Keine meiner Hennen kann sich derart verschmutzen wie GRETL. Ihre Haube war nur mehr schwarz und feucht. Jetzt habe ich ihr die Kopffedern geschnitten, damit sie ihr bei diesen Temperaturen nicht anfrieren.Sie wäre wohl auch jene, die bei den Schweinen in der Suhle liegen würde. Hauptsache dreckig.
Archiv des Autors: Angelika
Winterportionen
Wenn die Nächte so kalt sind und die Sonne die Temperaturen gerade einmal um den Gefrierpunkt herum erwärmt, dann gibt es für unsere Mädels meist eine zusätzliche Ration Energie.

Bereits beim Herrichten der Teller kommen sie alle zur Türe und warten.

Sobald die Teller den Boden erreicht haben, picken sie, als ob sie seit 3 Wochen kein Futter mehr erhalten hätten.
Der Papa
hat mich heute aus dem Impulsmagazin, einer Beilage der Tageszeitung, angelacht.

Der Verfasser des Artikels hat die Atmosphäre in unserem Haus recht treffend beschrieben und am Ende der Zeilen war ich berührt, sehr stolz und zutiefst dankbar über meinen Papa.
Zu einer der angedeuteten Geschichten mag ich meine Erinnerungen als Ergänzung dazugeben.
Als Kinder durften wir immer wieder einmal mit dem Papa mitfahren. Für mich war das jedesmal ein großes Abenteuer.
So viele neue Eindrücke, andere Menschen, spannende Erzählungen. Alleine schon im Führerhaus eines LKWs zu sitzen. Ich kann mich noch an den Geruch und an die Geräusche beim Zwischengas geben erinnern. Auch daran, dass ich wohl Löcher in den Bauch gefragt habe und an das gemächliche Dahinzuggeln auf kurvigen, steilen Straßen.
Einmal durfte ich mitfahren, die Stier vom Harlander auf die Alm zu bringen. Nach Partenen- so meine Erinnerung (der Papa würde es genau wissen).
Zeitig in der Früh, es war noch dunkel sind wir losgefahren. Laut der Erzählung vom Papa habe ich nach ca. 1km bereits gefragt, ob wir jetzt schon die Jause essen können. Ja, das mit dem Essen war immer schon so bei mir.
Nach einer langen Fahrt hat er den OM (glaube ich) geparkt, inzwischen war schon Tag geworden und wir sind ausgestiegen.
Der Papa hat dann die Bordwand aufgemacht und ich habe meinen Augen nicht getraut. Auf der Ladefläche drei riesige Stier. Dieses Bild habe ich immer noch vor Augen, die haben den gesamten Laderaum ausgefüllt. Nein, ich recherchiere jetzt nicht, weil jeder, der so einen Stier einmal gesehen weiß, dass er um die 1000kg hat. Ja, eine Tonne.
Also, ich stehe immer noch da mit meinen 5/6 Jahren und offenem Mund und erlebe, wie mein Papa einfach auf die Ladefläche hüpft, sich recht schmal macht, um zwischen den Stieren zur Rückwand zu gehen, um sie von dort loszubinden. Mit ganz ruhiger Stimme, tatschelen und kraulen hat er den Stier dann am Nasenring gehalten und ganz behutsam aus dem LKW geschoben. Den Ersten, den Zweiten, den Dritten. Ganz ein schwarzes Fell haben sie gehabt. Ich hatte als Kind nicht annähernd eine Ahnung, was da alles passieren hätte können, aber ich habe wohl allerhand gespürt. Ehrfurcht und Respekt. Und mir war eines sonnenklar: Mein Vater ist ein Held.
Mein ERSTER James Bond, der bis heute noch nicht übertroffen wurde. Sean Connery und Daniel Craig kommen nahe dran- aber nur nahe.
Winterwunderland
Ganz selten
Energiebündel
Es schneit
Frische Winterluft
s`Krippele
13. Jänner 2016
Trüb und grauslig
hat sich das Wetter über einige Tage gezeigt, so richtig nass und gatschig. An solchen Tagen brauche ich spezielle Energielieferanten und die hat uns der Zufall und Bianca vorbeigebracht.

Süßigkeiten aus der großen Vielfalt der österreichischen Tradition.ZAUNERSTOLLEN aus Bad Ischl und Baumkuchen( mit Almbutter über Buchenholz gebacken, von Hand gedreht) vom Kaiserhaus im Unterinntal.

Da wird der Nachmittagskaffee zum Hochgenuss.

Und am Abend hilft ein Teller dampfender Nudeln. Diesmal habe ich Hermann überreden können die italienischen Hochzeitsnudeln zu nehmen. Hochzeitsgeschenke haben immer diese guten Wünsche dabei. Als Pesto haben wir das letzte Glas der Brennnessel/ Taubnesselkreation genommen. Eine duftende Kräuterorgie für die Sinne. Wenn die Sonne schon nicht vom Himmel erwärmt, dann eben von innen.
Besuche
Die Heilkunde
Schwarzes Geheimnis und süße Verführung
Das Freisinger Christkindl hat uns einen Karton an Brauspezialitäten aus der Brauerei Riegele geschenkt. An jedem der Fest- und Feiertage haben wir eines verkostet- Hermann hat schon darüber berichtet. Jedem dieser Biere liegt eine Beschreibung bei und jedes dieser Biere hat einen Namen. Das Noctus 100, das die Beschreibung “Schwarzes Geheimnis” hat war das letzte aus dieser Serie. Wir waren derart begeistert, dass uns unsere Ausflugslaune nach Augsburg geführt hat. Eine liebreizende, lebenslustige und stilvolle Stadt. Die Maximilianstraße und das Lechviertel laden zum flanieren und zum Verweilen ein- auch in winterlichen Monaten.
Das Brauhaus Riegele macht seinen Spezialitäten alle Ehre. Der Vorplatz, die Einrichtung, die Mahlzeiten, selbst die Toiletten sind mit viel Liebe und mit noch mehr Humor dem Wissen und den Weisheiten rund ums Bier gewidmet.

