für die dünnen Saurierbeine unserer Schar habe ich am Freitag angesetzt. Ölauszug vom Lavendel (aus dem eigenen Garten) in Melkfett verrührt. 80 Beine damit eingeschmiert, um sie gegen die Nässe und die Kühle zu schützen. Heute sind alle, wie frisch von der Pediküre, geschwebt.
Der Rest kommt auf die Ballen der Hunde. Die mögen das im Winter auch recht gern. Nur nicht die Socken, die sie dann erhalten, bis der Balsam eingezogen ist.

Archiv des Autors: Angelika
Auf der oberen Terrasse
war es heute beinahe sommerlich warm und lau. Dort kann ich meinen Gedanken freien Lauf und meiner Seele ihre Flügel lassen. Dort habe ich einen anderen Standpunkt und eine andere Perspektive. Weit und hoch. Umrahmt von den angezuckerten Bergen einerseits und den Blumentöpfen, die Grabstätten für unsere verstorbenen Hennen sind, andrerseits.. Alle sind sie dann bei mir, wenn ich auf der oberen Terrasse bin. Die Bilder und Erinnerungen kommen, streichen ums Herz, zaubern Tränen in die Augen, wehen und winken, machen traurig und bringen Kraft, Mut und Hoffnung.
In der unteren Etage und im Garten erfreuen sich die Wesen, die noch da sind, der speziellen Pflege, am frischen Gras, der aufgewärmten Erde, die zum Baden lockt.
Sigma, einer unserer Prachthähne, einer der wenigen Kavaliere unter den Hähnen erfreut sich zudem noch an Mizzi- unserem Fliegengewicht.
Ein anregendes Motto
Der alte Kufer
Viele Jahre hat er schon auf dem Rücken-der alte Koffer. Vieles schon beinhaltet, zahlreiche Kilometer und Umzüge hinter sich. Seit dem letzten Jahr verwende ich ihn als Jahreskoffer. Alle Eintrittskarten, Visitenkarten, Landkarten, Stadtpläne, Briefe, Ansichtskarten, Glückwunschkarten, Broschüren landen im Laufe des Jahres im Koffer.
Im Jänner wühle ich dann in den Erinnerungen, ordne, sichte und lichte den Bestand. Die Ideen, die auch im kommenden Jahr noch eine Rolle spielen, werden dann in den Korb gelegt. Damit Idee für Idee ihre Verwirklichung findet.
Wo und wie feiern wir?
Dieser Frage haben wir den heutigen Sonntag gewidmet. Es war so ein herrliches Wetter, das Licht und der aufsteigende Nebel haben uns ein Schauspiel für alle Sinne geboten. Da wir aber noch einige Ideen haben, ist die Entscheidung über den Ort unsere Feier noch nicht getroffen. Nur eines wissen wir: Es gibt so viele schöne Orte, dort, wo wir gerade leben!!
Herzerwärmend und Herzerfrischend
sind die Ereignisse, die wir mit unseren Mitbewohnern immer wieder erleben.
Francesco und Mizzi, die auf einem guten Weg der Genesung sind und die schon ein paar Tage wieder im Stall und im Garten ihren Alltag gestalten, kommen jeden Abend zur Wohnzimmertüre, um vielleicht doch noch eine Nacht in diesem Wellnessbereich zu erhalten. Oder vielleicht waren es doch die Mehlwürmer oder die Hochzeitssuite oder Hermanns Klavierspiel…oder… Nach einer Weile, meist ist es schon recht dunkel, eilen sie dann doch in den Stall. Nicht ohne vorher ein Gutele zu bekommen.

Die Lebenskraft, mit der Omega mit seinen Lähmungen umgeht, erstaunt mich jeden Tag.
Seine Chancen auf Genesung schauen nicht so gut aus. Ganz nach unserem Motto”JEDER BEKOMMT DIE MÖGLICHKEIT” haben wir mit unserem Tierarzt die Medikationen besprochen.
Wir begleiten und staunen und weinen und sind überrascht und hoffen und vertrauen und werden auch entscheiden und hoffen weiter und vertrauen immer noch. Manchmal wünsche ich mir das Leben klarer und manchmal bin ich sehr erfüllt über jede Minute gemeinsamen Lebens.

Für Vega habe ich die Decke hervorgeholt. Sie braucht gerade etwas mehr Wärme.
Sie erfreut sich sehr an ihrem Platz, das hat Bagheera auch schon bemerkt und für sich entschieden, dass das jetzt sein Platz ist.

Also hole ich eine neue Decke für Vega. Für Maxi war klar: Das ist für mich. Aber diesmal hat Vegas Charme gesiegt. Oder ehrlicher gesagt, ihr fragender Blick” Muss ich die jetzt schon wieder hergeben?”

Jetzt bleibt nur noch einer der Sessel übrig, um ein Nickerchen zu halten. Einer davon wird von Cipollino belegt.
Wenn sie am Abend alle so zur Ruhe kommen, sich ihren Träumen hingeben, dann ist das herzerwärmend und herzerfrischend.Ma, souviel Guats fürs Herz!!!!

Wellness in Höhenlage
Hegen und Pflegen
So viele herrliche Sonnentage hat dieser Winter für die Hühner bereit. Das bedeutet auch gut auf ihre empfindlichen Beine zu achten. Daher werden jeden Tag ein paar kontrolliert, gezupft und eingeölt. Andere wiederum brauchen Zuspruch und Kraftfutter, das sie liebend gern annehmen. Besonders geplagt war Ida, die diese Prozedur sehr lange über sich ergehen ließ, dafür aber auch einige Mehlwürmer zur Belohnung erhielt.
Stöbern und schmökern
Es ist ein gutes Zeichen dafür, dass ich Zeit habe. Viel Zeit. Wenn ich in Kochbüchern und Rezeptseiten stöbern kann, darin schmökere, um dann das eine oder andere auszuprobieren.
Diesmal waren es die pikanten Walnüsse, die ein herrliches Knabbergebäck sind. Das erste Glas ist schon fast leer. Das viele Zeit haben bedeutet zudem, dass Hermann wurschtet und ich in den Genuss von herrlichen Jausenbroten komme.
Begleiter
Tinktur
Weinkeller und Kräuterecke
Noch im alten Jahr habe ich die letzten Schaltafeln, die im Depot sind , verschönert. Jetzt ist der Hof frei von schaltafelgelb. Meine Kräuterecke, die sich gut zum Trocknen und Aufbewahren der Heilkräuter eignet, die auch Aufbewahrungsort für unsere Hausbiere ist, ist zugleich der Eingang zum Weinkeller.

Packpapier und Erinnerungen an Orvieto habe ich für diesen Bereich gewählt. Der Deckel ist auf der Vorderseite mit alten Landkarten meiner früheren Urlaubsziele bekleistert.

Und für die Leichtigkeit des Seins – ANTHONY QUINN !!!

Jetzt bereitet der Gang ins Depot, in die Kräuterecke, in den Weinkeller noch mehr Freude!
Würdevoll
haben wir 2013 verabschiedet und sehr stimmungsvoll 2014 empfangen. Wunderbare Momente der Verbundenheit, der Freundschaft und des Lebens waren Begleiter dieser beiden Tage.
Gelöst, getragen, verstanden, geheilt und geliebt. So beschreibe ich den heutigen ersten Tag des neuen Jahres . Prosit 2014! Auguri! Salute!
Lesen, lesen , lesen und Musik
Für das Fest
Gebührend werden wir dieses Jahresende feiern. Es war ein gutes Jahr!
Ein Gelungenes!
Ein Klärendes!
Ein Verbindendes!
Voll mit Freuden und Freunden!
Voll mit Leben!
PRALLSATTES LEBEN!!!!
Drum gibts für jeden Gast Handsemmeln- in der Dezembersonne geformt und am Pizzastein gebacken.
Ich habe meine Portion heute schon angekostet!!!



