Archiv des Autors: Angelika

Leise rieselt der Schnee

und zeigt sich als Künstler der Veränderung. Alles erscheint in neuen Formen und in anderen Gestalten. Das ist fast so wie beim Wolken schauen, wo man der Fantasie seinen freien Lauf lassen kann.

Die Schatzkiste

Jahr für Jahr wollte ich sie ordnen, meine Kiste, in der sich das Saatgut befindet. Heuer habe ich es geschafft. Ich habe Nachschau gehalten, kontrolliert, umgefüllt und neu eingesackt.

Es ist ein gutes Gefühl, eine derartige Vielfalt an Kräuter-, Blumen- und Gemüsesamen zu haben. Fast schon hat mich die Lust überfallen, gleich wieder einige der Kostbarkeiten auszusäen. Aber nur fast.

Kaum war die Kiste leer, war für Maxi klar, diesen Platz habe ich nur ihn frei gemacht. Am Ende des Tages konnte ich unsere SCHATZKISTE wieder an ihren kühlen Platz stellen. Dort birgt und schützt sie das Saatgut für die nächsten Jahre.

Der Advent naht

Von Claudia haben wir einen ganz speziellen Adventkalender bekommen. leine Räucherkerzen
in unterschiedlichen Duftnoten. Derart eingestimmt haben wir noch einen Handwerks- und Adventsmarkt besucht und ein paar der dort angebotenen Kunstwerke mitgenommen.

Rückfahrt

Diesmal sind wir um den ganzen See gefahren. Bis nach Dießen, das die Atmosphäre eines alternden Kurortes hat.

Von Ziegenbauern und Destillerien

Schon bei einem unserer früheren Besuche in Freising haben wir von Claudia Tipps erhalten, wo es denn guten Käse und noch köstlichere Pralinen gibt. Wir haben die Künstler dieser Gustostücke auch diesmal besucht. Mei,sou guat. Neu sind für uns der Whisky vom Schliersee, davon habe ich bisher nur gelesen und die Edelbrände. Für kalte Winterabende und für geselliges Zsammsitzen -und- beste Medizin!

Der Marienplatz

Nein, da werde ich jetzt nicht ausführlich. Ich kann nur jedem empfehlen diese liebreizende Stadt mit all ihren Bauwerken, ihren Geschichten und ihren Feinkostläden einmal zu besuchen. Es lohnt sich!!

Byrek oder Börek

Freising heißt für uns die Familie von Claudia und Robert zu besuchen. Bereits am Hauseingang ist zu erkennen, dass Genuss in diesem Haus seinen gebührenden Platz hat. Ein wunderschön gebundener, duftender Kranz aus Hopfenzweigen und Hopfenblüten lädt zum Riechen ein. Und wie bei jedem Besuch erwarten uns kulinarische Köstlichkeiten und Bereicherungen. Diesmal ein COUSCOUS mit einer wahren Kräutervielfaltgeschmacksorgie ( wann ich nur aufhören könnte?) und einem Byrek. Ich mag als alter Griechenlandfan und oftmalige Albanienbesucherin bei dieser Schreibweise bleiben. Ich erinnere mich noch an die erste Byrek Shqiptar, die Adela für mich gekocht hat. Von Claudia haben wir die türkische Variante, ein Börek bekommen. ZUM NIEDERKNIEN!!! Ich habe nicht mehr aufgehört. Zum Drüberstreuen gab es noch sächsische Mohnknödel mit Vanillesauce und eingelegten Kirschen von der Mama. Jetzt rinnt mir das Wasser im Mund zusammen.

Ammersee im November

Die Tage vor einer Reise sind meist von Organisation und Management geprägt. Darin sind wir jetzt schon wahre Profis. Selbst Ereignisse, die uns im letzten Moment ereilen (Legenot von Tau), bringen uns nicht mehr aus dem Konzept. Es ist ein gutes Konzept. Und wie so oft, wenn wir im Frühjahr oder im Herbst verreisen, gibt uns der Wetterbericht zusätzliche Aufgaben. Aber wie gesagt, wir haben ein gutes Konzept.

Der Garten winterfest, die Tiere in besten Händen, das Haus in guter Ordnung, vorbereitet und vorgekocht, alle Mitbringsel eingepackt, sogar ein wenig Information über Monteverdi und die Marienvesper hatte noch Platz- so haben wir uns in Richtung Freising aufgemacht.

ÜBER LAND fahren, weil wir Zeit haben. Weil wir die Gemächlichkeit, die reizenden Orte, das jederzeit stehen bleiben können, sehr schätzen.

Impressionen von unserem Halt am Ammersee. Strömender Regen im November.

DIE Zeit

Jetzt kann sie kommen, diese Zeit.

Diese Zeit der Dunkelheit und der Dunkelheiten.

Diese Zeit der Ruhe.

Der SEELENRUHE.

Und diese Zeit der zarten Lichter.

Schnee und Minusgrade

Der Wetterbericht kündet einen Wintereinbruch an. Das ist dann der jährliche D-Day für den Garten und für uns. Gestern habe ich die letzten Blumen und Blüten, die nicht unter den Schnee kommen sollen, abgeschnitten. Ich hoffe, der Nussbaum- das zarte Nussbäumchen- mag den Schutz, den ich ihm heuer biete.

Am Hennenstall hat Hermann noch die Regenrinne montiert, die uns das kostbare Nass in die Wassertonne leiten soll. Hoffentlich trifft sie?

Schweren Herzens habe ich die letzten Blüten der Rosen geschnitten und jetzt lass mich noch ein paar Tage von ihrem Duft verzaubern.

Augenweiden und Lebensfreude

Die Apotheke

ist aufgefüllt und neu angesetzt worden. Jetzt sind wir für diverse Zipperlein und andere Winterzwickereien wieder gut gerüstet. Hilft auch bei Herzschmerz, Sorgen, Kummer und Nöten-oder vielleicht gerade dort.

Umstellen und Umsetzen

Die Schlehen und die Dirndln sind richtig groß geworden und für die Kompostbehälter mag ich auch lieber neue Stellplätze, damit auch die Hennen noch einiges von dieser frischen Erde haben. Das waren zwei Beweggründe, warum das Rastplatzl über dem Erdbadl einen neuen Ort bekommen hat. Außerdem war das alte Erdbadl nur mehr ein Steinhaufen.

Und der vierte Grund waren die schönen Pflanzen, die der Mauer entlang gewachsen sind. Um sie zu sehen, mußte ich immer um die Ecke schauen( nicht nur um die Ecke denken). Jetzt sind sie Teil der Terrassenumrahmung und immer in meinem Blickfeld. Hoffentlich wachsen sie noch gut an, der Rittersporn, die Lilien, die Stockrosen, die Ananasblumen, das Silbermantele und die CHRISTROSE. Ich freue mich schon auf ihr Blühen im Frühjahr. Anna übrigens auch, sie geht jeden Tag eine Kontrollrunde.

Wenn dann alle Rankhilfen in ihren Behältern sind, die alten Kisten geflickt, die Weiden geschnitten und entblättert, damit sie dem Rundbeet zu neuem Halt verhelfen, dann ist das Gartenjahr zu einem guten Ende gebracht.

Erdlager

Unsere Hochbeete bieten ein Klima, dass wir das restliche Wurzelgemüse überwintern können. Nebenbei bietet es uns noch einiges an Salat und Frischgemüse an. Herrlich!

Der Kreislauf und die Wechselwirtschaft

gehören zu den aufwändigen Arbeiten im Garten. Gut bedacht und eingeteilt ist die Versorgung unserer Kompostbehälter. Sechs Stück an der Zahl werden bewirtschaftet.

Jede Schichtung überlegt und die dafür notwendigen Arbeiten, wie mähen, sicheln, misten, Rückschnitt gut eingeteilt. Ein Hochbeet brauchen wir immer als Winterlager für das Wurzelgemüse und so waren die letzten Wochen eine zeitaufwändige Schaufelei für Hermann. Lockern, Engerlinge verfüttern, halbieren, Grobschnitt vorbereiten, Kompost umschaufeln, mit der vorhandenen Erde vermischen- bei jeder Hochbeethälfte. Jetzt sind zwei Hochbeete gefüllt mit braunem GOLD.

Die restlichen Behälter mit altem Kompost, Mist und Grasschnitt werkeln schon wieder, um daraus das regenwurmdurchzogene Gold zu produzieren. Heuer haben wir das erste Mal keine Erde zukaufen müssen, obwohl wir pro Hochbeet drei Kubikmeter Füllung brauchen. SUPER!!