Wörternärrin und Reden wenden

Wörter, Redewendungen und Sprache haben es mir angetan. Seit vielen Jahren, aber spätestens seit ich mir den GRIMM in digitaler Version gekauft habe. Das Herkunftslexikon der deutschen Sprache. Wie sind sie entstanden, diese Wörter, die wir verwenden? Welche Geschichte haben sie und welche Facetten enthalten sie? Dieses WÖRTERBUCH beginnt mit dem Buchstaben A. Der erste Laut, den jedes Neugeborene von sich gibt. Wohlig und warm ist dieses A. Und, wenn ich mich recht erinnere findet man in diesem Werk der Gebrüder Grimm eine 28 Seiten lange Abhandlung über das Wort Leben… oder über Sein, das weiß ich jetzt nicht mehr so genau.

Wie so oft, sind es die Zufälle des Lebens, die mich wieder an diese meine Leidenschaft erinnern. Diesmal war es KURT FISCHER, DER Bürgermeister von Lustenau. Schon wieder zwei Wörter über die ich mich auslassen könnte: Ein Meister der Bürger, für die Bürger… und eine Au der Lust… in seinem Profil findet man das Wort WORD NERD – wördnörd ausgesprochen. Ich bin nicht alleine, da draußen gibt es noch ein paar dieser Wörternarren. Seine tweets zu Adorno, Arendt und Rilke erfreuen und bestärken mich. Und musizieren kann er auch noch. Wo man singt, dort lass dich nieder… Lustenau.

Aus den Wörtern haben die Menschen Redewendungen gebastelt. Aus ihrer Erfahrung und aus ihrem Wissen heraus. Viele dieser SPRICHWÖRTER, dieser sprechenden Wörter, haben mir auch heute noch viel zu sagen. Sie benennen Existentielles in großer Klarheit, meist in einem Bild. Man braucht nur HINSCHAUEN auf das Bild, oder eben HINHÖREN. In den folgenden Beiträgen gibt es an dieser Stelle gewendete Reden und erlebte Wörter.

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