Sie lieben ihn, den Hennenkoch, den Hermann ihnen immer wieder zubereitet. Diesmal haben sie Luise in die Küche geschickt um ihn zu erinnern, dass es wieder einmal Zeit wäre für eine Belohnung. Mit der großen Schüssel in der einen Hand und dem Türgriff in der anderen war ich gerade dabei, die Terrasse zu betreten, schon waren Jota und Rosa mit einem Flügelschlag am Schüsselrand und haben sich bedient. Gott sei Dank war genug für alle da, so haben sich auch die Langsameren und die Schüchternen satt gegessen.
Archiv des Autors: Angelika
Ich schau einmal bei euch vorbei
Diese Ankündigung anlässlich unserer Hochzeit wurde in den vergangenen Tagen wahr gemacht. Wir haben feine Nachmittage miteinander verratscht, uns erinnert und viel gelästert(mei, deis tuat der Seele guat) und gelacht.
Dageblieben sind wunderbare, blühende, leuchtende und kulinarische Geschenke. Wir essen uns gerade durch schmackhafte Mamaköstlichkeiten aus Ungarn, schmücken unseren Visionenbaum und haben schon wieder ein paar Ideen fürs Einkochen erhalten.
Saatgut sortieren
Die Saatgutaktion, angeregt von Arche Noah, war der Anlass mein gesammeltes Saatgut zu sichten und zu sortieren. Im Moment habe ich genau 50 verschiedene Samen und Knollen, die darauf warten, dass der Winter vorbei ist und die Erde bereit, sie aufzunehmen. Vielfältig und erprobt, altes Kulturgut und Zugefallenes ist dabei.
Den Eu-Abgeordneten schicken wir Rüben, Hosbohnen und bunte Erdäpfel, in der Hoffnung, dass der gesunde Menschenverstand über die Geldgier siegt!!!???!!
Igelen und ein Suhlschwein
Es war wieder einmal ein Wochenende mit Eva. Das bedeutet: backen, backen und nochmals backen. Gestern waren es Oreokekse, von denen auch die Hunde ungewollt eine Kostprobe erhielten. Und heute gab es neben den Igelen auch Katzen und für mich ein Suhlschwein. Das ist so reizend geworden, dass ich nicht weiß, ob ich es auch essen werde.
Küchenhelfer
Grusliger Gruss aus der Küche
Brot oder Zopf
lautete die Frage der beiden Genussköche in diesem Haus. Denn obwohl der Vorteil von Brot ist, dass es Brot ist (Argument Hermann), konnte Eva mit ihrem, aus Zopfteig kann man aber Igel machen, ihren Vater leicht überzeugen. Also dampfelt, mahlt, mischt, geht jetzt beides vor sich hin und wartet aufs Backen und die Verkostung!
Zugefallen
Bewegte Tage
erleben wir zur Zeit. Es kräht im Haus, manchmal auch um 4 Uhr früh. Donatello, unser Ältester, unser erstes Küken hat hohes Fieber (41,5). Einige Damen haben sich gleich solidarisch erklärt und so haben wir auf Zimmer 192 gerade alle Betten belegt. Die Medizin scheint zu wirken und sie erfreuen sich an den kulinarischen Köstlichkeiten, die ich ihnen vorbeibringe. Ich hoffe sie sind alle bald wieder kerngesund und machen es wie der Rest der Schar, die sich an der Sonne und dem frischen Gras erfreut.

Resi ist immer noch so blass und rastet sehr viel.

Unser tapferer Donatello.

Wann ist der Winter endlich vorbei?

Diese Rohne hat den Winter überdauert – ich lerne dazu, was so alles möglich ist!!

Und der Schnittlauch am Idagrabl kann es kaum erwarten.
Die verbliebene Schar im Stall hat uns heute mit 12 Eiern überrascht und eines hat Erna auf Zimmer 192 gelegt. Nach wie vor, freue ich mich über jedes einzelne Ei. Sie sind für mich Wunder, Leben und Geschenk.
Mehr als genug
Viele kulinarische Genüsse hat mir Hermann schon bereitet. Es gelingt mir dennoch meinen Sättigungsgrad zu erkennen. Aber manchmal kann ich nicht anders, da geht es mit mir durch. Und ich esse mehr als genug!!! Dieser warme Linsensalat mit Klockereigoggelen- mir rinnt jetzt noch das Wasser im Mund zusammen- hat meinen Sättigungsgrad locker übersprungen. Aber wahrlich einbremsen muss ich mich beim neuen Sauerteigbrot. Da kann schon passieren, dass ich einige Runden um die Werkbank der B2 joggen muss, um wieder im Gleichgewicht zu sein!!!!
Verwöhnen
Nein!
Heimkommen
Wenn ich von meinen monatlichen Treffen mit der Bibelrunde heimkomme, hat Hermann immer etwas Besonderes für mich vorbereitet. Nach dem letzten Treffen war da eine lauwarme ApfelKaramellTarte, die auf mich wartete. Die war soooooooo, ja wirklich sooooooooo unbeschreiblich gut, dass wir beide vergessen haben, auch nur ein einziges Foto zu machen. Bis ich wieder in den Vollbesitz meiner geistigen Kräfte kam, waren alle Stücke weg und die Teller leer!!!!!!!
50 Cent
Ich war gerade dabei, eine Koserunde bei der Hühnerschar zu machen. Hermann hat das Wasser wieder zurück in den Stall gebracht. Plötzlich bleibt er stehen, bückt sich und zeigt mir ganz erstaunt etwas, das da am Boden gelegen hat. Ein Ei!!!
Das wahrlich kleinste Ei, das wir bisher erhalten haben.
Ein Ei so groß wie eine 50 Cent Münze!!!!

Für unseren Esstisch,
der unser Lebenstisch ist, soll es einen neuen Lampenschirm geben. Vor einiger Zeit habe ich bei der Issba die entsprechenden Drahtgestelle gefunden. Mit einem noch älteren Nachthemdstoff überzogen und einer Borte geschmückt. Jetzt galt es zu überlegen, wie die restlichen Utensilien, die wir dafür vorgesehen haben, zusammen passen. Nach einigem Hin und Her wissen wir jetzt zumindest, wie er in etwa ausschauen soll. Die nächste freie Zeit wird dann dafür verwendet, das Kunstwerk zu vollenden!

