Wir nützen jede nur erdenkliche Zeit, um in der Dezembersonne zu sein. Heuer hatte er viele Sonnenstunden- der Dezember!! Ich mag, wenn sie mich so anschauen, wenn sie sich ihrer Schönheit bewußt sind. Ob ich mich je an ihnen satt sehen kann? Oder satt riechen kann???
Archiv des Autors: Angelika
Gloria
Nachdem ich schon beim Jubeln bin, ist mir noch nach Gloria.
Gloria für die Krippe meines Papas. Nur er baute sie in dieser Art und dieser Weise!
Gloria für die Handwerker unter unseren Freunden, weil sie Nistplätze für neues Leben gestalten!
Gloria für die Ideen meines Trauzeugen.
Gloria für das Aufblühen der ersten eigenen Barbarazweige.
Und ein Gloria auf die Braumeister, die ein derartiges Gebräu zustande bringen.
Unser Christbaum
erzählt Geschichten. Lebensgeschichten. Darunter auch unsere Geschichte. Die Geschichte der letzten fünf Jahre. Mit seinen Geschichten kann er ein ganzes Buch füllen. Heuer sind ein paar Neuzugänge dazugekommen. Ein Küken und ein Schwein(!!!!!!!!!!!!), das von Eva gebastelt wurde. Ein Violinschlüssel und eine Bienenwachskrippe. Beide waren Paketanhänger von meiner Mama, die für ihre liebevollen Zugaben bei den Paketen berühmt ist.
Noch mehr Strahlen und noch mehr Geschichten haben die heurigen Neuzugänge gebracht. Unser Christbaum ist ein Lebensbaum. Das merkt man ihm auch jeden Tag aufs Neue an.
[Weihnachten, Leben]
Mein TraumLebensort
Wenn ich an einen Ort kommen würde, an dem möglich ist, dass sich Hunde ins Bild bringen. Wo immer ein Kater unter dem Christbaum ein Schläfchen hält. Wo eine Cochin namens Luise Weihnachtskarten lesen kommt.
Wo ein stolzer Hahn namens Aladin dann gleich seiner Schar zeigt, wo es das beste Futter gibt, während Vega sich am Treiben erfreut.
Dann wäre das ein Ort von dem ich träumen würde, an dem ich leben möchte.
Ich lebe an meinem TraumLebensort, wo so Vieles möglich ist. Wo sich das Leben jeden Tag an sich selbst erfreut !!!! Wo das Leben täglich Freude vorbeibringt. Wo es “Das geht nicht” oder “Das gibts nicht” sehr schwer hat gegen “Schaug mer amol”!! Wo das Leben selber der beste Lehrmeister ist!!!!!!!
Das Christkind ist da
Das Unerwartete und die Herzenswärme
So war sie, die HEILIGE UND STILLE NACHT!
Viele herzliche Gaben haben den Weg in unser Haus gefunden. Von den Keksen ist nicht mehr viel übrig. Eins von jeder Variante- zum Probieren!! Emma und Vega haben sich sehr über ihr Leckerei- Zähneputzer- Paktl gefreut. Genauso wie die Hühner über den Schmarren und die Katzen über ihr Festmahl!
Und unsere Freunde aus Orvieto haben uns sehr berührt mit ihrer Erinnerung an die guten Weine, die wir bei unserer Hochzeit getrunken haben. Sie werden einen Ehrenplatz erhalten und uns die unvergesslichen Momente ins Gedächtnis und in unsere Herzen holen!!!
So brav?!!!!!!!
Mittags hat uns Hermann mit KRAUTFECKERLN der ganz speziellen Art verwöhnt! Dazu gab es Pias Geschenk. Erinnerungen an die Zeit in Orvieto, an unsere Hochzeit und an diese legendäre Pizzeria, die dieses Bier ausschenkt, wurden wieder wach. Ein gebührendes Mahl für diesen Tag! Jetzt ist alles vorbereitet und das Christkind kann kommen!!!
Ich frage mich nur, ob wir wirklich so brav waren, wie all die liebevollen Karten und Geschenke dies ausdrücken.
Ich bin sehr dankbar, ob all der Verbindungen und der Verbundenheit. In diesem Sinne wünsche ich allen eine GESEGNETE, HEILIGE NACHT!!!!!!!!!!!!!!!!!
EHRE SEI GOTT IN DER HÖHE UND FRIEDE AUF ERDEN DEN MENSCHEN, DIE GUTEN WILLENS SIND!!!!

Heute Morgen
haben Hermann und Eva dann unseren Christbaum aufgeputzt. Mit Herzen und Hennen aus den vergangenen Jahren.Und mit je einem Exemplar unserer Weihnachtsgeschenke, die wir verschickt und weitergegeben haben. Auch der Baum kann schon viele Geschichten erzählen. Von Orten und Begegnungen. Von Freunden und Freuden. Von Erinnerungen und Trost. Jedes Jahr erfreut, begleitet und stärkt uns diese Strahlkraft des Lebens.
Anscheinend gilt das aber nicht nur für uns. Der Baum war gerade fertig, schon haben Cipollino und Maxi es sich dort sehr bequem gemacht.
Meine Krippe
die ich vor vielen Jahren vom Papa bekommen habe und die im Laufe der Jahre mit Figuren, die von meinem Leben erzählen bestückt worden ist, haben wir gestern Abend aufgestellt. Ohne Geburtstgruppe. Die wir immer erst zu Beginn des Heiligen Abends in den Stall gestellt. Viele schöne Figuren erzählen von einem erfüllten Leben!
Frischn Hirschhoadrich und neues Moos hat der Papa gebracht und so erstrahlt sie wieder in altem, neuen Glanz!!!
Die Schutzhüllen vom Brockhaus
haben mich auf die Idee gebracht, dass in unserem Technikraum, der zugleich Garderobe ist, noch zwei Boxenkästen unbehandelt herumhängen. Weinrot müsste sich gut vom restlichen Weiß abheben. Also Tapetenkleister angerührt und die letzten Spanplattenreste im Haus verkleidet. Die Kabelstränge dazwischen habe ich mit Packpapier verkleistert. Das Ergebnis: Der FI gibt Alarm und haut uns die Sicherungen. Jetzt warten wir bis alles wieder aufgetrocknet ist.
Wobei ich gut- richtig gut- eingekleistert habe. Aber der Technikraum ist ein guter Trockenraum und wir hoffen, dass uns morgen wieder ein Licht aufgeht!!!
Es hat sich halt eröffnet
das himmlische Tor!
Das kommt mir immer in den Sinn, wenn unserer herrliche Hennenschar sich an der Sonne, der Wärme, dem frischen Grasl und den Reiskörnern erfreut.

Wir genießen das herrlich milde Winterwetter mit den vielen Sonnenstunden.

Über die Vielfalt der bunten Schar freue ich mich jeden Tag.

Die Küken sind schon gar nicht mehr von den anderen zu unterscheiden. Jetzt haben sie sich alle gut aneinander gewohnt und die Ordnung ist klar verteilt.

Wenn es auch immer wieder Sorgen, Krankheit, Trennung und Verluste gibt, so sind sie doch Sonnenstrahlen meines Lebens!!!!
Dieses Paktl haben wir vorher geöffnet
Heute hatten wir HUHN
nicht am Teller, sondern im Teller. Chaira habe ich zum Aufwärmen auf meinen Schoß gesetzt.
Als Hermann uns die Vorspeise serviert hat, wurde sie sehr lebendig und hat die Teller am Tisch ganz eindeutig als ihren Futternapf erkannt.
Da waren auch noch Kuchenreste und ein Teil der Schar hat mit Argusaugen beobachtet, ob es sich lohnt, eine Verkühlung zu haben????
Es ist schon ein besondere Zeit
Diese Zeit vor der HEILIGEN NACHT.
Wenn ich am Abend durchs Haus gehe, um Nachschau zu halten, ob alles in Ordnung ist, dann erlebe ich ein Mädchenzimmer, in dem am Hochbett die Henne Chaira ihre Erkältung kuriert, während der Kater Maxi sich am Wasserbett räkelt. Immer öfter kommt mir bei solchen Bildern in den Sinn, dass das, was man über die Tiere so lernt und liest, nur von Menschen geschrieben worden sein kann, die keine Tiere hatten. Ammenmärchen und Lügengeschichten. Unsere Tiere lehren mich ein ganz anderes Sein! Und das mit einer Selbstverständlichkeit, als ob es kein anderes Sein gäbe.
Mein Weg führt mich ins Balkonzimmer, wo unsere Barbarazweige austreiben und sprießen. Über die Galerie, wo die Feige an Gewicht zunimmt und die Blätter bereits eine stattliche Größe erreicht haben, gelange ich ins Bad. Dort finde ich neben der erblühten Amaryllis, den Oleander und den Olivenbaum, die beide Knospen angesetzt haben und zum Blühen bereit sind. Mitten in die Kälte und in die Dunkelheit hinein.
Und im Wohnraum kuscheln und schmusen Emma, Eva und Vega um die Wette. Ich mag diese FRIEDVOLLEN MOMENTE und diesen FRIEDEN AUF DIESEM STÜCKCHEN ERDE!!!!

