Fliegenschutz

Die Winde des Sommers haben ordentliche oder treffender formuliert, unordentliche Spuren an unserem Fliegenschutz hinterlassen. Verknotet und verwirrt habe ich ihn ins Winterdepot gebracht. Gestern habe ich das Wirrnis entflochten. Gut, dass wir so viel freien Platz auf dem Boden haben. Nein, es handelt sich weder um chinesische, noch um koreanische Schriftzeichen, die dort ins Holz eingraviert sind. Das sind Lebensspuren von unserer überschwänglichen, offenherzigen und freudestrahlenden Emma.

Gretl

wie sie leibt und lebt. Jetzt ist sie wieder ganz die Alte!! Ein Streifen Blau am Rücken ist noch der letzte Zeuge des Unfalls. Und morgen ist sie wieder schneeweiß.

Dazulegen

Wenn das Brutfieber über die Mädels herfällt, dann scheint das manchmal wie ein Signal an die nichtbrütenden Mädels, die doppelte Menge an Eiern zu produzieren. Hauptsache Nachwuchs, so will es die Natur. Da werden die Eier dann nicht in die leeren Legenester gelegt, nein es wird dazugelegt. Das kann manchmal eng werden.

Manchmal

lädt Ander seine Mädels schon am frühen Morgen auf einen Spaziergang an der Zaunpromenade ein.

Nein, das sind nicht die drei von der Tankstelle, sondern drei aus der Klockerei.

Alte Stadlbretter

In der Nachbarschaft haben sie einen alten Stadl abgetragen. Was die wohl mit all den alten Brettern tun, haben wir uns gefragt. Kurze Zeit später haben wir sie gefragt. Und so kam es, dass in aller Herrgottsfrühe ein roter Volvo, der ziemlich schwer beladen war, den Antoniusweg rauf und runter gefahren ist. In der Garage lagert jetzt einen ganzer Stapel alte Stadlbretter. Wir wissen auch schon den Verwendungszweck. Die Flugdächer über den Terrassen haben noch keine Verschalung. Der Grauton der Bretter passt perfekt zum Grau und zum Rot vom Haus. Wenn uns das nicht gefallen sollte, haben wir herrliches Holz für weitere Hochbeete.

Stundenlang

könnte ich vor unserem Quittenbaum stehen. So gut hat ihm der Schnitt getan. So schöne Blätter und Blüten hat er heuer. Mit dem Hauch von Pelz auf den Blättern, die an Samt erinnern, strahlt sie so etwas wie Sanftmut und Weichheit aus.

Nach dem Frühstück

eine Gartenrunde gehen, die Schönheit der zweiten Tulpensorte beim Berta/ Salvatore Grabl betrachten. Immer stecken zwei Tulpen ihre Köpfe zusammen. Immer zwei und zwei. So wie sie immer die Köpfe zusammen gesteckt haben, die zwei.

Beim ersten Sonnenstrahl

Heute haben wir uns Auszeit genommen. Anstatt noch bis zum Schulbeginn allerhand zu erledigen, haben wir uns ein Frühstück beim Quittenplatzl genehmigt. Dasitzen, schauen und die Schönheit der Spuren, die die Zeit und der Regen gestalten, wahrnehmen.

Ja, wir haben sie noch,

unsere Katzen. Die zwei Jüngeren leben ihre Jugend mit all ihrer Intensität aus. Aber Cipollino hat sich zu einem feinen Herrn, zu einem richtigen Gentleman entwickelt. Er ist da. Er ist einfach immer im Haus oder ums Haus herum. Er liebt die Sonnenbäder auf der Terrasse und er hat eine Sanftheit entwickelt, dass nicht einmal die Küken schauen, wenn er sein Platzl sucht. Und die Rituale, die die beiden älteren Herren( ???) bezüglich dem Fütterungsritual entwickelt haben, ist einen eigenen Blogbeitrag wert. Allerdings gefilmt, erzählen kann man das nicht.

Nüsse knacken

Mir war wieder einmal danach, und Gott sei Dank haben wir noch einige Osttiroler Nüsse von Onkel Ander. Also hat Eva Nüsse geknackt und die Schale in einen Karton geworfen. Natürlich sind dabei immer wieder einige Stücke ” auf den Boden gefallen”. So wie eben, wenn man Tiere hat, die man ab und zu verwöhnt, immer wieder einmal etwas auf den Boden fällt.

Nach getaner Arbeit, 410g Nüsse waren geschält, haben wir den Karton auf den Boden gestellt. Sowohl Hund als auch Huhn haben da noch jede Menge Brösel gefunden.

Wie kann es anders sein, kam von Eva, die großen Gusto auf gutes Süßes hatte, die Frage: Soll ich einen Kuchen backen? Da überlegen wir nie lange, sie mag und sie kann es, die Zuckerbäckerin des Hauses. Engadiner Nusstorte hat sich Hermann gewünscht. Seine Erinnerung daran war rasend!

Also Rezept aufgeschlagen, mit einigen Raffinessen, die Konditorgeheimnis bleiben, bis jemand DIE GABE( eine Anlehnung an den Film mit Helen Mirren) hat, und gebacken. Herrlich geduftet hat es. Und sehr verlockend das Aussehen. Und der Geschmack….HIMMLISCH…

Sonntagsausflug

Zittern

hat sie mich heuer lassen, die Quitte. Im Herbst haben wir sie zum ersten Mal geschnitten. Auch dazu gibt es ja die unterschiedlichsten Meinungen. Wann und wie und wo???
Heuer war ich mir lange nicht sicher, ob sie blühen wird oder nicht. Ich habe mich in meiner Vorstellung schon auf ein Erholungsjahr ohne Früchte eingestellt. Aber nein, sie blüht heuer schöner denn je. Und abzüglich der zu vielen Blüten und der kleinen Früchte, die im Juni dann noch abfallen, bleibt gute Aussicht auf eine reiche Ernte.

Fany und die Stachelbeeren

Bis jetzt war es mir kein Thema, dass die Zwerghühner im unteren Bereich die Stachelbeeren kurz nach der Blüte abpicken. Seit ich Fany habe weiß ich, dass die Staude wohl noch ein ganzes Stück wachsen muß, bis sie die Früchte nicht mehr erreicht. Noch habe ich dieses herrliche Kompott und ein paar Beeren wird sie mir wohl übrig lassen, mein Stachelbeerdieb.

ICH BIN KATHARINA

nicht Franziska!!!!!!
Ich weiß nicht wann und warum, aber eines Tages haben die Namen in meinem Kopf die Plätze getauscht. Natürlich ist das Katharina. Johanna und Katharina, ihr habt’s auch nie was gesagt. Die Eva hat mich heute darauf aufmerksam gemacht. Schäm! Schäm!
Jetzt werde ich dieses liebenswerte Wesen immer beim richtigen Namen nennen. Hoffentlich. Ich weiß zwar noch nicht wie ich den Knopf in meinem Kopf löse, aber es wird mir gelingen!

Frittata rapporto settimanale

Das haben wir ja schon öfter gemacht – eine Frittata, also ein Omelette (NUR Eier), das langsam und auf beiden Seiten gegart wird. Aber gestern war wieder einmal Ende der Woche – viele kleine Gemüsereste waren übrig – von einem kleinen Paprika bis hin zu ein paar gekochten Karotten, drei frische kleine Tomaten, eine Handvoll geriebener Parmesan. Naja, die Kapern und paar Oliven und waren eigentlich keine Reste, aber die hat man eh immer zuhause. 12 Eier mit Salz und Pfeffer (wer’s mag mit Schnittlauch) verquirlen, eine Zwiebel mit Knoblauch in der Pfanne vorbraten, dann alles Gemüse und den Käse mit den Eiern vermischen und in die Pfanne (heiße, nicht braune Butter) geben, langsam garen. Wenn möglich (also die Unterseite schon fest) umdrehen: ich bin da nicht so pingelig: in Viertel zerteilen, dann gelingt das Umdrehen schon. Fertiggaren und frisch genießen.