Mit all den guten Himbeeren, den Brombeeren und dem Rhabarber?? Damit wieder Platz in den Gefrierschränken wird, war heute Backtag angesagt. Zweimal Blechkuchen und einmal Kuchen im Glas. Jetzt ist die Kaffeepause wieder versüßt, und im Gfrierer wieder Platz.
Archiv des Autors: Angelika
Vieleicht
Brachzeit
Ich darf versuchen
die Knoten in meinem Leben
zu entwirren
aber ich muss nicht-
es ist Brachzeit.
Ich darf hinsehen
auf Geglücktes und Verdrehtes
aber ich muss nicht-
es ist Brachzeit.
Ich darf mich bemühen
um einen feinfühligen Umgang
um eine differenzierte
Wahrnehmung
um die Achtung meiner Grenzen
aber ich muss nicht-
es ist Brachzeit.
Ich könnte einfach mal
bei mir bleiben
Knoten, Geglücktes und
Verdrehtes liebhaben
und mein Leben nehmen
wie es ist.
Magdalena Froschauer- Schwarz
aus: Zeit für mich- Zeit mit Gott
Tyrolia- Verlag 2014

Lange hat es gedauert,
bis wir endlich die Zeit gefunden haben, ein paar Bilder von unserer Hochzeit auszusuchen, um sie dann in einem entsprechenden Format in unserem Schlafzimmer anzubringen. Gut Ding braucht Weil- und diese Weile hat sich gelohnt. Ein gutes Aufstehen und ein gutes Einschlafen wird mit Blick auf diese Momente, an die wir uns immer wieder voller Freude erinnern, leicht gemacht. Maxi mag es auch.
Essen
Noch sind
Es war ein Versuch
Es hat mich interessiert, wie die Erdäpfel wachsen, wenn sie in guter Erde sind. Unser Grund ist Lechschwemmland, das ist ein Faktum. Eine dünne Erdschicht auf Lehm und Schotter, und so schnell kann man den Kompost gar nicht nachreichen, versickert die Erde zwischen den Steinen. Daher, der Versuch, die Erdäpfel im Hochbeet anzubauen. Das Ergebnis spricht für sich. Jetzt wird es bald Grumpelte geben, von den ganz Kleinen.
Die letzten Sonnenstrahlen
Wenn die großen Töpfe
aus dem Depot geholt werden, dann weiß ich, dass etwas gekocht wird, das wir dann einwecken oder einfrieren und mich an vielen Winterabenden erfreuen wird. Außerdem kann es dann des Öfteren überraschende oder geplante Besuche geben. Zum Essen, ratschen und zusammensitzen, ist dann immer etwas auf Vorrat da. Diesmal haben wir uns durch die Hochbeete gekostet. Erdäpfel, Karotten, Sellerie, Pastinaken und Petersilwurzel . Hermann hat daraus zwei herrrliche Suppen bereitet. Beide haben wir mit Maxi und Isabell verkostet, den Rest hat Hermann eingeweckt.
Wenn es nach mir ginge
Jedesmal, wenn Hermann Brot bäckt, ist mir danach, die Ergebnisse mit der Kamera festzuhalten. Es ist für mich jedes Mal der Ausdruck reiner Lebenskraft. Jedes Mal schaut es anders aus, riecht es anders und schmeckt jedes Mal noch besser. In letzter Zeit experimentiert er mit Waldviertler Staudenroggen, Emmer und Einkorn. Ein Hochgenuss, allein ob der Geschmacksvielfalt. Urkorn bleibt einfach Urkorn. Der Brotstempel als krönender, ritueller, segnender Abschluss darf nicht fehlen. Ich bin jedes Mal aufs Neue dankbar, derartiges Brot essen zu dürfen. Unseren Gästen scheint es ähnlich zu ergehen. Der Brotkorb ist meist recht schnell leer.
Endlich ist er wieder da-
Erdäpfel
Dunkle Früchte
Prall gefüllt sind heuer die Holerstauden und verlocken mich dazu, diese heilkräftigenden Beeren zu Holermandl, Holergelee und Holersaft zu verarbeiten. Eine stärkende Herbstkur für die Abwehrkräfte wird gleich anschließend begonnen.

Auf dem Weg über Haiming(Getreide) und Karrösten( Erdäpfel) haben wir in Imst auch noch Zwetschgen bekommen. Da haben wir gleich ein neues Rezept ausprobiert. Gschmackig!
Coco
zeigt uns was eine richtige Mauser ist. Auch das ist wohl ein Ergebnis der heurigen Temperaturen. Alle Mädels mausern sich gerade in einer Intensität, derer ich mich nicht erinnern kann, seit wir Hühner haben. Bisher habe ich nackte Hennen immer nur bei anderen Ställen oder auf Bildern gesehen. Im Stall und im gesamten Garten liegen Federn aller Schattierungen. Meiner Einschätzung nach geht sich das neue Federkleid noch vor dem kühlen Herbst aus, dann strahlen alle wieder, wie neu geboren. Coco auch!!!
Der Garten
hat heuer, wohl ob der besonderen Temperaturen, seine Eigenheiten und seine Eigenarten.

Die Kürbispflanze beschenkt uns reich mit ihren speziellen Früchten.

Während die Scheibengurke erst jetzt richtig aufblüht, gerade rechtzeitig für meine Frühstücksbrote zu Schulbeginn.

Am Sanddorn hat sich EINE Beere entwickelt. Gut Ding braucht Weile.

Dafür haben sich die Mispeln derart entwickelt, dass ich über zwei Gläser Marmelade nachdenke. Und die Tomaten erleben ihr Rot hoffentlich auch noch, naja und am Kompost beginnen Kartoffeln zu blühen. Wie gesagt, ein ganz besonderes Gartenjahr.



