Dazugelernt

habe ich einiges, seit ich via facebook die Anfrage erhalten habe, ob wir Platz für “ausrangierte” Hennen aus Hühnerfabriken haben.
Es gibt seit Jahren Organisationen, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, Hühner, deren Legeleistung nicht mehr profitabel ( grausliges Wort!) ist, nicht dem Schlachter zu überlassen, sondern ihnen ein neues Leben zu ermöglichen. Rettet das Huhn ist wohl die bekannteste davon.
Meine Neugier war geweckt und so habe ich mich informiert, wie und wo und was und, und, und.
Auf den jeweiligen Seiten wird dann auch der Zustand beschrieben, in dem diese geschundenen Wesen sich befinden. Und was man alles braucht, um welche aufzunehmen. Da lese ich, dass sie Hühnerpullis zur Verfügung stellen.
HÜHNERPULLI???
Das halte ich für einen Scherz.
Sofort die Suchmaschine anwerfen und was finde ich:
Hühnerpullis in den liebevollsten Varianten.
Da die Hennen wegen den Haltungsbedingungen meist wenig bis keine Federn mehr haben und auch keine Temperaturen unter 20 Grad gewohnt sind, liefern diese Organisationen Hühnerpullis für die ersten 4-6 Wochen, bis die Federn nachgewachsen sind, mit.
Als ich dann noch bei einem Forumsbeitrag gelandet bin, der beschreibt, dass in England, das ja durch seine sehr spezielle Beziehung zu Hühnern bekannt ist, Damen in Altersheimen Hühnerpullover stricken, hat sich meine ursprüngliche Verwunderung in kindliche Begeisterung verwandelt.
Jetzt MUß ich einen Hühnerpullover nähen und einen stricken. Falls einmal eine unserer Damen sich recht intensiv der Mauser hingibt. Erkenntnis: Es gibt viele so fraulich(!!!!) Verrückte wie MICH!!!!

2 Gedanken zu „Dazugelernt

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