variante – die hervorragend gelungen ist!
Rohnen (=Rote-Bete)-Carpaccio:
Pro Person eine Knolle – in Alufolie gewickelt im Backofen bei 200°C für mindestens eine Stunde garen und abkühlen lassen.
Für die Marinade eine Zwiebel in Öl anschwitzen, mit Essig löschen, mit Gemüsebrühe, Mohnöl und Quittengelee abschmecken (es sollte noch Säure da sein!). Die Brombeeren in der Marinade mitziehen lassen!
Die dünn geschnittenen Rohnen auflegen, mit der Marinade übergießen und mit Kapuzinerkresse und Hanfsamen dekorieren.
PS: wie bereits geschrieben hab ich in der Brera in Mailand tatsächlich meinen ersten echten Carpaccio gesehen!!!
We already wrote about beetroots, but the recipe from the SZ-Magazin was a surprised: never beets tasted like this! The marinade with quince jelly (needs to be seasoned well with the vinegar!) Is the perfect complement. In the second attempt, we then used instead of walnuts hemp seeds and poppy seed oil – better! And because the use of a big amount of salt together with egg (2 kg !!) we used the oven to bake the beetroots!
Rohnen (= beetroot) -Carpaccio:
One piece per person – wrapped in aluminum foil in the oven at 200 ° C and cook for at least an hour and let cool down.
Sauté the onion in a marinade of oil, add thevinegar, season with vegetable oil, poppy oil and quince jelly (it should still be sour). Add the blackberries!
Pour the marinade over the thin sliced beetroots and garnish with nasturtium and hemp seeds.
Tischgeflüster am Morgen
Manchmal erlaubt es der Stundenplan, am Morgen ZEIT ZU HABEN. Dann sitze ich gerne am Tisch, einem Zentrum unseres Lebens und lasse den Blick schweifen.
Der TAG Tischgeflüster hat sich daraus ergeben.
Die Brottüte aus der Mailänder Scala, die Schokolade aus dem Rinacsente, der Stein vom Strand und ein Stück Stuckatur aus der Familienkapelle von Casanova.
Gute Begleiter in einen neuen Tag!!!!!
Und, das Gefühl von GETRAGEN SEIN!!!
Table whispers in the morning – Sometimes our schedule makes it possible TO HAVE TIME for your own. Then I like to sit at the table, a center of our life and let my eyes wander.
The TAG table whisper has arisen from it.
The bread bag from La Scala, the chocolate from the Rinacsente, the stone from the beach and a piece of stucco from the family chapel of Casanova.
Good companion to a new day !!!!!
And, the feeling of BEING BORN !!!
Verarbeiten
Das heurige Gartenjahr zeichnet sich als BEERENJAHR ab.
Schlehen in Hülle und Fülle. Und Holler zum hineinlegen.
Schlechen ansetzen, um gestärkt der Kälte zu trotzen und aus den Hollunderbeeren ein köstliches Gelee für das Frühstücksbrot machen.
Daneben noch eine Zwetschgenmarmelade und eine aus den grünen Tomaten( die werden heuer nicht mehr reif). Das Depot füllt sich gut für den Herbst. Und für alle BESUCHE, die aussuchen können, was sie mitnehmen wollen.
Process – this year’s garden year is emerging as a BERRY YEAR.
Blackthorns in abundance. And elder to take a bath in it.
To put blackthorns into alcohol to get an elixir to be strengthened against the cold and the elder berries o take a delicious jelly for breakfast. Next to it a plum jam and one of the green tomatoes (which would not turn ripe this year). The storage room fills up well for fall. And for all VISITS who can choose what they want to taste.
unscheinbar und gehaltvoll
In zwei Wochen tut sich in einem Garten, auch wenn es fast nur regnet sehr viel. Ernten, zupfen, zurückschneiden und jäten sind angesagt.
Da kann es dann leicht passieren, dass man ob der Fülle an Ertrag und Arbeit die feinen und unscheinbaren Wunderwerke übersieht. Viele der Kräuter blühen gerade.
Unscheinbar und leicht zu übersehen.
Beim Kosten zeigen sie ihren gehaltvollen Geschmack und ihre belebende Wirkung!
Inconspicuous and substantial – In two weeks much is going on in a garden, even if it almost only rains a lot. Harvest, pluck, prune and weeding has to be done.
So it can easily happen that because of the abundance of income and work one overlooks the subtle and inconspicuous marvels. Many of the herbs are blooming now.
Inconspicuous and easy to miss.
Taste them and you get the rich taste and invigorating effect!
Vegetarier-Hunde
Heute war nach der Ernte Putzen und Ausschneiden des Krauts angesagt – der Regen hat es in unserer Abwesenheit recht verwildern lassen.
Dabei hatten wir eigentlich mit einer Schar von wartenden Hennen gerechnet, die uns das weggeschnittene schnell stibitzen würden.
Aber wir hatten viel größere interessierte Kundschaft: sowohl Vega als auch Emma waren von den herausgeschnittenen Strünken so begeistert, dass selbst die Hennen manchmal verwundert dreinschauten!
Vegertarian Dogs: today after the harvest we had to the cleaning and cutting of the cabbage – the rain has let it grow wild in our absence.
We had actually expected that a crowd of waiting hens would steal us the cutaway quickly.
But we had a lot more interested clientele: both Vega and Emma liked the stalks so much, that even the hens sometimes wondered!
Der Hahn, der ein Adler war
Vor 22 Monaten wollte es der Zufall, dass ein Küken nicht dem Fuchs vorgeworfen wurde, sondern in meiner Jackentasche Schutz fand. NIMM – hat Hermann damals zu mir gesagt. Ich war nicht sehr erfreut, hatte dieses Wesen doch ein gebrochenes Bein. Schon einmal mussten wir ein Küken aus diesem Grund einschläfern lassen, weil es nicht fressen konnte. Ich wollte das nicht noch einmal erleben. Doch diesmal kam es ganz anders.
Marilyn, der von Lucia auf liebevollste Art und Weise großgezogen wurde, entwickelte sich zum mutigsten Wesen, das ich kenne. Er hat Lehrbücher, Biologen und Züchter Lügen gestraft. Er war die Hummel, die fliegen kann, obwohl ihre Flügel dazu nicht ausreichen. Das Wort entmutigen kannte er nicht. Urvertrauen war seine Botschaft!!!!!!
Vor einer Woche kam der Tag, an dem er müde und schwach wurde.
Mit all unserer Liebe, Achtung und der Anerkennung, die wir dieser großen Seele gegenüber hatten, haben wir ihn begleitet. In der Sonne, die er so sehr geliebt hat, gestreichelt. Ganz ruhig und regelmäßig war sein Atmen spürbar. Während er auf meinem Schoß lag, habe ich die Früchte für die Marmeladen geschnitten. Mich bei ihm für alles bedankt und noch einmal unsere Begegnungen in Erinnerung gerufen.
Heute Nacht ist er gegangen. Nein geflogen. Denn er hat uns in seinem Sterben noch einmal gezeigt, dass er ein Adler ist.
Wir haben schon viele Hühner sterben sehen, noch nie war ein Körper im Fliegen dabei!!
Das konnte nur ER!
Seit heute bewacht ein bunter Hahn, den Stall, der seiner war! Im Schatten der Korkenzieherweide, die wir von Johanna erhalten haben.
MEIN HELD, jetzt bist du bei deiner heißgeliebten Lucia!! Freut euch des LEBENS!!!!!
22 months ago, it happened that a chick was not given to the fox (by its owner, a breeder), but got protection in my jacket pocket. TAKE IT – Hermann at that time said to me. I was not very pleased, because this creature had a broken leg. Once before we had to put down a little young chick because of this, because it could not eat. I did not want to relive that. But this time it turned out quite differently. Marilyn, who was raised by Lucia in the most loving way, became the boldest being I know. He proved textbooks, biologists and breeders to be wrong. He was the bumblebee which can fly, though their wings are insufficient. Discourage was a word he did not know. Basic trust was his message !!!!!! A week ago came the day when he was tired and weak. We accompanied him with all our love, respect and the appreciation that we had for this great soul. We caressed hinm in the sun, which he so loved, one could notice him getting calm and his breathing becoming regularly. As he lay on my lap, I cut the fruit for jams. I thanked him for everything and once again recalled our meetings.
Tonight he went away. No he flew away. For he has shown us in his dying once again that he is an eagle. We have already seen many chickens die, there never was a body to fly!
Only he could do this!
As of today, the barn that was his, is guarded by a colorful rooster,! In the shadow of the corkscrew willow that we got from Johanna.
MY HERO, now you are with your beloved Lucia !! Enjoy your LIFE !!!!!
Parmigiana alla Caterina & Ines
Wie selbstverständlich kam in Casanova eines Abends diese Köstlichkeit auf den Tisch (deren Name zunächst verwirrt). Herrlich, so etwas hatten wir noch nie gegessen! Ein bisschen wie Lasagne, kräftig im Geschmack und vielfältig in den verschiedenen Einzelgeschmäckern. Sie hat uns mit diesem Klassiker bekannt gemacht!
Erst als ich das Rezept zwei Wochen später im Standard las (Na? Na? Immer noch Zweifler??) liefen wieder alle Fäden zusammen: gerade war ich auf der Suche nach einem weiteren Rezept für die herrlichen Melanzane, die wir von dort mitgebracht hatten, da googelte ich zufällig drauf. Aber da beginnt das Forschen erst: wie panieren? Überhaupt nicht, wie die Anti-Fett-Liga schreit, nur grillen (wie der Ottolenghi im Ofen), nur mit Ei, mit Brösel wie ein Schnitzel oder gar mit Ei-Parmesan wie bei Picatta? Da hat sich’s ausgegoogelt, für jede Variante gibt’s Rezepte, nach zwei Beiträgen hat man drei Rezepte. Ines hat mir gemault gemailt, das sei eben so, überall regional verschieden, sie würde sie ohne Panier in Öl braten.
Also hier die meinigen zwei Rezepte in einem Beitrag (variiert nach Grundrezept von M. Hazan): 1,4 kg Auberginen, Butter, Mehl, Eier und etwas Parmesan bzw. Brösel zum Panieren; 750g Tomaten (San Marzano aus der Dose), 300 g Mozzarella (Büffelmozarella), frische Basilikumblätter, 50g Parmesan. Die etwa 1cm dick geschnittenen Auberginen salzen und ziehen lassen (den Schritt kann man getrost weglassen), bemehlen und entweder in Ei/Parmesan oder ganz normal mit Bröseln panieren (schmeckt mir besser). Inzwischen eine Tomatensoße aus den abgegossenen Tomaten mit etwas Olivenöl einköcheln lassen (etwa 1/2 Stunde). Dann schichten: Auberginen, Tomatensauce, Mozzarella, Parmesan, Basilikum und wieder von vorne. Mit Auberginen abschließen (beim nächsten Mal: mit Tomaten) und mit Parmesan bestreuen. Ins Rohr und durchaus 35-45 Minuten garen; vor dem Servieren ruhen lassen.
Just casual one evening in Casanova this delicacy was put on the table (the name initially confused me). Wonderful, something we had never eaten! A bit like lasagna, strong flavor and varied in the different individual tastes. Caterina has made us familiar with this classic!
Only when I found the recipe two weeks later in the newspaper “Der Standard” read (Na Na still doubters ??) all the threads together ran together: I was just looking for another recipe for the beautiful eggplant, which we had brought from there, I googled it randomly. But then the research only starts: how to fry the eggplants? Not at all, as the anti-fat League screams, just grill (like Ottolenghi in the oven), only with egg, with breadcrumbs like a Schnitzel or even with egg-Parmesan as Picatta? So I finished googling ending up with two papers giving three recipes. Ines told me that this is no surprise, it is done differently wherever you go – she for herself would fry them in oil.
So here’s my own “two recipes in one post” (variation according to the basic recipe from M. Hazan): 1,4 kg eggplant, butter, flour, eggs and some Parmesan and bread crumbs for breading; 750g tomatoes (San Marzano canned), 300 g mozzarella (buffalo mozzarella), fresh basil leaves, 50g Parmesan. Let the sliced (approximately 1cm) eggplants rest with some salt (this step can safely be omitted I think), flour and either egg / Parmesan or standard breading with breadcrumbs (tastes better to me). Meanwhile, simmer a tomato sauce from the drained tomatoes with a little olive oil (about 1/2 hours). Then layer: eggplant, tomato sauce, mozzarella, parmesan, basil and over again. Complete with eggplant (next time: with tomatoes) and sprinkle with Parmesan. Into the tube (180°) and thoroughly cook 35-45 minutes until everything is brown; let rest a little before serving. (Thanks to Ines for the details).
Erinnerungen wecken
Was mich an den italienischen Köchinnen( von denen wir bekocht wurden) fasziniert, ist die Einfachheit mit der sie die köstlichen Produkte zu einem Essen machen. Die meisten Essen kann man warm und kalt genießen, zum Frühstück oder zum Abendessen und sie halten sich über mehrere Tage. Daheim angekommen haben wir es gleich ausprobiert. Wir haben ja all die guten Gemüse mitbekommen. Herrlich!! Wenn die Geschmäcker von Paprika, Tomaten und Fisolen derart intensiv da sind.
Neben all den essbaren Sachen haben wir von Frieda und Ander wieder einiges für den Garten bekommen. Sommerflieder, Goldmelisse, eine Haselnussstaude und einen Nektarinenbaum. Ob der bei uns auch trägt, wird sich weisen. Ganz besonders gefreut habe ich mich über das SPAZIERRGANGSTRÄUßL vom Ander. Von jedem seiner Spaziergänge nimmt er einen kleinen Strauß mit. Am Samstag waren sie auf einer Alm und er hat uns einen in Moos gewickelten Strauß mitgegeben. Seit über einer Woche erfreut er uns beim Essen!!
What often was really fascinating with the Italian cooks which cooked for us was the simplicity with which they make the delicious products for a meal. Most food you can enjoy hot and cold, for breakfast or dinner and they keep for several days. Arrived home we tried the same. We got so many of these good vegetables given to us. Wonderful !! If the tastes of peppers, tomatoes and green beans are so intense there.
Besides all the edible stuff we get some for the garden of Frieda and Ander again. Buddleia, Bergamot, a hazelnut tree and a nectarine. If these get fruits at our location? I am very much pleased about the bunch of flowers brought by Ander. From each of his walks he takes a small bouquet to bring it as a present. On Saturday he and Frieda took a walk on a mountain and he gave us this wrapped bouquet in moss. For over a week, it’s a delight at our dining table !!
Auch im Osttirol
haben wir darauf geachtet, dass Leib und Seele gut zusammengehalten wird. Inzwischen wissen wir ja, was in den Herbst- und Wintermonaten auf uns zukommt. Und gegen die Lichtarmut und die fehlende Wärme gibt es ein Mittel: ESSEN!!! Gut und gern essen. Das danken dir dann Leib und Seele.
Den Kirchenwirt in Lienz, den wir diesmal auch mit Eva besucht haben, haben wir schon einmal vorgestellt. Heute loben wir das Essen auf der Dolomitenhütte und im Tirolerhof in Dölsach. Dort haben wir uns zum Ferienabschluss auch einen Nachtisch genehmigt. Da wir uns nicht entscheiden konnten, haben wir den PROBIEREN SIE ALLES gekostet. Wir schwärmen noch heute davon- besonders Eva und ich.
Also in Eastern Tyrol we looked to keep body and soul well together. In the meantime we know what will coming in the fall and winter months. And against dim light and the lack of heat there is a cure: EAT !!! Eating good and with joy. Body and soul will be thankful.
The “Kirchenwirt” in Lienz, this time visited with Eva, has been written about earlier. Today we praise the food on the “Dolomitenhütte” and the Tirolerhof in Dölsach. There we celebrated the end of our holidays. Since we could not decide, we have tasted the “TRY EVERYTHING”. We are raving still today – especially Eva and me.

