Nudeln mit Muskatkürbis und Salbei

Wir haben aus Buchkirchen ein Viertel von einem Muskatkürbis mitgenommen (der Wirt vom Morent hat einmal gemeint, das sei ein Kürbis, der wirklich gut schmeckt – und da hat er recht!) und das wurde heute zu einem sehr simplen Gericht verkocht: den gewürfelten Kürbis gut mit Olivenöl eingeölt bei 190° etwa 25 Minuten im Rohr backen, in Butter gebräunten Salbei dazu und mit Salz und Butter abschmecken ergeben eine Nudelsauce, die hervorragend schmeckt! Wir haben Fettucine genommen und natürlich etwas Parmesan dazu – herrlich!

Apfelschmarrn

Mit den Äpfeln von Marietta (halb Boskoop und halb eine alte Sorte kleine rote Äpfel) hat es heute das erste Essen gegeben: einen Apfelschmarrn, ein altes, sehr einfaches Familienrezept. Achtung: die Butter kann NICHT ersetzt werden, es braucht sie fürs Braten aber auch für den unvergleichlichen Geschmack: wenn man lange genug röstet, karamellisieren die Apfelstücke beim Braten teilweise…
Hier das Rezept: 6 Eier, 6 Äpfel, 1/4 l Milch, Mehl. Das Mehl mit der Milch recht dick anrühren, mit den Eiern verrühren. Äpfel hineinblättern. In der (beschichteten) Pfanne in Butter rösten, evtl. portionsweise. Immer wieder Butterstücke vom Rand her ein“fließen“ lassen.
Durch die Äpfel brauchts nur mehr wenig Süßes, ich mag am liebsten etwas Kristall-Rohrzucker, die meisten mögen gerne Staubzucker, wir haben dieses Mal die Flower-Power Sonnentor-Blüten-Zuckermischung, die uns Herlinde geschenk-schmuggelt hat, probiert: perfekt im Geschmack und toll zum Anschauen! Danke!!

Die nahe und die weite Welt

Der Jauerling war mir in der Vergangenheit höchstens – als es das noch gab – aus “Empfangsstörungen im Bereich des Senders Jauerling” bekannt – Meldungen, die ich inzwischen nie mehr gehört habe. Nun waren wir dort und aus dem Namen ist ein Ort mit Erinnerungen geworden und verknüpft mit den Wienern, einer Wahnsinns-Kellnerin und einer Soda-Flasche.

In der Röhrenradiozeit war es immer wieder ein kurzes Glück für mich, zuerst die österreichischen Stationen mit Städten, die ich damals nur vom DKT kannte, zu überfliegen und dann, mit einer Geschwindigkeit wie Superman durch die ganze Welt zu fliegen: Praha, Firenze, Milano, London … einige inzwischen ebenfalls prall gefüllt; andere immer noch ein Rätsel: wo bitte ist denn Hilversum?

Das hat mich

in den Bann gezogen. Kraniche auf ihrem Flug nach Süden. Ein Naturschauspiel.

Buchkirchen

bedeutet Weite, Herzlichkeit, Natur, Ruhe, Erholung, Gemütlichkeit, Gastlichkeit, Fürsorge und Wärme. Also alle Zutaten, um das SEIN zu lassen und zur Ruhe zu kommen.

Bevor wir uns

wieder voneinander verabschiedet haben, haben wir einen Ausflug auf den Jauerling gemacht. Mit einem herrlichen Ausblick auf die Wachau, ihre Setzgärten und falsche Gipfel…

und dann gab es da noch

so viel Schönes zum Schauen.

Auch dieses Kleinod

ist einen Besuch wert. Es war ein feiner Morgenspaziergang mit stimmigen spirituellen Hinweisen und ganz vielen Erinnerungen an den Jakobsweg.

Aggstein

mit ALLEM!

Im Dunkelsteinerwald

haben wir uns mit Andreas und Matzi getroffen und am ersten Abend die Burgruine Aggstein erkundet. Beeindruckend und atemberaubend!! Daher gibt es auch einen zweiten Beitrag, nur zum Schauen.

Martin und die 50

Martins runder Geburtstag war der Auslöser für unsere Herbstreise. Es war ein feines Fest mit vielen bekannten Gesichtern. Manche habe ich schon Jahre nicht mehr gesehen. Das Essen war köstlich, der Wein auch, abgerundet wurde das Fest mit einer musikalischen Lesung. Fein wars!

Und Mattsee bleibt Mattsee, immer eine Reise wert und wenn ich dann noch an die EXPO erinnert werde, tut das der Seele gut.

Kunsthandwerk

findet man in Johannas Garten. Ganz viele Hennelen. Diese Art von Töpferei mag ich sehr gerne. Ich bin gespannt, ob wir unseren Ton, der im Depot ruht auch einmal verarbeiten…

Am Tannberg

Ich habe mich schon sehr darauf gefreut, Johanna und ihre Familie wieder einmal zu sehen.

Bei strahlendem Sonnenschein haben wir in ihrem Garten zu Mittag gegessen. Herrlich und herzlich sind wir verköstigt worden. Anschließend haben wir mit unseren Vierbeinern einen traumhaften Spaziergang auf den Tannberg gemacht. Schön wars, sehr schön.

Das kann ich gar nicht

Birnen liegen am Boden herum, da kann ich nicht vorbeigehen. Da haben einige den Weg nach Mühl gefunden und wir den Weg zum Strandbad.

Mattsee

Nach ein paar Stunden Unterricht und einer knackigen Fahrt haben wir uns ein gutes Glas Bier und eine zünftige Stärkung verdient.

Der Spaziergang am nächsten Morgen war geprägt von Stille und Frische.