Slow brewing

ist eine Gemeinschaft von Bierbrauern mit gemeinsamen Idealen – die Philosophie ist ähnlich zur Slow-Food-Bewegung. Zentral sind die Verwendung behutsamer Herstellungsverfahren, die Verwendung hochwertiger Rohstoffe und die Qualität und der Geschmack der Biere, aber auch die Unternehmenskultur der Brauerei selbst.

Wir haben dieses Siegel hin und wieder auf Bieren in Italien und Deutschland entdeckt, es gibt es aber auch in Österreich und der Schweiz. Immer waren es außergewöhnliche.

Allerdings gibt’s auch viele andere besondere, die nicht so daherkommen und nicht dieses Siegel tragen. Das Ale Primeur von Von Freude etwa, das heute im Kalender war (noch ungekostet: Angelika meint, das passt genau zum kommenden Gaudete-Sonntag!), oder das Amarillo von Oppigårds (gestern – traumhaft: Hopfenzapferln pur, nicht zu bitter und mit eleganter leichter Malzsüße). Das Stiegl Columbus aber ist schon eines, recht leicht trinkbar und frisch!

Angefangen hat’s aber für uns schon früher, als wir das erste Trumer Holzfassgereift gekauft haben — die Trumer waren die ersten Slow brewer in Österreich. Jetzt, nach Jahren, am Feiertag, haben wir es endlich auch genossen. Sehr, sehr slow natürlich.

Ein frostiger Morgen

In der Früh ist bei uns — nach den klaren, bitterkalten Nächten — immer alles voller Reif und gefroren. Erst gegen 10 kommt die Sonne hinter dem Tauern vor und wärmt alles und läßt den Reif verdunsten. Das ist nur an/nach sonnigen Tagen so: man darf also nicht klagen!

Danke Volvo

Auf diesen Beitrag freue ich mich schon seit Tagen, wenn auch ein weinendes Auge dabei ist.
Ist es doch eine Frage der Zeit, ob und wie oft wir mit unserem VOLVO noch einen “Ritt” machen werden.
Der Auslöser für diesen Eintrag in unser Hausbuch war eine legendäre Volvowerbung, die wir auf fb und dann auf youtube gesehen haben. Für alle, die sie noch nicht kennen, einfach den link anklicken.

The Flying Passenger

Wir haben die Szenerie nachgestellt, mit all den Hilfsmitteln, die uns zur Verfügung standen. Wer sich das Video anschaut, wird feststellen: genau so 🙂

Damit bedanken wir uns bei unserem legendären Auto. Für den Schutzraum über all die Jahre und für jeden gefahrenen Kilometer.

Danke, du und dein genialer Fahrer haben uns immer wieder unbeschadet nach Hause gebracht. Mit euch über Land zu fahren war wie Fliegen…

 

Lesestoff von Livia Klingl

Vor gut einem Jahr ist mir dieser Name das erste Mal untergekommen. In der Zwischenzeit habe ich diese Frau ob ihrer Bücher und ihrer postings sehr schätzen gelernt. Das ist ihr neuestes Werk. Nicht nur was für lange Abende.

Danke für den Brennstoff, Heini

Seit wir in Waldviertlern gehen, flattert uns in regelmäßigen Abständen der brennstoff ins Haus. Einer der vielen Ideen und Produkte des Heini Staudinger, inzwischen wohl schon so etwas wie österreichisches Urgestein im besten Sinne des Wortes. Für mich Pflichtlektüre, schreibt er doch aus der Seele und in die Seele hinein.

“(E)motion

hat die junge Künstlerin dieses Bild genannt. Eine verkleinerte Kopie davon war auf der kreativen, sehr liebevoll gestalteten Einladung zu ihrer Ausstellung angebracht. Das Bild hat es mir sofort angetan und wenige Wochen später habe ich es geschenkt bekommen. Jetzt ist auch dieses Bild gerahmt und hängt neben einem “Leisi” in unserem Bad.

Guten Morgen.

Guten Abend.

Gute Nacht.

Der heilige Zorn

Dieses Bier war heute in meinem Adventskalender. Das Etikett hat es mir sofort angetan. Das schaut aus wie der heilige Zorn, oder zumindest ein gekrönter Zorn.

Aber was ist Suffolk? Eine Grafschaft in der Nähe von London. Der Hauptort heißt Ipswich und liegt am Fluß Orwell. Seit 1746 gibt es dort die Green King Brewery, von der dieses Bier gebraut wird.

Dieser schnaubende Stier und der Zorn haben mein Interesse geweckt. Da gibt es doch ein Zitat von Dorothee Sölle, die ich seit meinem Studium sehr schätze. Eine ganz besondere Frau und Theologin. Und da gibt es doch noch ein Buch von ihrem Partner Steffensky Fulbert irgendwo in unseren Bücherregalen. Gesucht und gefunden.

Wie damals war ich beeindruckt von der Abhandlung über den Zorn, der eines der Charismen eines starken Herzens ist. Eh, der heilige Zorn.

Jetzt habe ich wieder Lesematerial und wie das Bier schmeckt weiß ich nach Feierabend.