Antonia

ist vorgestern eigenartig langsam herumgewandert. Das hat mich aufmerksam gemacht. Dann beginnt meist eine Kopf-, Erfahrungs-, Bauchgefühl- und Instinktdiskussion. Bis dann alles abgewogen war, ist einiges an Zeit vergangen. Gut, erstmal für eine Nacht in die Wärme. Das wirkt manchmal Wunder. Außerdem sieht man dann sehr klar, ob mit der Verdauung alles in Ordnung ist. Bei Antonia war nichts mehr in Ordnung, obwohl sie sehr ruhig und gelassen gewirkt hat. Also ab zum Tierarzt. Ja, sie hat eine Legenot. Legenot behoben und behandelt.
“Ja, Wärme ist gut.” Das sagt er immer, wenn ich frage, ob ich sie noch DRINNEN lassen soll. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob er weiß, was drinnen ist.
Egal, fürs erste war ich einmal heilfroh, dass wir diese lebensbedrohliche Situation abwenden konnten.
Gut hat sie sich gefangen. In der Früh war dann auch schon wieder ein wenig essen und trinken angesagt.
Und so spaziert zur Zeit nebst den Katzen und Hunden Antonia durchs Haus, pickt alle Brösel auf und freut sich sehr darüber, dass sie nicht im Stallele, sondern am Stallele schlafen darf.
Wenn der Heilungsprozess weiterhin so fortschreitet, darf sie bald wieder zu den anderen.

So stell ich mir Genesung vor, überall a paar Gutelen zum picken.

Emma und Vega verstehen nicht ganz, warum Antonia jetzt alle Brösel picken darf. Sie haben doch immer für einen sauberen Boden gesorgt.

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