Es sind diese herrlichen, sonnigen und warmen Tage, die es einmal pro Jahr gibt. Es ist meist die Zeit, in der wir das Kanu aus dem Winterschlaf holen. Gestern haben wir uns entschieden, mit einer Morgenrunde zu beginnen. Es war herrlich, kein Mensch weit und breit, ein spiegelglatter See und vier fröhliche Herzen im 3/4 Takt. Im Gepäck hatten wir das “Lehrergeschenk” der 8g Klasse. Derart gestärkt kann uns auch der Konferenznachmittag nichts mehr anhaben.
Archiv des Autors: Angelika
Mahlzeit!!!
Evaaaaaaaaaaa!!
Mit den Jahren
ist es zum Alltag geworden, dass Hermann das Brot selber macht. Dennoch ist es für mich immer wieder ein beinahe heiliger Moment, wenn sie dann ganz frisch aus dem Ofen kommen und den ganzen Raum in eine Geruchswolke tauchen. Immer wieder in einer anderen Form, mit Ritzen oder dem Brotstempel versehen, führt es mich jedes Mal aufs Neue in knusprige Versuchung.
Diese Sommersonnentage
Sie gedeihen prächtig
unsere Küken aus der letzten Brut. Einige von ihnen sind immer noch gemeinsam unterwegs, andere sind Einzelgänger geworden. Hildebrand ist ein feiner, sehr ruhiger Hahn geworden. Josefine kuschelt sich immer wieder gerne an ihn.
Morele mag es im aufgewärmten Heu zu liegen und sich die Sonne auf den Rücken scheinen zu lassen.

Vivienne ist sehr neugierig und wachsam. Ihr entgeht nichts..

Es gehört
Aus Maria Bildhausen
Anscheinend
gehört das Sensen und das dazugehörige Dengeln zum UNESCO Kulturerbe. Wer sich damit näher oder öfter beschäftigt kann das wohl auch verstehen. Seit wir einen Rasen haben wird bei uns mit den Sensen, der großen und der kleinen gemäht. Das Heu wird aufgestangert und für die Wintermonate eingelagert. Wie es seit jeher der Brauch ist. Jetzt war es an der Zeit, die Sensen wieder in gute Ordnung zu bringen, sprich zu dengeln. Hermann hat den kleinen Hackstock mit dem Dengeleisen versehen, und mit dem entsprechenden Hammer die Klingen wieder geschärft. Kaum war er mit der Arbeit fertig, musste Oskar den Dengelstock ganz genau unter die Lupe nehmen. Man weiß ja nie. Jetzt können wir unser Gras wieder sensen, stangern und einlagern. Detail am Rande: den Rasenmäherwahn, der entsprechende Spritverbrauch und das Wegwerfen von Gras ist uns beiden ein Ärgernis.
Nein, ich bin noch in der Klockerei
Nein, es dauert noch. Nein, ich komme später.
Diese Sätze haben wir gestern nicht nur einmal gehört. 16 junge Menschen hatten wir noch nie an einem Tisch. Es war HERZERFRISCHEND. In den letzten Monaten des letzten Schuljahres gab es zwischen der LEGENDÄREN 8g und uns immer wieder das Geplänkel, dass sie sich schon für die Ereignisse und Geschehnisse und die Kochkünste und überhaupt für fast alles in der Klockerei interessieren. So eine Einladung in die Klockerei wäre schon super…
Gekommen ist dann alles ganz anders. Das Ergebnis war dasselbe. Einen Tisch voller einmaliger und einzigARTIGER junger Menschen. Hermann hat eine Verkostung a la Klockerei zusammengestellt. Am Ende der Begegnung waren alle Teller, Töpfe und Schüsseln leer.
Zurückgeblieben ist ganz viel Lebendigkeit, Erinnerungen, Wärme, Strahlen, Lachen, Staunen, Freude und ganz viele, liebe Mitbringsel, die uns wieder an diesen Schmetterlingsschwarm erinnern werden.
Aja, das hätte ich jetzt fast vergessen. Vega bedankt sich im Namen aller Vierbeiner: So viel Streicheleinheiten haben wir schon lange nicht mehr, NEIN, überhaupt noch nie erhalten. Hoffentlich kommen sie wieder…
Vier
Jahre, vier Klassen, vier Kandidaten, vier Prüfungen, vier Sehr Gut.
Fünf Jahre, fünf Besuche und fünf Städte. Eine weiße Fahne, den Führerschein und das Ticket in der Tasche.
Eine Zeit der Feste und der Feiern liegt fast hinter uns. Dicht, intensiv, pralles Leben, pure Lebensfreude und der Geschmack von großer Freiheit und der Weite der Welt liegen in der Luft. Die Flügel sind ausgebreitet um in neue Gefilde zu fliegen. Knospen bereit, aufzublühen. Reichst beschenkt freue ich mich jetzt darauf, all das zu verANKERN.
Und darauf mich auszuruhen. Auf den Lorbeeren ausruhen. Und JA! Es ist immer eine Frage der HALTUNG.
Da hilft
Lebensabschnitte gehen zu Ende,
wenn nach 12 Jahren Schule die Reifeprüfung ansteht. Mit diesem Bewusstsein wird die Arbeit noch gewissenhafter gemacht. Da geht es immerhin darum, den jeweiligen Kandidaten zur Hochform zu verhelfen, ihre Nervosität in Schach zu halten und das Beste aus allem zu machen.
Es ist immer wieder eine Zeit der Hochleistung für alle( ob man Leistung will oder nicht).
Es ist aber auch die Zeit, Rückschau zu halten und all das Gelungene zu feiern. Die Einladungen stapeln sich und die Gefühle fahren Achterbahn. Lachen und Weinen zugleich ist keine Seltenheit und manchmal ist es ein bisl VIEL Abschied auf einmal.
Woll, woll,
es sind alle noch da, unsere Hennen, und wir haben auch sehr viel Freude mit ihnen. Die frechste und zutraulichste ist wohl Josefa. Mit ihr kann man sogar richtig schmusen. Sie läuft nicht davon, sie lässt sich einfach aufheben. Ihr Geruchssinn ist außergewöhnlich. Wenn einer von uns mit etwas Essbarem aus dem Haus kommt, setzt sie zum Flug an und landet meist am Arm. Manchmal legt sie die Flugroute anders an und landet auf der Schulter. Und sie weiß, was ihr schmeckt und das holt sie sich. So kommt man im Leben zu was !!
Die Hähne haben ihren GEFAHR VON OBEN Warnschrei ausgestossen, Martha und Karla
verstecken sich hinter der gelben Rose und warten bis Entwarnung kommt. Mich erinnert dieses Bild an englische Ladies, die sich zum Tee verabreden.

Immer wenn ich Anna, meine Opernsängerin sehe, fällt mir die Geschichte ein, die mir neulich einer meiner Schüler erzählt hat. Sie haben auch Hühner und haben sich jetzt Bruteier bestellt, aus denen kohlrabenschwarze Hühner schlüpfen werden. Das hat mich neugierig gemacht und ich habe mich informiert. Das Ergebnis der Recherche ist GRAUSLIG. In China haben gewiefte Züchter erkannt, dass Seidenhühner eine andere Haut und ein anderes Fleisch haben. Dunkle Haut und dunkles Fleisch. Das ist jetzt eine der IN-DELIKATESSEN und deswegen werden jetzt in China jede Menge schwarzer Hühner gezüchtet. Genannt werden sie GOTHIK Hühner!!
Zu tausenden werden sie gezüchtet und geschlachtet. Hoffentlich weiß meine schöne, kohlrabenschwarze Anna das alles nicht.






